14. November 2007

Gesichter, Ausdruck, Portrait, Büsten----Bildhauen...,

Das war das Thema....Portrait....nach einigen Vorstudien soll man das "BILD" (Büste) einer lebenden Person anfertigen....was für eine Aufgabe! Ich denke daran, wie ich die Büsten in Museen bis jetzt mit gelangweiltem Blick betrachtet habe! Ich fand das total uninteressant und fade.
Ausserdem habe ich einen richtigen Bammel davor, ein Portrait machen zu müssen. Aber es gibt keinen Ausweg! ich muss damit beginnen ......also...
-----Fortzetzung folgt----->


10. November 2007

Der Fall der. "A"......Rauschen im Blätterwald..last minute message


Leider muss ich auch etwas weniger Erfreuliches mitteilen, nämlich, dass AOEA, Siegerin im ersten Quartal, ihr blogosphärisches Engagement ganz eingestellt hat. So habe ich, da ich der Initiator der Wettbewerbs bin, bei mir selbst einen Antrag auf Aberkennung der Plakette stellen müssen.

A/ Aha!! sosooooo!

B.1.2. Das Gericht muss die Tragweite der Aberkennungssklage auf der Grundlage des Inhalts der Klageschrift und insbesondere auf der Grundlage der Darlegung der vorgebrachten Klagegründe bestimmen. Das Gericht stellt fest, dass der einzige Klagegrund ausschließlich gegen die Artikel 176 § 1 Nr. 4 und 176quinquies § 1 Nr. 3 der am 4. März 2005 koordinierten flämischen Dekrete über BLOG und BILD, eingefügt durch Artikel 2 des angefochtenen Dekrets, gerichtet ist, so dass die Prüfung auf diese Bestimmungen zu begrenzen ist.

B.1.3. Artikel 176 der koordinierten Mediendekrete bestimmt:
« § 1. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Aenean blandit pretium libero.169 § 2 Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. "

« § 2.enean blandit pretium libero.:Maecenas adipiscing neque vel nisl. Nunc eu metus mattis felis mollis dapibus. Curabitur felis. Donec pellentesque."

« § 3. Ut mi libero, tempus vel, dictum in, posuere eu, mauris. Cras non ipsum sed metus gravida sodales. Aenean dapibus, sapien posuere euismod egestas, eros tortor euismod velit, eget tempus sem lectus eget ligula. Pellentesque quis elit. Suspendisse tincidunt odio sed nunc. Aliquam ac odio. Vivamus vel felis."

B.6. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Erwägungen beinhaltet die bemängelte
Aberkennung einen Verstoß gegen die Artikel 10 und 11 der Verfassung in Verbindung
mit Artikel 6 Absatz 1 der Europäischen BLOB-BILD Rechtskonvention.
B.7. Der einzige Klagegrund ist unbegründet.

Aus diesen Gründen:
Der Hof
weist die Klage zurück.
Verkündet in niederländischer, französischer und deutscher Sprache, gemäß Artikel 65 des
Sondergesetzes vom 6. Januar 1989 über den Schiedshof, in der öffentlichen Sitzung vom
10 November2007.
Der Kanzler,
Der Vorsitzende,
P.-Y. Determe
A. DeHaane

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Update 07. Nov.: Das Aberkennungsverfahren wurde ausgesetzt. Gründe: a) Aoea lebt und ist -lieb-* b) Verfahren war evtl. illegal. ..
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*LIEB ??? miaaau!!

----> RITTER Josef Canaillo: AOEA ist gerade im letzten Wochenende in kommentaren auf Terra und auch in Uribistan wieder hervorgetreten - sie wird wahrscheinlich weiter machen.


..... ;-)

Ritter-GOY---->:Was heißt schon "wahrscheinlich"?
Ihr blogosphärische Präsenz ist kaum spürbar. "
"A"......................wie unverzeihlch..


..........Der Parkwächter kam vorbei, schaufelte den Haufen aufgewirbelter Blätter energisch zusammen und lud alles ain seine Karre, zündete sich eine Kippe an, blies RauchKringel in die Luft und schlurfte von dannen......


(Aus: Die göttliche Blog-Komödie")
100 Jahre später:
*A lebte glücklich weiter, freute sich des Lebens, war manchmal lieb und manchmal noch lieber, postete in den Blog WAS und WANN es IHR gefiel-und amüsierte sich über die Kommentare...Die Plakette? ....die war ja aus Marzipan!! ....Sie hatte sehr....sehr gut geschmeckt!*




































7. November 2007

Chat: >>> 'Bloggy-Blog' klopft an und tritt in den Raum Lobby ein

Chat: >>> 'Bloggy-Blog' klopft an und tritt in den Raum Lobby ein.Topic Lobby:
Hier kommen alle Besucher zuerst herein schauen sich um und unterhalten sich wie die alten Peripatetiker (oder auch nicht)
Eintrittsnachricht Lobby: Hallöle, grüss dich, tritt ein!, Bloggy-Blog!User im Raum Lobby:

Bloggy-Blog: ha, ich bin wieder alleine hier

Chat: >>> 'AOEA' springt in den Raum Lobby.
Eintrittsnachricht Lobby: Hallöle, grüss dich, AOEA tritt ein!

AOEA: oh! Ist da wer? (schaut um sich) Hier ist es aber dunkel!!
Bloggy-Blog: hallo
Bloggy-Blog: oho, wer kommt denn jetzt?

AOEA: ich bin es… wer bist du denn?
Bloggy-Blog: ich? kennst du mich nicht mehr? ich war eigentlich immer hier
Bloggy-Blog: nur hast du mich niemals bemerkt.

AOEA: aha, du bist also das virtuelle wesen, welches hier waltet und ..
Bloggy-Blog: und?
AOEA: sich die zeit vertreibt.
Bloggy-Blog: so kann man es nennen, stimmt
Bloggy-Blog: [zu AOEA] du warst schon lange nicht mehr "hier", in dieser welt, warum eigentlich?

