5. September 2009

Der September Anfang….

Der 1. September ist , so wie der 30 Juni, ein „Meilenstein-Datum… Wenn der 30. Juni erreicht ist, hat man so das Gefühl, eine ganze Riesen-Sommer-Zeitperiode vor sich zu haben, in der man alles, aber auch alles, was noch anstand, erledigen kann und sogar noch ein bischen mehr.... Und jetzt ist schon das andere Ende dieser „Epoche“ so ganz plötzlich da, man merkt es am Klima es windet frisch und kühl, dienSonne fällt in einem anderen Winkel auf den morgendlichen Frühstückstisch ....und so vieles ist noch auf der Warteliste... Der Wind weht kräftig herbstlich, es wird deutlich kühler, die Abende sehr frisch, nicht mehr zum“ gemütlichen Draussensitzen“ geeignet....Sommerblumen verwelken...


Verwelken? Nein, nicht alle, einige unter ihnen ziehen nur diskret ein „Herbstkleid“ an und sehen wieder schön aus..zwar nicht mehr so farbenprächtig,“ aber darum diskreter in den Nuancen, und sogar je nach Witterung an Intensität wechselnd. Ich rede von meiner Wahl, dieses Jahr den Hortensien (Hydrangea macrophylla) den Vorrang in meinem Garten gegeben zu haben.

Zwar stehen sie noch in grossen Töpfpen , um zu sehen, wo und wie sie am besten gedeihen. Und nun weiss ich wie ich es möchte: einen Übergang von Wiese zur Begrenzung des Grundstücks schaffen, (durch verschiedene Sträucher, wie Rhododendron etc) ,
sodass es richtig „natürlich“ aussieht, man nicht in jeder Saison neue Blumen einpflanzen muss und man nicht überall Blumentöpfe rumstehen hat, die im heissen Sommer dauernd gegossen werden müssen. Für mich sind Hortensien die richtigen Blumen dafür. Ich hatte sie in diesem Jahr auch noch in Kübeln und war ertaunt, wie viel Wasser sie brauchen.
Je mehr Wasser, umso schöner wurden die Farben! Es entfaltet sich eine ganze Skala von Farbtönen, vom der Blütebeginn bis zum Ende der Blütezeit, wobei die Form der Blüte fast gleich bleibt, und keine Verwelkungsanzeichen zu erkennen sind. So sah eine Blüte im Frühling aus, kräftige Farben, die im Laufe des Sommers an Intensität verloren, blasser und blasserwurden ,von pinky-Rosa nach Altrosa wechselten, und schliesslich einen ganz neuen Farbton entwickelten ..
Dieser neue Farbton ist auch noch nicht definitif, je nach Sonne, oder Trockenheit oder Regen verschwindet der rötliche Ton, wird manchmal bläulich, oder dunkelgrün...

Hier könnte man meinen, eine ander Pflanze zu sehen, aber es ist die selbe...

Die blauen Varianten machen es ähnlich, auf dem unteren Bild sieht man die "verwelkten" Blüten und einen neuen kleinen "Nachkömmling", noch in blauen Knöspchen...

man kann die Bilder anklikken, dann sieht manerst richtig die Farbnuancen...

Dies ist "LIMELIGHT" eine sehr dezente Farbnuance, die am besten gegen einen dunkelgrünen Hintergrund steht...dort leuchtet sie umso mehr...diese Art verändert scih kaum, nur am Ende der Saison werden die cremeweissen Blüten etwas gelb-rosig ...

9. August 2009

Doldenblütler-ausgeblühte Riesen- für Barbara


Hier ein Exemplar im Abendsonnenschein, nur die "Krone" im Visier, darunter die Version: "schnell ein Foto mit dem Handy ", da ich keinen digital Apparat dabei hatte, um die Grôssenverhältnise deutlich zu machen: ich ( 1m74) stehe neben der Pflanze, bis zum Knie im Gestrüpp, da wird deutlich, dass die Pflanze sicher nochmal so hoch ist.

