( und bald altem Jahr) und dem Neuen"einbauen"...
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15. Januar 2013
vom Advent einen grossen Sprung ins Neue Jahr...
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Dienstag, Januar 15, 2013
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22. Dezember 2009
Winter – Traum - Bilder
Der Winter hat ja richtig planmässig angefangen, und sogar in Belgien ziemlich viel Chaos verursacht. Und, so wie es sich anfühlt, bleibt er auch noch ein wenig. Da ist es schön, beim warmen Ofen zu sitzen, draussen den Flocken beim wirbelnden Tanz zuzusehen, die Kerzen des Adventskranzes abbrennen zun lassen, von den gebackenen Weihnachtsplätzchen zu naschen, und draussen die Vögel nicht zu vergessen. Die armen finden nun garnichts mehr: da werden schnell die jahrelang gebrauchten Kokosnuss-Schalen gefüllt mit Körnern, (in Rinderfett eingebettet) aufgehängt. aber die Geschichte geht ja noch weiter....
Was für eine Freude draussen!! Im Nu waren unheimlich viele Gäste da, auch neue , nie gesehene Vogelsorten fanden sich ein. Man erkannte die „routinierten“ die ohne Mühe all die verschiedenen hängenden Futterquellen plündern konnten. Die Neulinge unter ihnen waren erst ein wenig ungeschickt und blieben im Hintergrund..aber bald sah man die Amseln une sogar die Stare sich an die Meisenringe hängen, sich an die Säckchen klammern, mit ihren grossen Krallenfüsschen..ziemlich ungeschickt mit den Flügeln nach Gelichgewicht suchen, und wackelig. Aber bald bekamen sie Übung: geschickt quetschten sich die Stare in die Kokosnuss - Hälften und hackten wild drauf los.
Es kam sogar zu Kämpfen unter ihnen--- wehe wenn einer die Hackordnung nicht respektierte!!! Da ging sofort ein Schnabelgefecht los!
Nur das Rotkehlchen, mit den netten Kugeläugelchen, probierte erst garnicht diese hängenden Futterstellen anzufliegen, es hatte schon lange in Bodennähe die sehr dezent getarnten Futterstellen entdeckt...und konnte unbehelligt picken...
Als das Zwielicht begann, waren alle Vögel verschwunden. Zeit für Lektüre,- sei es Buch oder Netz. Es war so schön warm drinnen, und so musste ich irgendwie über meiner Lektüre eingedämmert sein----ich wurde wach, als es vollkommen dunkel war. Es brannten nur noch einige Kerzen. Es dauerte einen kurzen Moment bis ich richtig wieder „da“ war, aber....Traumbilder liessen mich nicht los..was war das doch nur:
Eine Stimme, die eine Geschichte erzählte,.. die Worte wurden Bilder und bleiben in der Erinnerung hängen...es ging um eine Wanderung duch unwegsame gefährliche Landschaften, um Begegnungen mit seltsamen furchterregenden Wesen, um den Begleiter der den Weg kannte und dem man vertrauen konnte....
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Dienstag, Dezember 22, 2009
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18. Juli 2009
Hoch - SOMMER
Der Sommer ist auf seinem Höhepunkt angelangt, weiter höher und prächtiger kann nun nichts mehr spriessen und blühen. Der Reife-und Abkapselungsprozess beginnt schon sichtbar zu werden. die Samen "kapseln", in den verschiedensten Formen meist sehr geometrisch und schön...
Seit meinem letzten Posting hat sich allerdings noch nichts an meinem Ebereschenstrauch geändert: er steht noch immer so prächtig voller Beerendolden wie vor einem Monat. ( fast 6 wochen). Die Beeren sind aber scheinbar schwerer geworden, denn die Äste biegen sich stark nach unten....ich kann es kaum glauben, wie das nur vor sich geht, sehe aber auch an anderen Orten, dass die Ebereschen noch nicht "abgeerntet" sind. seltsam, seit ich mich erinnern kann, hingen die Beeren höchstens 1 Woche, dann waren sie alle weg.....meine blauen Beeren am Mahoni-Strauch hatten nur eine sehr kurze "Lebensdauer", sie wurden sofort abgepickt....