AOEA: tja das ist eine längere Geschichte
AOEA: [zu Bloggy-Blog] du bist aber ziemlich direkt und auch noch neugierig dazu

Bloggy-Blog: grinst
AOEA: schaut das Wesen fragnd an “grins nicht so!
Bloggy-Blog: mit ernster Mine: [zu AOEA]
und DU, wo warst DU denn die ganze Zeit?
AOEA: plumpst in den bequemen sessel, legt die füsse hoch, räkelt sich gemütlich zurecht und sagt leise : ich war draussen, dort wo es hell ist,

Bloggy-Blog: hell?
AOEA: ja, das LICHT

Bloggy-Blog: Licht? Was ist das?
AOEA: LICHT LICHT? – eine definition LICHT
ist eine information die sich selber traegt..schau da mal nach.. (http://12koerbe.de/azur/licht.htm)
(Erzählt weiter)
-wo Wind und Wetter herrschen, die Bäume golden werden,- man die Erde riecht, den Regen spürt
-wo der Himmel oft nachtblau und sternenklar ist,
-wo der Morgennebel die aufgehende Sonne nur strahlenweise durchlässt,
-wo der frisch aufgegossene café herrlich duftet,
- man richtige Briefe aus Papier raschelnd aufschlitzt,- wo man lange in “Schlangen” warten “darf” ,- eifrig wie die Ameisen durch Gänge und Räume rennt, treppauf, treppab,
-wo man mit verschiedenen Menschen zusammenkommt, hin und her redet oft nur duch Drähte hindurch - ,
- wo man aus Ton etwas gestaltet - nicht zum anhören, sondern zum anschauen und betasten,
- wo man täglich Schubkarren voll “goldener Äpfel im Strohmantel” (dies ist kein neues Back-Rezept, und auch keine neue Apfelsorte) wegkarren kann…
.wo von grossen Maschinen die Strassen versperrt sind und von Traktorrädern die Ede plattgewalzt wird, -wo…

Bloggy-Blog: ..hör auf, ich kann nicht mehr, - das ist mir alles so fremd…ich versteh das überhaupt nicht eigentlich interessiert es mich auch nicht - ich wollte mich grade nach einem neuen "Boss" umsehen, denn so ganz alleine werde ich hier total trübsinnig.
AOEA: ( richtet sich auf) brauchste nicht mehr, jetzt bin ich ja wieder da
“Bloggy-Blog:@ aoea “ kommst du jetzt wieder öfter hierher?

AOEA: ja, mal sehen wie ich die Kurve kriege, versprochen…

Bloggy-Blog: atmet erleichtert auf, rennt ein wenig hin und her, fummelt an verschiedenen knöpfen, setzt sich vor den Screen , wartet..warte...wart..wart...war....wa...w....

User im Raum Lobby: Bloggy-Blog, AOEA

Bloggy-Blog : (murmelt): na, mal sehen

Chat: <<< AOEA winkt Bloggy freundlich zu und eilt hinaus aus diesem Raum und dem Chat.

User im Raum Lobby: Bloggy-Blog

Chat: <<< 'Bloggy-Blog' seufzt- klikkt auf “END” und verlässt diesen Raum und den Chat.
User im Raum Lobby: --------------------

5. Oktober 2007

Antwort auf …


(vielleicht sollte ich "Euch" auch mal einen LIEBESBRIEF schreiben....)herzlich amüsiert
Jozef canaillo und Tc kronstadt rufen: jaaaaaaa

AOEA antwortet…
Gut, ......................ist in Arbeit!!!
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Teletubie meint:
liebes aoea,und wer ist pater Gneippbach?? oder ist hier der pater leppich gemeint, der irgendwann in den sechzigern sein mediales "wesen" trieb? man nannte ihn auch das "maschinengewehr gottes".
http://www.swr.de/ex/themen/maschine.html
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AOEA sagt:
“aber liebes teletubbie: hast du die Sendung im Fernsehen nicht gesehen, oder könnte es sein dass du es vergessen hast?? Siehe unter eigenlob3 in der rubrik…


http://aoea.blogspot.com/2007/04/eigenlob-3-lhumour-cosmique.html

“Geistig-Spirituelle Erbauung und Besinnung nach dem Thema: "Ist das Christentum Lebel oder Nicht"? findet bei Pfarrer Sebastian Gneippbach in der autentischen Religions- Talkshow statt.”
Den Mann muss man unbedingt erlebt haben..findest du nicht auch???!!

@teletubbie; “Zufrieden???”

bis dann also; machts gut!!


25. September 2007

ECHO’s Antwort auf :Aoeaaoaoaoa!"


Thanks Murat, for calling "HER" SHE will be back soon! This was The ECHO from far away * *Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein ausgedacht und total zufällig
ECHO’s Antwort auf :Aoeaaoaoaoa!"
Von Ferne ein Klang-: Ee Ee Ee ee endlich!!!
"Aoeaaoaoaoa!" "Aoeaaoaoaoa!" "Aoeaaoaoaoa!"

Hallo Murat und alle anderen, ich bringe eine Botschaft:
Ich gebe wieder was ich unterwegs sah…
Dein Ruf drang bis zu IHR in die allerfernsten Tiefen der REAL WORLD. Langsam nur kehrte SIE heim, der Weg ist weit, -- undercover sozusagen. Man kann nur in verhülllter Gewandung und mit immer wechselnden Fortbewegungsmitteln weiterkommen. Zu Fuss, einige Stationen im Bummelzug, per Lastwagen, auf dem Kamelrücken, mit dem Fahrrad, und dann mit denen SIE schonmal in der Wüste getroffen hatte…


Murat, du fragst:
Kama Sutra Session?
Hmmm…nein….”
She was weit weg, fast verirrt I saw here in der “1910 Theosophical Session,” looking for “Spuren” of R. Steiner (A conference given in 1910 in Brussels- BELGIUM ), between many spirritual people of different stramingsz, artists painters, dancers, philosophs, Freemasonry and their temples, etc etc…z.B. the TEMPLE of Salomon,

Salomon' s Temple
***
Than I saw here in The mausolée of Mister Goblet d’Alviellia ( a very strange Gebäude near Brussels in a very very little tiny village on the “Friedhof” ..look at:
(
http://www.patrimoine-stephanois.be/patrimoines/pmonumental/le_mausolee_goblet.htm)


(Mausoléum Entry)

Eugene Goblet d’Alviella (From Wilipedia), Count Eugène Félicien Albert Goblet d’Alviella (Brussels, 10 August 1846-Elsene, 9 September 1925) was a lawyer, liberal senator of Belgium and a Professor of the history of religions and rector of the Universite Libre de Bruxelles (ULB) He was the father of Félix , Goblet d’Alviella a lawyer and director of the Revue de Belgique.He became famous for this book.