Der (gelegentlich auch die) Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum), auch Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Pflanze ist in Europa und Nordamerika ein etablierter Neophyt.
Beim Umgang mit der Pflanze ist größte Vorsicht geboten. Der Riesen-Bärenklau bildet photosensibilisierende Substanzen namens Furanocumarine, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Bloße Berührungen und Tageslicht können bei Menschen zu schmerzhaften Quaddeln oder sogar schwer heilenden Verbrennungserscheinungen (Photodermatitis) führen. Es wird deshalb empfohlen, bei der Bekämpfung der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört.
Die Herkulesstaude wurde 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt ! Naja!



4. August 2009

Reisebeschreibung für HIS HOLINESS


WELCOME!!!!

YOU WILL FIND THE PLACE in the lowlands ... the moon is rising ....

klikk to enlarge tis image!!

2. August 2009

Die Nachbarn von gegenüber... vielleicht Hilfe für Murat???

Der alltägliche Blick aus dem Küchenfenster zeigt so einiges, das man schon aus lauter Gewohnheit gar nicht mehr richtig wahrnimmt...natürlich die Kühe, die bewegen sich , aber die meine ich nun nicht. Es ist das Haus dahinter. Hier wohnen inzwischen nur noch 5 erwachsene junge Leute, (Brüder), die da so auf ihre Art einen Familien-WG haben...der Vater war schon lmange gestorben, die Muttter vor ein paar Jahren. Jetz, wo sie nihct mehr da ist, haben die Jungen Männer ihre Gewohnheiten übernommen ( vielleicht nicht alle, aber diejenigen die ich von hier aus betrachten konnte), nämlich das Wäsche aufhängen!!! das geschah in :

1)Grössenordnung,: vom kleinsten bis zum grössten Teil

2)Art der Wäsche, (alle Unterhosen, Unterhemden, Hemden, Pullover, Socken, Handtücher, Waschlappe,..etc

3) nach Farben geordnet!

Eine Frau habe ich noch nie dort gesehen!!!

Ich glaube dass nur einer von ihnen richtig arbeitet, er fährt jeden Morgen mit dem Rad fort. Die anderen beschäftigen sich tagsüber meist draussen , man sieht sie viel hin und her, raus und rein rennen und "wurschteln". Tauben haben sie ebenfalls, und die Taubenschläge werden dauernd weiter ausgebaut.

Hinter dem grossen Haus gibt es zwischen Bäumern versteckt ein kleines Gartenhäuschen, das seit einiger Zeit leer steht....
Meine Katze, die MINOU, hat sich diesen Ort als Sommerfrische ausgesucht. Irgendwie gefällt es ihr dort, sie geht auch morgens aus dem Haus und kommt ein paar mal zum "Essen", geht dann abe wieder weg. Wäre das kein gutes Versteck für MURAT ???? Von mir aus kannst Du dort ebenfalls "incognito" auftauchen...ich denke dass man sich über Murat's Musik sehr freuen würde...und falls ich Dir dann irgendwo mal begegne, (und falls ich dich erkennen sollte), so werde ich so tun als ob ich Dich nicht kennen würde, nur mal eben mit einem Auge rüberzwinkern...

also???? die Kühe werden Dich erkennen, aber scher nicht verraten!!!

18. Juli 2009

Hoch - SOMMER

Der Sommer ist auf seinem Höhepunkt angelangt, weiter höher und prächtiger kann nun nichts mehr spriessen und blühen. Der Reife-und Abkapselungsprozess beginnt schon sichtbar zu werden. die Samen "kapseln", in den verschiedensten Formen meist sehr geometrisch und schön...


