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26. März 2010

Und die Bäume schauen stummm...Wohin schauen sie

oder anders: WER schaut mich da an?
Die Linde sieht ziemlich klein aus, wenn man näher herankommt wird sie stattlich und schaut ernst drein !!!
Ein anderer Walnussbaum schein "neugierig"...zeigt eine ziemlich lange Nase...
Dann gibt es ja den Walnussbaum mit den Krokodil "Augen". Er steht im Bereich der Umbauarbeiten . Er ist eher "schlank" (obwohl ung. 18 Jahre alt), deswegen muss man rundherum schauen, wohin die Augen "gucken".




Weiter zu einer anderen Stelle wo früher 3 Tannenbäume standen: als sie zu gross geworden waren bekamen sie eine andere Funktion: "Eckpfeiler zum aufstapeln von Holz für den Winter"


und wenn man genauer hinschaut, fühlt man sich beobachtet

Wie war das mit den Kröten?
ach ja, die Kröten....der Teich war geleert worden, die Folie rausgenommen. Die noch übriggebliebenen Kröten waren in einem Eimer zum nächstgelegenen Naturtümpel "ausgelagert" worden. Unsere Arbeiten konnten weitergehen, doch, es kam wieder eine Regenperiode und füllte das "Loch" erneut mit Wasser, teils Regenwasser, teils aber auch Grundwasser. Wir wohnen direkt über dem Grundwasserspiegel. Und, kaum eine Woche später, waren die ersten Kröten wieder eingetroffen...Nunja, das sind Naturgesetze, und wir konnten ja keine Verkehrsschilder aufstellen: "Laichplatz gesperrt, bitte Umleitung benutzen" Jetzt trudeln sie alle wieder ein, es bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten bis sie die "Laichpakete" abgelegt haben, diese dann (wenn wir Glück haben einzusammeln und in einen andern Teich zu bringen) oder eben warten bis all die Kaulquammen zu netten kleine Kröten geworden und ausgewandert sind....

23. Januar 2010

Der Schnee kam- ging-und kam wieder-von Dezember bis Februar

Die Strassen sind wieder frei, das Eis brauchte etwas mehr Zeit. Schön zu betrachten beim schon tauenden Schnee waren die „Fussabdrücke“ der Gartenspaziergänger; man sieht nicht nur Vogelspuren, sondern es sind auch Hasenpfoten, Katzentatzen und sogar Spuren von OTJE dem Kurzhaardackel dabei..

Jedoch ist mit dem weissen Schnee auch die strahlende Wintersonne verschwunden. Die Erde, selbst wenn grüne Graszonen zu sehen sind, wirkt dunkel. Seit Tagen, ja fast schon Wochen (die mir endlos erscheinen) herrscht GRAU vor; morgens tiefgrau, mittags mittelgrau, abands wieder tiefgrau...eine dicke dunkle Decke hängt tief am Himmel. Ausserdem erscheint die Kälte jetzt viel „kälter“, sie kriecht überall hinein, wahrscheinlich weil alles feuchter ist.

So sah es noch vor dem richtigen Winteranfang (Anfang November) aus: Es hatte tagelang geregnet und gestürmt. Die Arbeiten an der Terasse hatten begonnen. Die Terrasse sollte vergrössert werden. Abends, wenn ich nochmal zur Weide gehe, muss ich da entlang...im dunkeln, aber ich kannte ja den Weg...ein Routineweg...so dachtge ich...aber es ging anders, ich hatte nur um Handbreite nicht aufgepasst und landete unerwartet und ziemlich unsanft in der Vertiefung...zwar nicht sehr tief, ( etwa 45cm) aber die "Landung" war sehr unglücklich: es wurde ein Aufprall auf Schulter und Hüfte und der Nacken bekam durch die Drehung auch noch was mit...tat ganz schön weh, aber ich rappelt emich auf und merkte dass alles noch funktonierte...wenn auch schmerzhaft.
Nun ja, das muss man eben vorbeigehen lassen, dachte ich mir. Nur, die Zeit verging, und es wurde nicht viel besser, die Schulter, der Nacken, die Hüfte taten weh. Der Osteopath hatte mein Fussgelenk wieder richtig gestellt, meinen Nacken eingerenkt, und 2 Stellen in der Rückenwirbelsäule korrigiert , und meinte, der Rest sei eben Sache der geprellten Sehnen...und das würde eben dauern..So sieht es jetzt im Garten aus, alles ist Baustelle, der Naturteich ist verwildert und wartet auf trockene Tage. Das Weihnachtsbäumchen im Kübel hat Solarkerzchen en bekommen, sehr praktisch und angenehm; man brauch keinen Kabelsalat mit Steckdosen und all dem Kram.