(Überall sind vergoldete Inschriften und Symbole zu finden, eine wahre Pracht!)

The Migration of Symbols , which is one of the foundations of religious archeology. He was a freemason, a member of the lodge Les Amis Philanthropes (initiated in 1870), Grand Master of the Grand Orient of Belgium (1884), and Grand Commander of the Supreme Council in 1900.

symbols


symbols
symbols

**********************************************************

Than SHE visited Mr. J. Delville,( look at Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Delville) painter,
(Delville : Plato's Schule )

(and his wonderful ) “Knaben”= BOYS and Goys, Girlies and great Womans,

(Orpheus)

Wagnerian like, some old and wise men so wie sie u.a. in der RSL und der Bogwelt zu finden sind!

(H.SCOTT-DYKE...)

and ..Boys and other Buys....

********************

but: Unterwegs stiess SIE im vorbeireiten auf eine

seltsame Versammlung von Menschen:
Ein Treffen mit:


HIM

Meetings with Remarkable Men
und sah seltsame TÄNZE… (ancient TV)and the modern version:

AOEA presents:

Liegen hier die Ursprünge der Eurythmie??? vielleicht schon damals als DVD?
Wer weiss…Jedenfalls war es Emile SIGOGNE der als erster das Buch: "EURYTHMIE" herausgegeben hat....wo aber nichts über die Eurythmie zu lesen ist, da dieses Wort erst später von M.Steiner übernommen wurde. Aber WAS stand dann in dem Buch von
Emile Sigogne ???? (pssst...Secret subject!)
*******************************

Than SHE observed at once also unterwegs Pater Sebastian Gneippbach, natürlich undercover, offiziell als Th.Gottschalk verkleidet, (in Wirklichkeit aber vollkommen unerkenntlich verkleidet)

(hier ist ein noch Bild vorgesehen, aber der BLOG streikt, vielleicht reichts IHM!!)
Er verteilte die leckeren “JogoBussi’s”, um die sich die süssen kleinen so reissen, (die Jungen’s holten sich lieber die” Goldbären”und die Mammi’s …(blond natürlich)…bleiben diskret im Hintergrund und warten auf die von IHM versprochene Erleuchtung …


Der Pater sagte hastig:
ICH bitte um Entschuldigung, …man ruft MICH woanders…ich muss MEINES Amtes walten… und wech war er...
------------------------------------------

Thanks Murat, for calling "HER"
SHE
will be back soon!

This was The ECHO from far away *

*Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein ausgedacht und total zufällig

Seit TAGEN versuch ichs..

DESWEGEN WURDE MEIN BEITRAG NICHT VERÖFFENTLICHT/
Wir konnten Ihre Anforderung leider nicht bearbeiten.
Beachten Sie Folgendes, wenn Sie diesen Fehler dem Blogger-Support oder der Blogger-Hilfegruppe melden:
Beschreiben Sie, was Sie getan haben, als dieser Fehler aufgetreten ist.
Geben Sie den folgenden Fehlercode und zusätzliche Informationen an.
bX-wvl0wg
:-(

11. September 2007

Zwischenstationen .....unterwegs...


Ich liebe die Wärme, mich zog es hierhin, weit weg vom Getrümmel und Alltags-Routine-Stress, hier, unter
WIND... SAND...... und .....MOTOREN
finde ich Ruhe und kann ich weiterlesen...

25. August 2007

Aus-und Ent-Spannen


Abstand nehmen vom alltäglichen
man liest es immer wieder neu....
Meine Antwort für MAT und Barbara:
Halloooo Mat!
Aber aber, das musst du doch erkennen, diese Ausgabe ist nicht in Zebra-Leder sondern,…..viel feiner…..nämlich aus OKAPI-Leder ! Dein F*ing goat lether wäre sicher auch gut geeignet gewesen..
Dieses Bild hat eine kleine Geschichte….ich kann sie hier aus diplomatischen Gründen nicht vollkommen enthüllen…there are things who must stay under a secret veil….because the naked truth would be too naked for some people….;-)
Nein, nein, dieses Bild kommt nicht aus “Congo-Belge”…dort findet man diese Literatur (noch) nicht.. “Bwana kitoko” liest andere Bücher…

I did not “paint” this picture, ..it was a --screenshot – of a friend of me…..a very very long history…I will reveal only some little parts of this secret…
During a trip from Blauberg strand Cape town (ZA) I went to a secret place in …Skeleton Coast Namibia (The Land God Made in Anger",)..some influent men of” Das Goetheanum” hatte, in Zusammenarbeit mit “ Enlightment TV“ die Lodge für 1 Monat gebucht um einen Dokumentarfilm über das aktuelle Thema : “Evolutionewege der schwarzen Rasse” zu drehen…
Dort fand ich diesen interessanten Menschen, (im normalen Leben sieht er vollkommen anders aus) der wärend der Drehpausen in den Kulissen sitzen blieb und las….wir tranken viel heissen Rooibos-Tee und hatten interessante Gespräche…Der Dokumentarfilm ist bis jetzt noch nicht veröffentlicht worden….

Nun für Barbara: bitte hab ein wenig Geduld….ich bin wieder auf Reisen und werde an keinen Pc kommen können…

7. August 2007

Soll man Bilder "lesen"?


Viele Bilder von E. Hopper sind hier jetzt schon erschienen. Bilder mit Geschichten. Die Texte hatte ich zufällig entdeckt, es gibt zu manchen Bildern sogar verschiedene Textversionen. Das machte es nach meiner Meinung interessant.

Eigentlich wollte ich anfangs keine Geschichten dazu veröffenlichen, mir gaben die Bilder alleine genug zu "sehen". Trotzdem fand ich den Versuch lohnend. Zumal ich mir eingestehn musste, dass ich das Bild hintreher "anders" betrachtete....