Bei mir habe ich die kleine Version :die wilde Möhre (so heisst sie glaube ich). Hier sind es ebenfalls Sternblüten, ebenfalls weiss, nur sind die so schön geometrisch angeordneten Stengel besser zu sehen.
Es gibt überhaupt viele "Sternblütenvarinaten", hier eine gelbe Version, deren Namen ich nicht behalten habe, es ist eine Art "Unkraut", wächst auf Halden und wird in den Ziergärten sofort vernichtet...... Wenn man genau hinsiehet, ist sogar ein Gast auf der Blüte, der sich fast unkenntlich "getarnt" hat ....

alles geschieht nach einem bestimmten kosmischen Rythmus, die weichen und organischen formen der Kuh-Wanderungen, sowohl wie das Wachsen -verwelken der Blumen, im Gegensatz zu den strengen und exakten geometrischen Formen der Blumenstrukturen..ach, naja, R.Steiner kann das alles viel besser in den Kosmischen Imaginatinen formulieren....;-))))
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Samstag, Juli 18, 2009
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31. Dezember 2008
Grüsse von RED aus dem "Weihnachtsstall"
Es ist ein Privatstall, ohne grossen Luxus, frei in der Natur, wo ein Generator den Strom liefert und das Wasser noch in Eimern gereicht wird. Die Pferde sind dort richtig in der Natur eingebettet, leben den Tag-Nacht Ruythmus (keine künsliche Beleuchtung) , stehen nicht 24/24 Stunden in einem durch Gitterstäbe eingezäunten Gefängnis (= 4 meter mal 4 meter Boxen). Sie sind nicht nervös und haben keine "Tics" sie sind nur PFERD.
Gut. Red war früher schon mal dort, im Sommer.
Jetzt war es Winter, und grade um den 26. Dezember, als er weg musste, hatte die Kälte angefangen. Minusgrade auch nachts. Eisiger scharfer Nord-Ostwind, permanent wehend....
Ich hatte erfahren dass keine Holzbox frei war, nur der Stall in dem er im Sommer schon gewesen war. Es ist ein offener Stall im wahrsten Sinne des Wortes. Grob zusammengezimmerte Bretter, ein Dach , ein kleiner Auslauf dabei, damit der Eindruck des Auslaufes auf die Weide nicht verloren ging.
Wir machten uns also auf den Weg. die Fahrt duaert +/- 1/2 Stunde, und Red ist Transporte gewöhnt. Kein Problem also. Aber, beim Ausladen stellten wir fest, dass er vollkommen nassgeschwitzt war, unruhig und vor Aufregung zitternd. - - -
Meingott! was für Vorzeichen! (Sonja meinte halb scherzend, dass RED vielleicht gemeint hätte, wir würden ihn ins Schlachthaus bringen) Mir fiel das Herz in die Stiefel. Zuerst drehte ich 3/4 Stunden mit ihm Runden zun Fuss, liess ihn grasen. ER musste trocken werden.
Der Wind blies durch und durch, ich hatte eisige Finger durch die Handschuhe durch, mir wurde auch kalt im Rücken.
Dann führte ich RED in seinen "STALL", wo wenigstens "ein gutes Büschel Heu" auf ihn wartete. Gleichzeiteig hatten wir eine "MASCH" vorbereitet, = warmes Futter, so ähnlich wie bei uns Grützebrei. Das schlabberte er dann eifrig in sich hinein, und je leerer sein Trog wurde desto wärmer wurde es mir....Kurz und gut, ich nahm Abschschied ein wenig mit schlechtem Gewissen...

Nun, täglich bekam ich die Nachricht, dass er noch leben würde und nicht erfroren sei....und dass es ihm eigentlich sehr gut ginge....Ich habe ein paar Bilder bekommen. Er hat Gesellschaft von anderen Pferden, und sieht nicht "leidend" aus...eher vielleicht "sinnend" ....an andere Zeiten und Orte... aber, bei Tieren weiss man das ja nicht so genau. Am 3. Januar darf er wieder "heim".