Kurz nach Dezemberanfang ( es war sehr kalt geworden, der Regen ging in Schnee über, ein richtig ungemütliches Wetter, wurde dieser Blick aus dem Fenster spannend: ich sah auf einmal etwas , was ich noch nie beobachtet hatte: Rechts vom Teichufer (da wo die Gartenschlauchrolle liegengeblieben war) huschte ein nicht zu indetifizierendes ETWAS eilig (quer duchs Blickfeld), also nach links und verschwand in der Hecke des Nachbargartens. Nach einer kurzen Zeit erscheindas ETWAS wieder und raste wie wild zurück und verschwand zwischen Gartenschlauchrolle und Blattdickicht. Das ETWAS tauchte aber kurz danach wieder auf, raste wieder quer durchs Blickfeld nach links, verschwand, und erschien nach kurzer Zeit wieder und huschte rechts in sein Versteck...Seltsam, ich wurde neugiereig und schnappte mir ein Fernglas, um alles besser sehen zu können. Ich traute meinen Augen nicht: es schien ein rattenähnliches Tier zu sein, braun, zerzaust, sehr mager, mit langem Schwanz. Seltsam. Es schien auch dicht am Wasser in einem versteckten Loch zu verschwinden. Das Tier war spindeldürr, das arme!!
Was ich dann beobachtete: jedesmal wenn dieses ETWAS von links zurückkam, hatte es etwas im zwischen den Zähnen, ein grösseres rundes Objekt...mit dem Fernglas sah ich dass es wohl eine Walnuss sein musste!
Stimmt, denn unser Nachbar hat an der Grundstücksgrenze einen Nussbaum, der eher schon bei uns steht, und der in diesem Jahr unheimlich viel Nüsse getragen hatte. Da ich selber an anderer Stelle einen Nussbaum habe, hatte ich mich nicht um diese Nüsse gekümmert! Nun wurden es die eisernen Reserven "unserer" Ratte ( es schien eine Bisamratte zu sein).


-->klikk wird Breitband Bild!!

Dies ist der Weg den das Tierchen wie verrückt im Eiltempo hin und her rannte, unermüdlich, hin und her immer und immer wieder. Die Schneeflocken waren dichter geworden der Schnee blieb liegen und....auf einmal war die Ratte verschwunden. Eine Stunde später war alles zugeschneit, eine richtige Winterlandschaft. Der Schnee blieb bis nach Weihnachten liegen, taute manchmal weg, kam aber wieder. Ich dachte schon, die Ratte sei sicher nicht mehr am leben, da ich sie nicht mehr gesehen hatte. Dann eines Tages, der Schnee war grade mal wieder weggetaut, erschien sie wieder , gut genährt, und rannte wieder eifrig hin und her, um Nüsse zu sammeln. Seltsamerweise, kaum dass sie dann wieder verschwunden war, fing es erneut an zu schneien. Dieses Phänoman habe ich mehrere Male beobachtet. also wurde die Ratte ( wir hatten sie Josefine getauft, zum "Schneefall-Barometer!"

Fortsetzung folgt...

30. Dezember 2008

die Nacht zauberte...


Flocken hier und dort,
knirscht Gefrorenes im Schnee,
Puderzuckerwald.

Frostig glitzert, fein verzweigt,
bizarr Eisblumenkristall.

13. Dezember 2008

WINTERMORGEN

Heute Morgen war er da, und...fand die Futterstelle leer
...ER ...
ich nenne ihn "Hubertje" (kleiner Hubert)
(eine andere Geschichte)
und alle anderen warteten,
still ,
etwas versteckt,
mit fragenden Knopfaugen..
jetzt sind wieder Körner da.
Es flattert und fliegt fröhlich um die Schüssel .
Da freut man sich mit. Das tut gut.