Mich würde interessieren, wie andere das sehen...(Barbara hat ja schon einen Kommentar gegeben!, danke!)

Deswegen mache ich den Versuch: Ein Bild von Hopper (vielleicht zum abgewöhnen) nur so hinstellen, ohen eine Begleitgeschichte. Es wäre interssant zu sehen, wieviele Geschichten daraufhin geschrieben werden!

Wer hat Lust?

Es lohnt sich auch den Vortrag von Ruth Bamberg: int. Jugendtagung in Dornach anzuhören!!
Ich habe hier viele Denkanstösse gefunden!
PS: vielleicht ist dies das Bild welches MURAT suchte???

6. August 2007

Hopper's Geschichten-4- New York Movie


· Marija Pilicic: Ein langweiliger Abend

Catherine O'Neill stand in ihrer Uniform im Aufgangsportal des Kinos. Sie war Studentin für Schauspiel und Gesang und verdiente sich nebenbei ein wenig Geld als "Empfangsdame" im Pariser "US-Palace". Ihr großer Wunsch war es, einmal berühmt zu werden und sie bewunderte die großen Leinwandstars von früher. An diesem Tag lief wieder so ein alter Schwarz-Weiss-Film, aber es waren kaum Besucher da, Catherine seufzte und lehnte sich in Träumereien versunken an einen Tisch, der hinter ihr stand. Sie würde alles drum geben, ein ebenso unvergeßlicher Star zu werden. Als sie in ihrem Traum gerade bei der Verleihung eines "Oscars" angekommen war, klopfte es an der Tür. Catherine runzelte ärgerlich die Stirn.
Mißnutig darüber, daß man sie aus ihrem schönen Traum geholt hatte, richtete sie sich auf. "Immer diese Zuspätkommer", dachte sie. Sie öffnete die Tür und vor ihr stand eine kleine alte Frau, die am Stock ging. Sie hatte ein Gesicht voller Runzeln und Falten und schneeweißes Haar.

" Hm, ich habe gehört, daß heute ein alter Schwarz-Weiss-Film läuft, hm, ist das richtig?"

"Ja sicher. Gehen sie doch bitte hinein."
Catherine zeigte der alten Damen den Weg. Dann ging sie wieder an ihren Platz zurück und fiel in erneute Tagträume.
" Entschuldigung", hörte sie plötzlich eine Stimme neben sich,
" darf ich mich setzen?"
Die alte Frau stand vor ihr. "Die schon wieder", dachte Catherine und deutete auf zwei Stühle neben sich: " Bitte." Die Frau setzte sich und seufzte.
" Wissen sie", begann die alte Frau, "ich habe die Hauptrolle in diesem Film da gespielt, ich bin Belinda Evignon." ...
Sie zeigte auf die Leinwand. " Ich lebe jetzt in einem Altersheim" , fügte sie hinzu, " und bin schwer krank und heshalb dachte ich," sie schluchzte, " ich komme sozusagen noch ein letztes Mal und sehe mir an, wie ich einmal vor langer Zeit gespielt und ausgesehen habe."
Die alte Dame blickte auf ihre Schuhe und erhob sich mühselig. " Na, ich will sie nicht länger aufhalten. Auf Wiedersehen."
" Wiedersehen..."
stammelte Catherine und sah der merkwürdigen alten Dame nach, die gerade den Raum verließ. Sie konnte es einfach nicht glauben. Das sollte die bekannte, tolle Belinde Evingnon gewesen sein? Einige Wochen später brach Catherine ihr Schauspielstudium ab.

.....

4. August 2007

Hopper' s Geschichten -3-Office at Night

Marija Pilicic: Scherben im Büro
Office at Night
Das war meine Chance. ich mußte es ihm mitteilen. Wir waren ganz alleine im Büro, denn wir machten noch spät abends Überstunden. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und schmuggelte meinen Brief zwischen die Akten, die er gerade anfangen wollte durchzusehen. Ich hatte es getan. Ich konnte er kaum glauben. Schnell tat ich so, als ob ich sehr beschäftigt sei. Ich stand schräg hinter ihm. Ich konnte sein Gesicht nur von der Seite sehen, aber es reichte aus, um seine Reaktion mitzubekommen. Er merkte nicht, daß ich ihn eingehend betrachtete. Er hatte ein schönes Gesicht. Seine Züge waren sanft, seine Nase und sein Mund wohlgeformt. Wie lange träumte ich schon davon, dieses Gesicht zu berühren und diesen Mund zu küssen. Ich schrak aus meinen Gedanken auf, als er plötzlich mit seiner angenehm tiefen Stimme zu mir sagte:


"Hilary, können Sie bitte Kaffee kochen? Wenn Sie schon einmal dabei sind, können Sie sich doch auch eine Tasse holen und sich zu mir setzen." Ich konnte es nicht glauben, er hatte mich dazu eingeladen, mich zu ihm zu setzen. Ich war so glücklich, daß ich nur nicken konnte. Schnell ging ich hinaus. Während der Kaffee kochte, machte ich mir noch schnell die Haare und schminkte mich neu. Dann ging ich mit dem Tablett ins Büro zurück. Sofort bemerkte ich, daß Brian meinen Brief las, in dem stand, was ich für ihn empfand. Ich ließ vor lauter Schreck das Tablett fallen. Alles zerbrach. Ich Trampel, was sollte er von mir denken. Sicherlich würde er nun ungehalten reagieren. Brian sah zu mir auf. Langsam ließ er den Brief sinken. Er sah mich ernst an, blickte dann auf die Scherben und die Kaffeeflecken auf dem Boden. Er stand auf, ging um den Tisch herum und sah mich unverwandt an. Ich war so verwirrt und kam mir dummm und albern vor. Wie konnte ich ihm nur diesen Brief schreiben. Und dann noch das Tablett. Endlich öffnete er den Mund. "Hilary! Erstens! Räumen Sie die Sauerei weg. Und zweitens ...", er begann zu grinsen, "liebe ich dich auch."

wird fortgesetzt....