Seit meinem letzten Posting hat sich allerdings noch nichts an meinem Ebereschenstrauch geändert: er steht noch immer so prächtig voller Beerendolden wie vor einem Monat. ( fast 6 wochen). Die Beeren sind aber scheinbar schwerer geworden, denn die Äste biegen sich stark nach unten....ich kann es kaum glauben, wie das nur vor sich geht, sehe aber auch an anderen Orten, dass die Ebereschen noch nicht "abgeerntet" sind. seltsam, seit ich mich erinnern kann, hingen die Beeren höchstens 1 Woche, dann waren sie alle weg.....meine blauen Beeren am Mahoni-Strauch hatten nur eine sehr kurze "Lebensdauer", sie wurden sofort abgepickt....
An einer anderen Stelle (aber nicht in meinem Garten) wachsen Riesengebilde in den Himmel, und bilden eine gigantische Blüte, die wie eine weisse Sternenkuppel den Himmel anschaut..der Bärenklau....der hier sicher 3.50 m hoch gewachsen war.
Bei mir habe ich die kleine Version :die wilde Möhre (so heisst sie glaube ich). Hier sind es ebenfalls Sternblüten, ebenfalls weiss, nur sind die so schön geometrisch angeordneten Stengel besser zu sehen.
Es gibt überhaupt viele "Sternblütenvarinaten", hier eine gelbe Version, deren Namen ich nicht behalten habe, es ist eine Art "Unkraut", wächst auf Halden und wird in den Ziergärten sofort vernichtet...... Wenn man genau hinsiehet, ist sogar ein Gast auf der Blüte, der sich fast unkenntlich "getarnt" hat ....



eine andere Sternvariante habe ich bei meinen weissen Petunien entdeckt: man muss genau hinschauen, so fein sind die Linien, ein perfekter Fünfstern....



Die Kühe lassen natürlich auch grüssen, sie sind wieder da, wie im vorigen Jahr ; einige neue sind dabei . Alle strahlen die vollkommene Ruhe aus...und ziehen ihre "Bahnen": 2 Stunden wiederkäuen, aufstehen, an einer anderen Stelle grasen, bis sie aus meinem Gesichtsfeld ( Küchenfenster-Sicht) verschwinden um dann nach +/- 6 Stunden wieder vor meinem Fenster angelangt zu sein...

alles geschieht nach einem bestimmten kosmischen Rythmus, die weichen und organischen formen der Kuh-Wanderungen, sowohl wie das Wachsen -verwelken der Blumen, im Gegensatz zu den strengen und exakten geometrischen Formen der Blumenstrukturen..ach, naja, R.Steiner kann das alles viel besser in den Kosmischen Imaginatinen formulieren....
;-))))

24. Juni 2009

Johanni-Zeit

Es ist Johanni,
es ist Johannizeit.
Die Erde hat voll ausgeatmet.
Die Erde zeigt in ihrer äußeren Physiognomie, mit der sie hinausblickt zum Weltenall, nicht ihre eigene Kraft, wie sie sie in sich zeigte zur Wintersonnenwende, die Erde zeigt auf der Oberfläche die rückstrahlende Kraft der Sterne, der Sonne, alles dessen, was kosmisch außer ihr ist.
(kurzer Auszug aus:R.Steiner:- Ostern - Johanni - Michaeli und der Atmungsvorgang der Erde im Jahreskreislauf)
Alles, auch das kleinste (Un)Kräutchen wächst so hoch es nur kann, so weit wie möglich dem Himmel entgegen. Blumen blühen in 'Etagen', Stengel ragen wie Gerüste empor.

Das Zeichen der Wende:
Die Eberesche trägt in diesem Jahr besonders üppig, noch sind die Beeren nicht ganz reif, aber bald wird der Baum innerhalb von wenigen Tagen wieder "leer" da stehen, die Amseln und Stare kommen in Scharen und streiten um die Beeren . Auch die Föhre hat schon für die kühleren Tage ein Gescehenk für uns: die j
ungen Kiefernzapfen "reifen " ebenfalls, und dienen als erstes "Anmachholz für die kühleren Tage...

Allen eine glückliche Sommerzeit, wenn es auch mal was kühler wird, ist es ist trotzdem schön!!

10. Juni 2009

Im Radio erklang Mahler mit Text von Rückert...

Grade kam im Radio eine Hommage für Kathleen Ferrier..((http://www.youtube.com/watch?v=Md-JfajEtzM). .
und natürlich erklang das bekannte Lied von Friedrich Rückert:

"Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!..... "
Nun, das gab mir zu denken...

Liebe BlogFreunde Ganz herzlichen Dank für das „Zurückrufen“.....
habs vernommen..