4. Dezember 2008

“Zwischen den Engeln“

in der Adventszeit, bleibt ein kleiner Raum um eben mal über was anderes zu reden,z.B. die Bildhauerei. ;-)

Mein erster „STEIN“ ist also fertig, (der passende Sockel muss noch kommen, das ist nur ein Detail). Jetzt muss ich mich für was neues entscheiden: das Experiment Stein war anregend, und fragt nach „mehr „, aber dann: welche Steinart „ wählen, Werner sagt natürlich kategorisch; das hängt von der Form ab. Klar!
ich habe eine gewisse Neigung zu weissem Marmor!!!


Also erst eine neue Form finden!
Ich suche und suche, und finde draussen im Garten etwas was mir gefällt:
Teile von einem Geflügelskelett, das jahrelang draussen in einem Baum gehangen hatte und „getrocknet“ war. Es handelt sich um die Beckenknochen (jrechts und links) eines Truthahn oder einer Gans, jedenfalls kein Huhn.

unten: Innenansicht doppelt

das sind die Skelett-Teile aus dem Anatomie-Buch
"Meine" Skelett-Teile waren gut erhalten und sahen-, zusammengefügt und provisorisch auf einen kleinen Sockel montiert-, schon richtig „fertig“ aus , eine wunderbare organische, harmonische Form!!



SOWAS WILL ICH MACHEN!
Werner runzelte die Augenbrauen und überlegt:
Diese Form ist interessant und sehr gut und so perfekt, dass sie nur „abgewandelt“ in einem anderen Material wiedergegeben werden kann.

Also, ran an den TON und ‚abwandeln“...
Ich komme nicht richtig voran, schweife in Vorbildern von organischenFormen und finde:
natürlich Henry Moore!!!!


Davon bin ich wiederum so begeistert, dass ich schon eine eigene grosse Creation im Garten stehen sehe!!
hier: Henry MOORE


WOUWWWWW!!!



Eins ist im Moment sicher:
ich muss kleiner arbeiten und die Stein-Masse noch bewältigen können!!!

ABER:
Henry Mooer in „winzig“?..auch nicht das wahre..
Kurz und gut, ich suche...weiter...

13. Juli 2008

Guten Sonntag_Morgen!

Der Sommer ist launisch, nachts regnet es, dann geht die Sonne auf grauem Himmel versöhnend im Regenbogen auf und verspricht einen kontrastreichen Tag. Alles Weitere sagt der Wetterbericht nach dem Frühstück!
.....ein zusammengebasteltes Panorama!
zum Wetterbericht gibt es:
frische Croissants, "couque suisse", Schnecke und "couque au chocolat"

die Sonne war etwas wässrig,- der café aber nicht,- die Croissants knusprig...

Der Blick aus dem Fenster ist: "beruhigend", ....die Kühe sind im Hintergrund!
Zu sommerlichen Höhen
Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich;
Es nimmt mein menschlich Fühlen
In Raumesweiten mit.
Erahnend regt im Innern sich
Empfindung, dumpf mir kündend,
Erkennen wirst du einst:
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.

9. Juli 2008

mal zwischendurch... der Mais wächst stetig......

Der Mais wächst und wächst, mein "Horizont" wird immer begrenzter...
vor einiger Zeit sah es so aus..--->

Disteln sind meiner Meinung nach sehr schöne Pflanzen mit wunderbareb BLüten, sie sind hier unendlich hoch gewachsen, aber nun mussten sie weg.
Schweren Herzens habe ich sie alle geköpft, und nicht nur das, sondern die ganze Pflanze abgaschnitten, damit man wenigstens mal wieder Boden sieht. Dabei wurden die Bewohner der unteren Schichten sichtbar gestört, ich habe mich beeilt und sie mit abeschnittenem Grünzeug bedeckt.

Die Bienen konnten wegfliegen. Leider sind es meiner Meinung sehr wenig Bienen die hier herumfliegen, und der gesäte Bienenschmaus wächst langsam...