30. Juli 2007

Geschichten hinter den Bildern

Geschichten hinter den Bildern
Edward Hoppers Gemälde als Anlass und Ausgangspunkt für Kurzfilme


Wie sagte Ulrich Wickert: "Es wird ein Vorhang weggezogen, es erscheint einen Augenblick eine Szene, es ist fast ein Szenenfoto, und dann wird der Vorhang wieder zugezogen. Das ist das Schöne an den Bildern, Sie können sich nämlich die Geschichte selber ausdenken."

Damit ist eigentlich eine Grundfrage angesprochen, die uns heute durchgehend beschäftigen wird: Das Verhältnis der Gemälde zu den aus ihnen hervorgegangenen Filmen und ihren Geschichten unter dem Aspekt der gegenseitigen Erklärung oder des Erklärungsbedarfs.
Erklärt ein Gemälde Hoppers die Welt - und ist in diesem Sinne "wahrer" als die anekdotischen tagesaktuellen Bilder?
Oder ist es vielmehr so, dass erst ein Film, der die "dahinter liegende" Geschichte zeigt, das Bild erklärt und verstehbar macht, und verstehbar auf welchem Niveau?
Wir kommen mehrfach auf diese Fragen zurück, festzustellen ist zunächst, dass es eine auffällige Häufung von Filmen gibt, die Hoppers Bilder quasi als Stills oder Storyboards betrachten und eine davor, danach oder dahinterliegende Geschichte zu erzählen versuchen. Von Hoppers Bildern scheint mehr als bei anderen Malern geradezu eine Provokation auszugehen, sie weiterzuerzählen. Ein Anreiz, dem schwer zu entgehen ist.
Das zeigt sich schon in der Literatur, in der Kunsthistoriker immer wieder zu Erzählern werden, wenn sie Hoppers Bilder analysieren. So, nur als Beispiel von vielen, etwa Eva Schmidt über Nighthawks: "Die beiden Männer tragen Hüte, der Barkeeper hat eine weiße Schiffchenmütze auf dem Kopf. Die Gäste trinken Kaffee - soweit das Sichtbare - und jetzt: Sie haben nicht den ganzen Abend in der Bar verbracht. Der Mann und die Frau waren vorher vielleicht auf einer Veranstaltung, dann in einem Speiselokal. Der andere Mann im Kino, in einem Nachtclub. Vielleicht ist er aber auch nur stundenlang in einem Zimmer gesessen. Der Barkeeper hat seinen Dienst früh am Abend begonnen. Bald wir er ihn beenden. Die Gäste werden aufbrechen." usw.
Nur logisch, dass ein Dokumentarfilmer wie Wolfgang Hastert in seiner "Straße der Nachtvögel" ebenfalls und erst recht diese Methode benutzt, um - ja wozu eigentlich? Schauen wir noch einmal in eine Sequenz aus seinem gestern gezeigten Film
.
Videoprobleme?????
geht dieser link? dauert +/- 8 minuten musik von benny goodman




oder dieser link? er ist kürzer




Zugespitzt und zusammengefasst ergibt sich ein merkwürdiges Paradoxon:
Indem die hier gezeigten Filme Hoppers Bilder - wie immer gesagt wird - als Stills auffassen und sich von einer ganzen Reihe der Hopperschen Bildelemente provozieren lassen und sie zu überwinden versuchen, führen sie gerade die stilistischen Merkmale des Malers ad absurdum, die ihn am meisten auszeichnen:
- die bewegungslose, wartende Ruhe der dargestellten Menschen- die Anonymität und Starrheit ihrer Gesichter- das sich nicht Begegnen der Menschen- das Blicken ins Nichts oder in die Unendlichkeit- die kontemplative Betrachtung der Welt- und damit das Übergeschichtliche, Allgemeingültige, Existentielle seiner Inhalte.

Edward Hopper hat lange an jedem seiner Bilder gearbeitet, teilweise entstanden nicht mehr als zwei Gemälde pro Jahr. Mit vielen Vorstudien hat er die Kompositionen ausprobiert, und es scheint, dass es ihm dabei vor allem darum ging, das Anekdotische, die Bindung an Geschichten und damit auch das Angebot vorschnellen Erklärens aus den Bildern hinauszuarbeiten. Er hat z.B. nachweislich ursprünglich geplante Figuren aus Bildern entfernt.
Indem die Filme nun etwas nacherzählen, verraten sie eigentlich die Intention des Malers, und sie ziehen sein Werk auf ein Niveau des Narrativen, das ihnen selbst vielleicht nicht bekommt. Denn - und das zu untersuchen wäre jetzt der nächste Schritt, den ich allerdings heute nicht mehr gehen werde - ihre ästhetische Qualität liegt zu einem guten Teil auch jenseits von Hopper. Ebenso wenig wie man die Bilder Hoppers mit den Filmen erklären kann, lassen sich die Filme ausschließlich auf seine Bilder zurückführen.
PS/
es gibt noch einige Geschichten zu verschiedenen Bildern, sagt mir bitte, liebe Blogleser, ob ihr schon die Nase voll von Hopper habt oder ob ich noch weitere "Geschichten " posten "darf"....