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Mittwoch, Dezember 31, 2008
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31. August 2008
Nur so ...mal eben aufnotiert
Ein kleines Stückchen Jahreslauf im kleinen...am täglichen Leben ?
nicht dass man genau hinschaut, es kommt ein Eindruck von OBEN.Etwas Neues ist da. Ist wieder da. Herbst. Man spürt es durch den Wind,der anders anpackt, das Blau des Himmels, er ist „weiter weg und kühler..
Es ist wie ein kurzes Innehlaten , ein kurzer Stillstand, dann geht die Bewegung wieder abwärts, -um wieder aufwärts zu gehen.
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Sonntag, August 31, 2008
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4. Juni 2008
Zwischendurch und Mittendrin..Kirmes und Anthroposophie
So war es angekündigt:
30. Mai 2008 in Antwerpen:
Vortrag von S. Prokofieff :
Thema: "Das Mysterium von Golgatha und das Wesen der Geistigen Kommunion"
Ort: Wereldcultuurcenturm Zuiderpershuis
Timmerwerfstraat 40 Antwerpen
Schön!
Das Zuiderpershuis ist ein hydraulisches Kraftwerk aus dem neunzehnten Jahrhundert, 1883 von E. Diltiens entworfen. Diese Kraft-Zentrale war mit 159 Kränen versehen, 6 Schleusentüren, 3 Drehbrücken, 3 Abwasserschleusen und noch einigem mehr. Der in den Türmen erzeugte Wasserdruck trieb Schleusentore, Kräne und Zugbrücken an den inzwischen zugeschütteten Süddocks an, aber auch noch weiter entfernte Anlagen. Dies diente als Schutz vor Hochwasser und Springfluten, von der Schelde her kommend.
Heutzutage ist das Zuiderpershuis ist eine Art Kulturzentrum ganz im Süden der Antwerpener Innenstadt. Genau davor liegt der "VLAAMSE KAAI " ein riesengrosser rechteckiger Paltz, der früher als Stapelort der Schiffsgüter verwendet wurde. Auf der einen Seite heisst die Durchgangsstrasse "de waalse kaai" , auf der anderen Seite heisst sie "vlaamse kaai".
Nun fiel die Zeit des Vortrags grade mit dem alljährlichen Evenement der "SINKSEFOOR" 
Es gab demzufolge viel Trubel, Musik, Gehupe, Stau, es roch nach Hot-Dogs, Fritten,zuckrigen Bonbons, eine kunterbunt gemischte Menschenmenge drängte sich überall durch, Parkplatz war nirgens mehr zu finden. Genau gegenüber des Eingangs und auch vom Saal aus sichtbar stand u.A. eine Geisterbahn;---ah.. aha.. .ah...
aus der in regelmässigen Abständen ein Geist heruaskam und schauerlich 'huhu-u-u-u-te heulte..( lauter als bei Amelie Poulain) und dazu hämisch lachte..
Der Saal, in dem der Vortrag stattfand, war der Textilkunst aus NIGER ("WAX-PRINTS" -Stoffe , in Knüpftechnik oder Schablonendruck hergestellte indigofarbene Stoffe ) geweiht.
es roch gut nachf rischem Café , aber auch nach anderen Getränken und knackigen Salaten, Grillfleisch...Knoblauch) Dann wurde alles heimeliger: Natürlich hat der Redner auch das Seine dazu beigetragen.
Beim Nach-hause-gehen" "bemerkte" ich diese Kirmes gar nicht mehr....
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Mittwoch, Juni 04, 2008
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3. Januar 2008
Die “12” heiligen “Nächte” oder "Rauhnächte (03.01.08 - 5.01.08)
Erster Kontrakt mit der Aussenwelt: KALTE LUFT, scharfer Wind aus veränderlichen Richtungen, meist aus Süd-Ost. Es hat gefroren, (mittelmässig, jedenfalls muss ich wieder mit einem Eimer Wasser zum Stall) aber ohne Rauhreif.