3. Juli 2008

Sommer_KUH_ Impressionnen

„Mes vaches“
Die Kühe
*
---> *Video am Ende



Seit ich hier wohne, (das ist schon eine ganze Weile her) habe ich von einem der Küchenfenster aus Sicht auf eine Stück Weide mit grasenden Kühen, links im Bild ein abbruchreifer Vorbau vom alten Gehöft , dahinter dem Stall, einem unschönen Getreidesilo, gradeaus und weiter nach rechts sieht man einen Teil der Weide, (ung. 400m tief) in verschiedenen versetzten Stücken nach hinten auslaufend und links aus dem Blickfeld verschwindend.
Damals (aus der Stadt kommend) war ich entzückt über so viel Natur direkt vor dem Fenster. Die Sommerferien hatten grade begonnen und die Sicht auf die im Gras ruhenden und wiederkäuenden Kühe war Erholung pur. Die Kühe gehörten zur Aussicht, d. h sie waren da, so wie eben das Gras, die Bäume, die Stallungen der Weidezaun, Regen, Sonne und Wind, sie gehörten zum „Bild“, nur das sie sich duch die Landschaft fortbewegten, mal waren sie nah, - dann wieder weiter im Hintergrund oder unsichtbar (um die Ecke). Es ist interessant zu verfolgen, wie die Gruppe der grasenden Kühe sich fortbewegt: oft stehen sie eng beieinander, dann lockert sich die Gruppe, teilt sich auf; meist aber bleiben sie mehr oder weniger parallel, beschreiben grade Linien, ovale bis kreisförmige Bogen , die kleinen Gruppen lösen sich auf, bilden eine neue Konfiguration und neue Formgebilde. Würde man diese forman auf Papier zeichnen, könnte es sein, dass das Ergebnis einer Eurythmie-Formenzkizze ähnelt...


Die Kühe blieben Tag und Nacht draussen, wurden nicht gemolken.
Von Zeit zu Zeit verschwand eine - oder mehrere von ihnen - man sah sie erst nach einer gewissen Zeit wieder....mit „Reissverschluss“- so nannte ich sie, „les vaches à tirette“-die Kühe mit den Kaiserschnitt-Narben. Die Kälber sah man nie. *(Anmerkung am Ende)

Von April bis ung. Ende November waren Kühe draussen. Erst wenn es richtig kalt und nass blieb „durften“ sie in den Stall, wo sie den Winter über eng neben-einander angebunden in Reih und Glied „standen“. Nun wa ren sie nicht mehr im Blickfeld, waren aber doch „da“. (lautstark zu Fütterungszeiten).

Im Flug der Jahreszeiten und der vorbeigehenden Jahre erschienen und verschwanden die Kühe. Mit der Zeit erkannte ich jede an den verschiedensten Merkmalen: an den Formen der Euter, (die zum Teil ulkig aussahen), der Hörner und des gesamten Körperbaus. Im Lauf der Jahre sah man die Kuhdamen auch altern.(!) Oft kamen jüngere Kühe dazu, aber die alte Garde blieb. 1-2 Jungstiere waren auch dabei, schienen aber keine ‚’spezielle’ Funktion zu haben.