29. Juli 2007

Hopper's Geschichten-2-


Sabine Becker: Ein Tag wie jeder andere -Gas-


Heute war ein Tag wie immer, ruhig, nur wenige Autos kamen noch an der alten Tankstelle vorbei. Ben wollte gerade schließen, als er das Geräusch eines Motors hörte. Sollte da ein Auto um diese Zeit noch nach Derrington unterwegs sein? Seitdem der alte Christopher dort tot aufgefunden worden war, traute sich niemand mehr dorthin. Angeblich sollten da die Geister der Toten sich für ihren letzten Kampf vor nunmehr fast einhundert Jahren rächen. Die Leute erzählten immer noch von diesem Fluch, daß für jeden toten Indianer ein Weißer sterben müsse. Das Motorengeräusch kam näher und näher und schließlich sah er einen Chevrolet, der langsam die Straße entlangfuhr. Als der Wagen näher kam, konnte Ben zwei junge Männer und ein Mädchen erkennen. Langsam fuhr das Auto an die Zapfsäule, und der Fahrer stieg aus. "Einmal volltanken", rief er Ben zu. Er war 20, höchstens 22 Jahre alt. Nach einiger Zeit faßte Ben sich ein Herz und fragte die jungen Leute, was sie denn in so einer verlassenen Gegend und um diese Uhrzeit suchten. "Derrington", sagte der Fahrer und lachte. Nun lehnte sich der zweite Mann aus dem Fenster und sagte, sie hätten keine Angst vor Geistern. "Mensch Opa, nun mach dir mal nicht gleich ins Hemd. Wir werden den Geistern einen gehörigen Schrekken einjagen, da sei mal sicher". Der Fahrer zahlte, stieg in sein Auto und brauste davon in den Wald von Derrington. Mitten in der Nacht wachte Ben auf und ging in die Küche, um etwas zu trinken. Als er wieder nach oben gehen wollte, hörte er wieder das Motorengeräusch. Ben zog sich seine Jacke über und ging vor die Tür. Nach wenigen Sekunden sah er im Licht des Vollmondes den roten Chevrolet aus dem Wald und an ihm vorbei zurückrasen. Vielleicht hatte er sich ja auch geirrt, aber hatte er da eben nicht nur zwei Personen im Auto sitzen sehen?

wird fortgesetzt...

26. Juli 2007

Hopper's (grüne) Geschichten -1-

Melanie Becker: Heimatglück
Edward Hopper: Cape_Cod Story sunlight

"Ich kann noch garnicht glauben, daß das hier alles uns gehört, Henry. Sieh doch nur, die schöne Aussicht auf das Grundstück."

"Ja, Du hast wirklich Recht, einen idyllischeren Ort kann ich mir im Moment auch nicht vorstellen. Es war wirklich zuvorkommend von den Besitzern, uns dieses Haus zu überlassen. Preiswerter hätten wir es garnicht haben können, denn so ein Haus auf dem Land wird heutzutage hoch gehandelt."

"Ich bin auch froh, daß alles so glatt über die Bühne ging, und die Vorbesitzer keine Probleme gemacht haben, was die Übernahme anbetrifft."

" Noch nicht einmal neue Möbel müssen wir uns kaufen, oder Geschirr und Töpfe, alles ist hier und das, ohne einen Pfennig dazubezahlt zu haben."


" Es war wirklich ein nettes Ehepaar, doch sie waren halt doch schon ziemlich alt und hätten sich sowieso nicht mehr um diesen herrlichen Garten kümmern können. Dabei fällt mir ein: Der Rasen könnte mal wieder gemäht werden. Weißt du zufällig, wo der Rasenmäher ist?"

"Nein, das weiß ich auch nicht, aber es ist jetzt auch zu spät, die beiden zu fragen. Das hättest du dir eher überlegen sollen. Aber ich kann immer noch die Sense nehmen. Ich muß nur noch das Blut abwaschen."

die Serie wird fortgesetzt...

23. Juli 2007

Von Zander ; Mosel , Wein und der anderen Genüssen

... mal zwischendurch, da für den BLogbeitrag des "ORIGINALS" einige Bilder verlorengegangen sind....

(Gedankenfetzen eines 48 Stunden -Trips)

Der Zander ist in aller Munde; ob er nun durch den anthroposofisch-Theosophischen Luftschloss-Blätterwald rauscht, im Buchhandel rechteckig in den Regalen steht, in der RSL so lange durchgekaut wird bis nur noch ein undefinierbarer Speisebrei übrig bleibt...(igitt)...Der Zufall kam in Form einer kurzen 48-Stunden-Fahrt ins Blaue(eher GRÜNE) grade richtig!

Es ging an die Mosel: Graach, bei Bernkastel! Ein Kurzbesuch in eine Weinkellerei! Noch nie war ich dort gewesen, jeder Belgier(Flame) geht dort regelmässig hin um zu radeln wandern, Wein zu trinken und "mal weg gewesen zu sein". Schon am ersten Abend traf ich "ihn" wieder, wo ich ihn doch grade vergessen wollte, dazu noch auf dauf der Speisekarte: DEN ZANDER! Aus der MOSEL!

Es gibt Gewässer, die zwar selten in den Schlagzeilen der Angelpresse auftauchen, aber dennoch ein beachtliches Räuber-Potential bieten. Die Mosel gehört dazu, Der Strom entspringt in Frankreich, in den Vogesen, ist 545 km lang, wovon 344 km schiffbar sind. Am Deutschen Eck, in Koblenz, mündet der Fluss in den Rhein. Bekannt ist die Mosel vor allem durch ihren Wein, den Moselriesling. Aber nicht nur dem Weinkenner bietet sie einiges, auch der Angler kommt voll auf seine Kosten.Bis zum Jahr 1961 war die Mosel ( Karte ) naturbelassen. Döbel, Barben und Nasen zählten zu den Hauptfischen; in den zahlreichen Altarmen tummelten sich Karpfen, Barsche und Hechte, welche damals noch auf vom Hochwasser überschwemmten Wiesen ihr Laichgeschäft verrichten konnten. Auch Lachse und Meerforellen wurden zu jener Zeit noch erbeutet.Zwischen 1961 und 1964 wurde die Mosel kanalisiert, zur Schifffahrtsstrecke ausgebaut. Und die Schleusenkraftwerke dienen seither zur Elektrizitätsgewinnung. Mit der Kanalisierung änderten sich auch die Lebensbedingungen für die vorhandenen Fischarten. Kam einerseits den Karpfen und Brassen die gemäßigte Strömung und die stärkere Wassertrübung zugute, fühlten sich andererseits die Barben und Nasen nicht mehr so wohl. Die Kanalisierung besiegelte zudem das Ende des Hechtbestandes, da Esox die Laichmöglichkeiten genommen wurden. Auch die Salmoniden verabschiedeten sich, ihnen wurde der Aufstieg zu ihren Laichgründen verbaut, da die eingerichteten Fischtreppen bis heute nicht richtig funktionieren. Im Gegensatz zum Rhein oder der Elbe hat die Mosel keine Buhnen, in deren Kesseln man ruhige Stellen mit Gegenströmung vorfindet. Aussichtsreiche Plätze sind also nur durch intensives Beobachten der Strömungsverhältnisse zu finden. Gut fängt man aber generell ober- und unterhalb der Schleusen St. Aldegund, Enkirch, Zeltingen und Wintrich. Aber bitte beachten: Dort sind jeweils oberhalb 100 m und unterhalb 500 m Fischereischonbezirke.Wer hier erwischt wird, kann mit Geldbußen um 500 Mark rechnen!