Also, ich bin vielleicht der virtuellen Welt momentan „abhanden gekommen“, aber das ist alles gar nicht so traurig ..ich bin es jedenfalls nicht!.

nur der lebensstil ist im Moment eben anders. Um es schnell zusammen zu fassen:
Im Telegrammstil:


*GPIS ist ab, liegt wie eine leere Hülle am Boden, vielleicht wird er mal als „Höhr-Rohr“ oder Spielzeug verwendet.

*Das reelle Bein ist noch etwas (eher sehr) geschwollen und benötiogt Krankengymnastik!!

*Doch das Autofahren und die meisten anderen Beschäftigungen brauche ich jetzt nicht mehr zu übernehmen.

*Mir geht es gut, draussen ist die Natur prächtig, selbst wenn es regnet ist es herrlich. Nur etwas kühl. Und scheinbar wird das 6 Wochen so bleiben..( Regen an St. Médard, = 6Wochen Regenwetter..)

*Das Gras und alles im Garten wächst und wächst, man kommt gar nicht mehr nach... Ich kann erahnen, was Gärtner und Bauern zu tun haben..... immer aufs gute Wetter warten.und dann, wenns' gut ist, hat man haufenweise zu tun...

*Die Pfingstrosen blühten wie programmiert.

*Das Heu ist trocken und zeitig eingefahren worden.

*Es gab und gibt immer noch so viel draussen zu tun, dass der Pc eben nur dann angeschaltet wird wenn es wirklich nötig ist. Erstaunlicherweise gewöhnt man sich daran !!!

* Natürlich ist die Aktivität Bildhauen (Marmor“ rose Aurore“) auf Hochtouren!!!Das Jahresende naht, und ich versuche, noch fertig zu werden, was vielleicht auch noch gelingen wird..... Die Arbeit am Stein ist zeitaufwendig, gar nicht so einfach und körperlich ziemlich „schwer“.. und auch „staubig“.... und ich mus erst immer "stundenlang' genau überlegen, wie genau ich etwas wegnehmen muss, ja keinen Irrtum einschleichen lassen, denn...'weg ist weg'.. und dann fängt das korrigieren an!
Dies war vor +/- 5 wochen.... man lernt mit der Maschine arbeiten....Erst ist es furchtgar ungewohnt, man "spürt" die Maschine noch nicht und man hant Angst, einen Fehler zu machen. Mit der zeit entsteht eine Art Gefühl für die sich drehende Scheibe, es wird fast wie eine Art "verlängerte Schmirgelhand".. und zwischendurch darf lan kräftig "kloppen", das Gefühl für die verschiedenen Meissel kommt ebenfalls.
Inzwischen sind Wochen vorbeigegangen....beim Stein lernt man geduldig zu sein !! Hier fallen keine Hobelspäne!! nein, es fliegt nur Staub und Staub und Staub und auch Brocken, wenn man meisselt. Da muss man sich vorsehen:Schutzklzidung ist wichtig .

...so sieht es momentan aus...Man nähert sch der Gipsmodellform...obwohl sich doch einige Fehlerchen eingeschlichen haben..die räumliche Vorstellungsgabe ist entwicklungsbedürftig!!! Und es muss noch viel geschliffen und dann geschmirgelt werden. (alles was grün und schraffiert ist darf "weg", die Vertiefung in der Mitte muss dann noch auf eine andere Art herausgeholt werden.)
Herzliche steinerne Grüsse aus der schönen Natur!! Ich schaue immer mal kurz inz Netzt! versprochen!!

18. Mai 2009

Seltsame Zeichen

Zeichen erregen immer Aufmerksamkeit, besonders wenn man sie nicht entziffern kann, ob sie nun irgendwo an der Wand stehen, am Ende einer Mail oder als besonderen Gruss auf GIPS...


die zuerst am ende einer Mail gesehenen zeichen sahen so aus:


道可道非常道
was heisst das nun?????
Da ich keine genügende Erklärung dafür finden konnte, kam der Zufall grade im rechten Moment vorbei!, sozusagen grade aus der QUELLE:
Joe erklärte mir folgendes:

This is sentence said by LAO ZI, maybe at about 530BC.
in my memory it means :”the truth you can explain and give the meaning, but what you say will not be the truth.”
but as i know, there are some many kinds of explaination.
the whole sentence should be :

“道可道,非常道。名可名,非常名。”

Was Joe hier geschrieben hat, heisst wahrscheinlich so was wie:
Gute Besserung und ein langes Leben....
(der französ. Text darunter stammt von Claudia...)