Im vergangenen Frühling jedoch schien alles verändert, die Kühe kamen später als alle anderen in der Umgebung, die Truppe war auf 9 Kühe geschrumpft. Nach einiger Zeit wurde deutlich, dass sie trächtig waren. Wieder verschwanden und erschienen sie, mit „Reissverschluss“, nur kamen diesmal nicht alle zurück. Eines Tages hörte ich vom Hof herkommend Traktorgeräusche, dumpfes Gerumpel und sah plötzlich über einer Mauer auftauchend einen Tierleib, alle viere von sich gestreckt, kugelrund, im Greifarm des Traktors, der Arm öffnete sich und der Leib fiel schwer in einen für mich unsichtbaren Anhänger. Danach fuhr der Traktor mit Anhänger fort.
Die Truppe war sichtlich geschrumpft. Ende November waren alle Kühe von der Weide geholt, nur, was ich nicht verstehen konnte, blieb der Stall, wo sie sonst den Winter verbrachten, leer.
Der Frühling 2008 begann, die Weiden in der Umgebung wurden vorbereitet, „meine“ Weide bleib unverändert , das Gras begann schön zu wachsen,- für wen?
(Es gab Gerüchte über Bau-und Geländeverteilungen). Abwarten und hoffen!
Eines Tages jedoch merkte man Veränderungen; die Weide wurde gedüngt, nach einiger Zeit sah ich jemanden die Zäune ablaufen und den Strom kontrollieren...Hoffnung keimte...(Die Gerüchte über Bau-und Geländeverteilungen schienen ausser Gefahr).
Dann, eines Tages: sehr früh morgens: Traktorgeräusche, Gerumpel, Muhen!!!.....Ahaaaa....und dann erschienen sie im Blickfeld!! Die KÜHE!!! wie jedesmal nach einer Winterpause stürmen die Kühe auf die Weide, eine nach der anderen, rennen in alle Richtungen, machen Bocksprünge, sogar elegant bis possierlich, galoppieren erst unbeholfen und dann sehr flott grosse und kleinere Runden ( ich habe noch keine Kuh traben gesehen), um nach kurzer Zeit einfach nur zu grasen....
Es waren diesmal mehr Kühe und- ich „erkannte“ keine einzige-....auch sahen sie schon jetzt gut genährt aus....eine andere Rasse? Was war mit den anderen?
Nach einigen Tagen kamen noch neue Kühe dazu, die , das selbe Ritual von Bocksprüngen und Galopprunden ausführend, von der Herde richtg „begrüsst“ wurden.
Von meinem Küchenfenster aus habe ich nun wieder den bekannten und erholsamen Ausblick auf: „glückliche Kûhe in reiner Natur“, für ein Reklameposter gut geeignet.Den Hintergedanken an die Wirklichkeit „vergesse“ ich mal..
R.STEINER:


Ich nehme an, dass diese neuen Kühe ebenfalls“ Fleischkühe“ sind, d.h. sie werden nie gemolken, müssen nur ihr Leben lang Kälber „abliefern“ und erst wenn sie zu alt sind werden sie selbst geschlachtet. (siehe Fussnote2)

Bei den Aufnahmen für diesen kleinen Film war ich dicht bei den Tieren und konnte das Geräusch der „grasenden Herde“ richtig gut wahrnehmen, das Gras war ziemlich lang und das Geräusch der abgrasenden Mäuler ähnelt seltsamerweise an das Schlürfen oder Aufsaugen von Nahrung! Sogar grosse Disteln werden "eingeschlürft"...Und, -rein zufällig - fand ich eine Passage bei R.Steiner, die darüber berichtet! (siehe weiter unten)

Diese neue Herde habe ich richtig ins Herz geschlossen. Der Blick der netten jungen Kuhdame am Ende des Films berührt mich! Ich wünsche ihnen allen ein schönes glückliches Kuh-Leben, und werde mich immer an ihnen erfreuen!


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Fussnote
Fleischkühe: =a)Zucht von Schlachtkälbern
Milchkühe:=b) Produktion von Milchkühen
bei beiden Programmen ist der verlauf gleich:
Nach dem Kaiserschnitt wird die Kuh sofort wieder künstl. befruchtet.
Ob das Kalb die erste „Biestmilch“ bekommt, hängt vom Zuchtprogramm ab.
Milchkälber:
Das Kalb wird sofort auf Muttermilch-Ersatz umgestellt, und nach einigen Wochen an Kraftfutter, Magermilch und Heu gewöhnt. Die weiblichen Kälber werden später genau wie ihre Mütter für die Milchproduktion genutzt, d.h. auch sie werden mehrfach in Folge geschwängert um genügend Milch zu bilden, die der Mensch dann entnimmt.
Schlachtkälber und die männlichen Kälber dagegen werden gemästet, bis sie ein Gewicht von etwa 160 bis 180 Kilogramm erreichen, und landen anschließend als Kalbsfleisch auf den Tisch der Konsumenten. Geschieht dies nicht, so werden sie als Mastbullen bis 500-600 Kilogramm Lebendgewicht weitergemästet und daran anschließend geschlachtet. Das ist ihr einziger Zweck. Bei einem hohen Verbrauch von Futter und Wasser können Mastbullen täglich etwa ein Kilogramm an Körpergewicht zulegen .