(so sieht das Universum des Zanders aus)
Auch Aale bietet die Mosel. Jedoch hat, wie in den meisten Gewässern, der Bestand an Schleichern leider sehr nachgelassen. Die Aale haben nämlich das selbe Problem wie die Zander: Sie schmecken zu gut und bringen das meiste Geld. Bester Köder für den Ansitz auf die Schlängler ist der Tauwurm. Der wird mit einem recht schweren Grundblei dicht am Ufer angeboten. Auch kleine Köderfische oder Fetzenköder bringen Erfolg. Grundanglern empfehle ich Bleie von wenigstens 50 g, da durch die vorbei fahrenden Frachtschiffe teils eine starke Sogwirkung entsteht, die die Montage einfach vom Angelplatz wegreißt.
Die Devise für ZANDER ist einfach :

Der Zander hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Die Rückenflosse ist, wie für Barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichmäßig die langen, spitzen Fangzähne neben kleinen Bürstenzähnen. Der vordere Rand des Kiemendeckels ist gezähnt. Der Körper trägt kleine Schuppen. Er ist auf dem Rücken grünlichgrau, gegen den Bauch hin silberweiß, oberseits streifig, braun gewölkt, auch dunkel gebändert, auf den Kopfseiten braun marmoriert und auf den Flossen schwärzlich gefleckt. Der Zander lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Seen und Haffen Europas. Er findet sich bei uns im Elbe-, Oder- und Donaugebiet und inzwischen durch Besatz auch im Rhein-, Mosel- und Wesergebiet. Er lebt in tieferen Wassern und wächst sehr schnell. Die mittlere Länge beträgt 40 - 50 Zentimeter. In seltenen Fällen wird er bis 1,50 m lang und erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 19 kg. Er kann 10 bis 20 Jahre alt werden. Er ist ein wichtiger und wertvoller Speisefisch mit besonders festem, weißem Fleisch (grätenfreie Filets).

Mosel-Zander in Riesling-Sauce:
Zutaten:Zutaten für vier Personen: 4 Zanderfilets, 0,4 l Rieslingwein (mild), 0,4 l Sahne, 100 g Butter, einige Blätter Sauerampfer Weinempfehlung: Riesling Kabinett, trocken4 Zanderfilets von der Haut lösen und halbieren. Mit 0,4 l Rieslingwein (mild) in der Pfanne 5 Min. von jeder Seite ziehen lassen. 0,4 l Sahne zugeben und auf 2/3 reduzieren lassen. Zander auf vorgewärmtem Teller anrichten. Mit 100 g Butter die Soße verfeinern, nicht mehr kochen lassen. Mit Salz abschmecken. Sauerampfer in Streifen schneiden und unterrühren. Anschließend zum Zander servieren. Dazu empfehlen wir Salzkartoffeln und Salat. (Die Rezepte wurden uns von den Landfrauen Cochem-Zell zur Verfügung gestellt! , wie nett!)

Ist das des Zanders Ende?

NEIN! NEIN ! ER wird noch viel von sich hören , sehen und lesen lassen!

Er schwimmt weiter in Buchhandlungen, rauscht in anthoposophisch-theopsophischen - Luftschloss-Blätterwäldern, gärt in den MÄGEN der RSL-Wiederkäuer ... und was gut verdaut wieder zur Erde fällt, wird Humus für Zukünftiges....
nichts für ungut!

Guten Appetit!

Der Wein war übrigends aus-ge-zeichnet!!

13. Juli 2007

Bilder einer Ausstellung_ENDE_"Das Original"

Wer erinnert sich noch? Die Aufgabe lautete:

"Erstellen Sie auf Basis von folgenden Beschreibungen eine Zeichnung , Gemälde oder eine andere Art der grafischen Darstellung. Das Format kann selbst gewählt werden, nur müssen die Proportionen des Originals beibehalten werden: 73,6 x 86,3 cm. Materialwahl steht jedem frei. Das Original ist ein Ölgemälde auf Leinwand. Alle abgelierferten Arbeiten werden auf der Jahresende Ausstellung gezeigt und mit dem Original (Reproduktion) konfrontiert. "

Hier folgen nun einige Eindrücke der Ausstellung, nicht nur von der "Hopper-Aufgabe", sondern auch einige Arbeiten aus der grafischen Abteilung. Die "Einsendungen" aus dem Blogland" bekommen ein besonderes Kapitel!!!!



Der Direktor eröffnet die Ausstellung, hält eine nettte Rede ; allgemeines Geklatsche (man freut sich schon auf den Apéritif)..die Ferien können beginnen...



11. Juli 2007

Intro zu: EXPO 2 : Bilder einer Ausstellung

Edward Hopper (1882-1967)

22. Juli 2007: 125. Geburtstag

Amerik. Maler

Der Maler Edward Hopper gilt als bedeutendster Vertreter des "Amerikanischen Realismus". Geboren in Nyack, New York, studierte er 1900-1906 an der dortigen School of Art Illustration und Malerei und arbeitete danach (für den Broterwerb) zwanzig Jahre lang als Illustrator bei diversen Werbeagenturen. Am Anfang des 20. Jahrhunderts reiste er mehrmals nach Europa und ließ sich von den französischen Impressionisten inspirieren. 1924 heiratete er die Malerin Josephine Verstille Nivison, die ihm bei einer Internationalen Gruppenausstellung im Brooklyn Museum of Art zum künstlerischen und kommerziellen Durchbruch verhalf. Schon 1933 zeigte das Museum eine Retrospektive des mittlerweile angesehenen Malers. Hopper thematisierte neben Stadt- und Naturstudien immer wieder die Einsamkeit des Individuums, eingefangen in Hotelzimmern, Wartezimmern, Diners etc. Die Arbeit "Nighthawks" - vereinzelte Nachtschwärmer in einer Bar - zählt zu den populärsten Gemälden des 20. Jahrhunderts. Seine eindrucksvoll-lakonische Darstellung melancholischer Alltagssituationen hat auch Regisseure wie Alfred Hitchcock (für "Psycho") oder Wim Wenders (für "The Million Dollar Hotel") inspiriert. Edward Hopper starb - fast vergessen - am 15. Mai 1967 85-jährig in New York City.