Der Himmel hat eine hohe, durchbrochene Wolkendecke, in fast undefinierbaren Grautönen. Dort, wo die Wolken aufgesissen sind, schaut ein stahlblauer bis dunkeltürkiefarbiger Himmel hervor. Keine Sterne, kein Mond sichtbar. Der östliche Horizont ist fahlgelb "morgenrötlich" getönt. Keine Raben oder andere Vögel unterwegs.
Zweiter Eindruck: "wieder diese verhangene, zugezogene Wolkendecke"...Dann sehe ich im Osten ein interessantes Bild; als objemand die "Wolkendecken" eben mal grob auseinandergerissen hat, was die darunterliegenden Farben kräftig und deutlich hervorschauen lässt.
Leichter Wind. Etwas lenkt meine Aufmerksamkeit ab: (mir wird es grade bewusst) zum ersten Mal der Ruf der Amseln, die auf dem Geäst hin und her hüpfen. Der leichte Wind spielt mit dem Flug der Raben; es entstehen bewegte, fast eurythmische Formen.
5. Januar
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Donnerstag, Januar 03, 2008
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2. Januar 2008
Die “12” heiligen “Nächte” oder "Rauhnächte“(31.12 - 02.01.08)
Hohe dicke Wolkendecke, hell-bis dunkelgrau meliert.
So kompakt wie ein zugezogener Vorhang.
Es sieht kühler aus als das es in Wirklichkeit ist.
Fast windstill, hier und da ein kleiner Hauch, mal von hier, mal von da.
Im Osten ein diskreter roter Schein , dicht an der Horizontlinie.
Stimmung,: abwartend.
Das este, was auffällt, ist die STILLE, also ob man in einen schalldichten Raum eingetreten ist. Dazu der Blick auf die vernebelte Morgenlandschaft, d. h. die Landschaft schaut hihnter den verschiedenen Nebelkulisssen hervor, bruchstückweise, silhouettenhaft , es herrscsht Tal-Boden-und Hochnebel..eine seltene Kombination für's Flachland!
Man wird an japanische Malereien erinnert.
In dieser Stille sind erstaunlich viele Vogelarten "unterwegs": die kleinen Zaunkönige, Rotkehlchen Meisen sitzen auf den tiefen Ästen und picken lautlos im Bodengestrüpp, im Vordergrund , zwischen den verschiedenen Nebelschleiern fliegen Amseln lautlos hoch und nieder , gleiten Elstern und Raben lautlos vorbei. Windstill; nicht sehr kalt.
Der Himmel erstaunlicherweise (trotz etwas Verspätung) noch fas total dunkel, die abnehmende Mondsichel schön zu sehen, ein perfektes "dégradé" der Farben.
Mars im Westen gut sichtbar; Saturn im Süden fast nicht erkennbar. Einige helle Kondensstreifen, hoch am Himmel, rot gefärbt...wahrscheinlich die Trans-Kontinental-Fluglinie Amerika - Asien...
Es hat über Nacht leicht gefroren. Grasspitzen sind voll Rauhreif, die Erde hart.
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Mittwoch, Januar 02, 2008
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28. Dezember 2007
Die “12” heiligen “Nächte” oder "Rauhnächte“
Gut so, aber ich möchte einfach die Impressionen des frühen Morgenhimmels wiedergeben, so wie ich ihn erlebe, grade beim Übergang von Nacht zu Tag….
Jeden Morgen muss ich früh “raus” d.h. grade dann wenn es “TAG” wird, wenn der Übergang von der NACHT zum TAG stattfindet.
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Der Tag wird meist anders als man aus den “Übergängen” schliessen könnte.
Nach dem Datum schreibe ich den allerersten spontanen Eindruck in einem oder 2 Worten.