Die Nahrungsaufnahme bei der Kuh ist kein Drama, sondern ein Akt der liebevollen Zuwendung, wenn wir beobachten, wie das Gras oder das Heu genommen wird: Mit der Zunge umschlungen und in das Mau gezogen – es wird nicht abgebissen. Und damit beginnt bereits die Verdauung. Ein grandioser Prozess!
Die Nahrung gelangt zunächst in den Pansen, wo sie durch langsame Kontraktionen „durchrhythmisiert“ wird. Ist der Pansen halb gefüllt, beginnt nach einer halben bis einer Stunde das Wiederkäuen, die 2. Etappe der Verdauung: Aus dem Pansen bzw. dem Netzmagen kommen anfänglich verdaute Portionen der Pflanzen in die Mundhöhle zurück. Eine nächste Stufe der Verdauungsrhythmisierung durch das gleichmäßige Vermahlen mit den Backenzähnen hat begonnen.
Danach gelangt die Nahrung in den Blättermagen, wo ihr ein Großteil der Verdauungssäfte entzogen wird. Im Labmagen schließt sich die Auflösung mit neuen Verdauungssäften an. Täglich werden bis zu 100 Liter Verdauungssäfte gebildet.
Der gesamte Vorgang des Wiederkäuens über einen Tag hin dauert ungefähr 8 Stunden, - und 8 Stunden grast die Kuh, wobei die Verdauung natürlich in den anderen Mägen und im Darm fortgesetzt wird. Die Kuh ist nun von vorn bis hinten an die Umwandlung der aufgenommenen Substanzen hingegeben. Dabei werden ungeheure Speichelmengen produziert (110 -180 Liter). So sind die Speicheldrüsen auch um ein Vielfaches größer als das Gehirn. Die Sinnesbezogenheit der Kuh ist ganz auf diesen Prozess der Nahrungsaufnahme und Verdauung hingewandt.

26. Juni 2008

Expo 08 - Eröffung und Ausstelung

Die Muse der Künste empfängt die Besucher
Natürlich wird auch eine Rede gehalten, dann werden die Namen derer genannt, die das Jahr bestanden haben ..wir waren natürlich dabei!!

sogar der Himmel weint vor Freude...


Werner empfängt die Besucher, gross und klein...--------------------------------------------------------------------------------------------
nun folgen die Arbeiten in Kategorien, so wie sie als Jahres-Aufgaben gegeben waren:
Portrait nach Modell (ist Hannelore zu erkennen?)

"die Galerie"
Portrait Vorstudie , nach Zeitungsartikel mit Abbildung: der hässliche alte Mann


Vorstudie frei nach Abbildungen, Gemälde, Foto oder Zeichnung
hier:

Detail aus Kreuzabnahme, Maria Magdalena, von Hieronimus BOSCH

Ein Grüppchen beieinander!

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2. Aufgabe: eine Installation mit dem Thema:

"SCULPTURALES SCENARIO" Thema: "SCHUHWERK - SCHATTEN"
alles wird grade installiert, ...

wohin ? in alle Richtungen! wie? Gipsabdrücke positiv-negatiev
"Sprünge nach oben"







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Thema von Sonja : Schuhwerk Pferd-Reiter: Sporen (Spuren-von... )





von Bieke: Thema: Fusss - Haut


von Dirk: Schuh-Komposition auf Ton-Erde
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wie im vergangenen Jahr wurden auch Bas-Reliefs gemacht



und Vorstudien von Portrait - abstahiert -

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AUFGABE
1. Die Venus von MILO - Unübertroffen: Erstellen einer Aemulatio der Venus von Milo. Materialwahl : steht frei. Ausführungarten: Skizze, Malerei, grafisches Medium, Bildhauerei, Relief, Foto, Film, bei mir wurde es zum Motto:

"Schau in Den Spiegel - und fühle Dich als Venus"
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verschiedene Arbeiten :
Drapage