Nighthawks 1942 (120 Kb); Oil on canvas, 30 x 60 in;

The Art Institute of Chicago
Paintings such as Nighthawks (Art Institute of Chicago, 1942) convey a mood of loneliness and desolation by their emptiness or by the presence of anonymous, non-communicating figures. But of this picture Hopper said: `I didn't see it as particularly lonely... Unconsciously, probably, I was painting the loneliness of a large city.' Deliberately so or not, in his still, reserved, and blandly handled paintings Hopper often exerts a powerful psychological impact -- distantly akin to that made by the Metaphysical painter de Chirico; but while de Chirico's effect was obtained by making the unreal seem real, Hopper's was rooted in the presentation of the familiar and concrete.

Die Geschichte zum Bild:
•Isabelle Collmann: Schicksal am Broadway

Nighthawks

Marilyn, die kleine Frau Mitte 30, mit zarter Figur und blondem Haar, saß wie so oft mit depressivem Gesichtsausdruck an der Theke seiner Bar, die sich am Ende des Broadways an einer Ecke befand. Er kannte sie wegen ihrer häufigen Besuche gut und ahnte, daß sie mit Problemen beladen war. Meistens kam sie, bestellte sich drei Wodka pur, trank sie wortlos aus und verschwand ebenso wortlos wieder. Auch heute war sie wieder gekommen, hatte sich auf den Barhocker gesetzt und ihre drei Wodka bestellt. Sie schien noch verschlossener zu sein als sonst. Kurz nachdem sie das dritte Glas getrunken hatte, betrat ein Mann die Bar. Er ging auf Marilyn zu und redete auf sie ein. Marilyn reagierte jedoch nicht. Sie starrte nur geradeaus, so als befände sie sich in einer anderen Sphäre. Nach einer Weile verließ der Mann achselzuckend die Bar. Der Barkeeper beschloß, Marylin im Auge zu behalten, weil sie ihm heute besonders apathisch erschien. Kurze Zeit später ging Marylin schwankend mit ihrer kleinen Handtasche zur Toilette.

...wird fortgesetzt...

3. Juli 2007

Expo by Night 2007

....angekommen------ die Tür stand offen...
Aaaahhhhhh.....der Apero stand schon bereit
Blue-Night :30 ml Tequila, 30 ml Drambuie, 30 ml BLUE CuracaoLimonade , Eisblöcke ...-*-*--* Cheers!
D
er Titel:
"Expo by Night :" Warum? Ich fand die Idee interessant, einmal alles in einem anderen Licht zu sehen...der PC kann sowas ohne viel Kabelsalat-und Steckdosenanschluß machen!

Diesmal möchte ich auch die Arbeiten der Mit-Studenten zeigen, die zum Teil in meinem Kurs sind, (3. Jahr) zum Teil die höheren Kurse , bis zum „Spezialisierungs_Jahr“ besuchen. (Bronze, Holz, Stein und Gipsabgüsse)

Ich finde es immer intertessant, die Arbeiten der anderen zu sehen, besonders da man alle Etappen- vom Konzept bis zum Endstadium-hat mitverfolgen können. Leider habe ich nicht genug Abbildungen der diesjährigen Granit-und Marmorarbeiten,--diese Arbeiten waren fast alle schon weggeholt, als ich zum Fotografieren kam....leider, es waren sehr schöne Arbeiten dabei.

Eins hat mir besonders imponiert: Marleen: im 4. Jahr musste sie, wie alle in diesem Jahr, ein Portrait machen. Nicht von einem Foto sondern von einer „lebenden“ Person. Meist nimmt man ein Familienmitglied, Bekannten oder Freund(in). Marleen aber hatte sich an eine „Berühmtheit“ gewedet; jemand aus der belgischen Krimi-Fernseh-Welt, ein allbekanntes „Gesicht“: "WITSE“...so bekannt wie im deutschen Fernesehen ein Horst Tappert, Jan Fedder, “der Alte“ oder andere Komissare....

Das war natürlich ein Ereignis, denn nun saß
„das Modell“ 2 mal die Woche einen ganzen Abend bei uns im Atelier, “erhöht“, auf einem altmodischen Holzessel, der auf einem fahr-und drehbaren Untersatz montiert ist! Also gut sichtbar! Von dort aus, fleissig an meinem Basrelief arbeitend, sass „er“ grade in meiner Blickrichtung,... wunderbar! Ich brauchte garnicht den Kopf zu verdrehen, um immer mal wieder „hinüber zu äugen“...
Während der Pause in der „Cafétaria“ gab es dann das wohlverdiente Glas Bier, das Glas wein und anderes. Das „Modell“ musste nicht mehr stillsitzen und plauderte gerne und lebhaft aus dem“ Krimi-Nähkästchen“ und liess dabei die schauspielerischen Pointen nur so blitzen !

Nächstes Jahr- also ab September- muss ich „mein Opfer“ gefunden haben! Ich habe jetzt schon den Eindruck vor einer unmöglichen Aufgabe zu stehen....naja,..kommt Zeit, kommt Rat.... vielleicht... vielleicht...hoffentlich!


Jetz aber zu den Arbeiten von: Biljana, Monique, Gust, Mieke, Horst, Sonja, Kurt, Nathalie, Caroline, Heidrun (die Reihenfolge ist beliebig)


Die Büste von "WITSE"
Diese „Ausstellung“ wird einige Tage einfach so stehen bleiben, dann kommen die Arbeiten der Grafik-und Malerei-Abteilung!....("Das Original“ in vielen Versionen)

Viel Vergnügen und allen einen schönen Sommer...