25. Dezember früh:
Klarer Himmel Bewegte Luft
Verblassender Vollmond im Westen
Mars blass orange leuchtend untergehend im Südwesten
Tief am Horizont flammende Wolkenfetzen schleiernd von Pfirsichblüt; bis Dunkel-Karminrot und Türkies-bis Dunkelgrau.
Erwartungsvoll.
26. Dezember früh:
Grau.- unbeweglich
Fahles Licht - bedeckter Himmel - tiefe Schleierwolken grau meliert, zerrupft
Wenig Wind
27. Dezember
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Freitag, Dezember 28, 2007
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6. August 2007
Hopper's Geschichten-4- New York Movie
Mißnutig darüber, daß man sie aus ihrem schönen Traum geholt hatte, richtete sie sich auf. "Immer diese Zuspätkommer", dachte sie. Sie öffnete die Tür und vor ihr stand eine kleine alte Frau, die am Stock ging. Sie hatte ein Gesicht voller Runzeln und Falten und schneeweißes Haar.
" Hm, ich habe gehört, daß heute ein alter Schwarz-Weiss-Film läuft, hm, ist das richtig?"
" Entschuldigung", hörte sie plötzlich eine Stimme neben sich,
" Wissen sie", begann die alte Frau, "ich habe die Hauptrolle in diesem Film da gespielt, ich bin Belinda Evignon." ...
Sie zeigte auf die Leinwand. " Ich lebe jetzt in einem Altersheim" , fügte sie hinzu, " und bin schwer krank und heshalb dachte ich," sie schluchzte, " ich komme sozusagen noch ein letztes Mal und sehe mir an, wie ich einmal vor langer Zeit gespielt und ausgesehen habe."
Die alte Dame blickte auf ihre Schuhe und erhob sich mühselig. " Na, ich will sie nicht länger aufhalten. Auf Wiedersehen."
" Wiedersehen..." stammelte Catherine und sah der merkwürdigen alten Dame nach, die gerade den Raum verließ. Sie konnte es einfach nicht glauben. Das sollte die bekannte, tolle Belinde Evingnon gewesen sein? Einige Wochen später brach Catherine ihr Schauspielstudium ab.
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Montag, August 06, 2007
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30. Juli 2007
Geschichten hinter den Bildern
Geschichten hinter den Bildern
Edward Hoppers Gemälde als Anlass und Ausgangspunkt für Kurzfilme
Erklärt ein Gemälde Hoppers die Welt - und ist in diesem Sinne "wahrer" als die anekdotischen tagesaktuellen Bilder?
Oder ist es vielmehr so, dass erst ein Film, der die "dahinter liegende" Geschichte zeigt, das Bild erklärt und verstehbar macht, und verstehbar auf welchem Niveau?
Wir kommen mehrfach auf diese Fragen zurück, festzustellen ist zunächst, dass es eine auffällige Häufung von Filmen gibt, die Hoppers Bilder quasi als Stills oder Storyboards betrachten und eine davor, danach oder dahinterliegende Geschichte zu erzählen versuchen. Von Hoppers Bildern scheint mehr als bei anderen Malern geradezu eine Provokation auszugehen, sie weiterzuerzählen. Ein Anreiz, dem schwer zu entgehen ist.
Das zeigt sich schon in der Literatur, in der Kunsthistoriker immer wieder zu Erzählern werden, wenn sie Hoppers Bilder analysieren. So, nur als Beispiel von vielen, etwa Eva Schmidt über Nighthawks: "Die beiden Männer tragen Hüte, der Barkeeper hat eine weiße Schiffchenmütze auf dem Kopf. Die Gäste trinken Kaffee - soweit das Sichtbare - und jetzt: Sie haben nicht den ganzen Abend in der Bar verbracht. Der Mann und die Frau waren vorher vielleicht auf einer Veranstaltung, dann in einem Speiselokal. Der andere Mann im Kino, in einem Nachtclub. Vielleicht ist er aber auch nur stundenlang in einem Zimmer gesessen. Der Barkeeper hat seinen Dienst früh am Abend begonnen. Bald wir er ihn beenden. Die Gäste werden aufbrechen." usw.
Nur logisch, dass ein Dokumentarfilmer wie Wolfgang Hastert in seiner "Straße der Nachtvögel" ebenfalls und erst recht diese Methode benutzt, um - ja wozu eigentlich? Schauen wir noch einmal in eine Sequenz aus seinem gestern gezeigten Film.
oder dieser link? er ist kürzer
Indem die hier gezeigten Filme Hoppers Bilder - wie immer gesagt wird - als Stills auffassen und sich von einer ganzen Reihe der Hopperschen Bildelemente provozieren lassen und sie zu überwinden versuchen, führen sie gerade die stilistischen Merkmale des Malers ad absurdum, die ihn am meisten auszeichnen:
- die bewegungslose, wartende Ruhe der dargestellten Menschen- die Anonymität und Starrheit ihrer Gesichter- das sich nicht Begegnen der Menschen- das Blicken ins Nichts oder in die Unendlichkeit- die kontemplative Betrachtung der Welt- und damit das Übergeschichtliche, Allgemeingültige, Existentielle seiner Inhalte.
Edward Hopper hat lange an jedem seiner Bilder gearbeitet, teilweise entstanden nicht mehr als zwei Gemälde pro Jahr. Mit vielen Vorstudien hat er die Kompositionen ausprobiert, und es scheint, dass es ihm dabei vor allem darum ging, das Anekdotische, die Bindung an Geschichten und damit auch das Angebot vorschnellen Erklärens aus den Bildern hinauszuarbeiten. Er hat z.B. nachweislich ursprünglich geplante Figuren aus Bildern entfernt.
Indem die Filme nun etwas nacherzählen, verraten sie eigentlich die Intention des Malers, und sie ziehen sein Werk auf ein Niveau des Narrativen, das ihnen selbst vielleicht nicht bekommt. Denn - und das zu untersuchen wäre jetzt der nächste Schritt, den ich allerdings heute nicht mehr gehen werde - ihre ästhetische Qualität liegt zu einem guten Teil auch jenseits von Hopper. Ebenso wenig wie man die Bilder Hoppers mit den Filmen erklären kann, lassen sich die Filme ausschließlich auf seine Bilder zurückführen.
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Montag, Juli 30, 2007
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29. Juli 2007
Hopper's Geschichten-2-
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26. Juli 2007
Hopper's (grüne) Geschichten -1-
Melanie Becker: HeimatglückEdward Hopper: Cape_Cod Story sunlight
"Ich kann noch garnicht glauben, daß das hier alles uns gehört, Henry. Sieh doch nur, die schöne Aussicht auf das Grundstück."
"Ja, Du hast wirklich Recht, einen idyllischeren Ort kann ich mir im Moment auch nicht vorstellen. Es war wirklich zuvorkommend von den Besitzern, uns dieses Haus zu überlassen. Preiswerter hätten wir es garnicht haben können, denn so ein Haus auf dem Land wird heutzutage hoch gehandelt."
"Ich bin auch froh, daß alles so glatt über die Bühne ging, und die Vorbesitzer keine Probleme gemacht haben, was die Übernahme anbetrifft."
" Noch nicht einmal neue Möbel müssen wir uns kaufen, oder Geschirr und Töpfe, alles ist hier und das, ohne einen Pfennig dazubezahlt zu haben."
" Es war wirklich ein nettes Ehepaar, doch sie waren halt doch schon ziemlich alt und hätten sich sowieso nicht mehr um diesen herrlichen Garten kümmern können. Dabei fällt mir ein: Der Rasen könnte mal wieder gemäht werden. Weißt du zufällig, wo der Rasenmäher ist?"
"Nein, das weiß ich auch nicht, aber es ist jetzt auch zu spät, die beiden zu fragen. Das hättest du dir eher überlegen sollen. Aber ich kann immer noch die Sense nehmen. Ich muß nur noch das Blut abwaschen."
die Serie wird fortgesetzt...
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