15. Mai 2009

Zwischendurch...

Liebe Barbara und alle anderen Vorbeigänger, Keine Angst, ich bin weder im Grün untergegangen, noch bin ich darin verwurzelt, ich „schlage auch nicht aus“, nein, ich bin draussen sehr glücklich, es ist wunderbar! diese grüne Umgebung ist so belebend!! Und die ganze Blumenpracht!!



Seit der Jan seinen Fuss im Gips hat, ist mein Tagesablauf total verändert. Ich habe auf einmal die verschiedensten Funktionen neu dazubekommen, die im bunten Wechsel immer wieder anfallen: Da wäre dann das traditionelle Rasenmähen.... Mit dem Freischneider unter dem Elektrozaun der Weide...das Gras spriesst und spriesst, Die Stäucher des Nachbarn wachsen bis an den Draht.. Der Garten (Blumen) müssen versorgt werden... Da Jan nicht Autofahren darf, bin ich Chauffeur....mal hierhin, mal dorthin..zur Bank, zum Frisör, zum Einkaufen einen Besuch hierhin, dorthin, , ..ich bin duaernd auf Trab und habe den Eindruck noch nie so schlecht Auto gefahren zu sein als nun, da ich CHAUFFEUR bin...(wie frustriert ist Jan, dass er nur so pasiv danebensitzen muss)...

Dann kommt ja gottseidank noch das Bildhauern dazu...über Ostern hatte ich den Stein mit nach Hause genommen, um was zu tun, aber es wurde nicht sehr viel daraus..nur den neuen Winkelschleifer - mit der dazugehörenden Schutz -Kleidung- musste ich ja ausprobieren..
Bildhauern in Stein ist...Zeit-und Kraft aufwendig.. das habe ich jetzt begriffen, aber trotzdem finde ich es toll, auch wenn ich hinterher vollkommen verstaubt und kaputt bin, freue ich mich um jeden Zentimeter der „gut“ geworden ist.

Also ich verbringe meine Tage mit: Kleider-und Aufgabenwechsel..Je nach „Aufgabe“ muss ich mich jedesmal um-ziehen: fürs Haus,normale Arbeit, Dreckige Arbeit, Gartenarbeit, Chauffeur, Bildhauen, irgendwo (chic) hingehen..
So geht die Zeit sehr schnell vorbei (bei mir jedenfalls) ..noch 14 tage und der GIPS kann ab...und dann wird vieles für mich wieder einfacher!!!

Ich bin im Moment an der Fertigstellung eines kleinen Videobeitrages...auch da kann ich immer nur „häppchenweise“ weiterarbeiten, aber es geht vorwärts!Liebe Vorbeigänger...noch ein wenig Geduld bitte!!!


Alles renkt sich wieder ein!

28. April 2009

Das junge Grün... im Bogen von Geburt bis Tod

Das junge Grün ..im Bogen von Geburt und Tod......Der Frühling fing mit kleinen grünen Sprossen an, es folgten Blüten , erst zaghaft, dann immer bunter und üppiger. Danach begann es bei den Bäumen und Sträuchern: es dauerte ein wenig, die Knospen wurden voller, grösser, bis endlich das junge GRÜN , die BLÄTTER erschienen. Zart, dünn und durchsichtig formten sie ein neues " DACH" in jeden Baum. Es ist wirklich wohltuend, jetzt draussen in diesem frischen GRÜN zu sein. Jeder Baum ist eine Einladung , sich darunter zu setzen und die Sonne durch die Blätter hindurch zu spüren.
Auf dem Boden ein Teppich aus Grashalmen, in dem die Tautropfen noch hängen bleiben
Man sagt: Die altägyptische Himmelsgöttin und Göttin der Kuh Hathor wurde gelegentlich in der Gestalt eines grünen Baumes dargestellt. Sie galt als Herrin über die Liebe und das Leben. Eine Darstellung über die Göttin in einer Grabkammer zeigt, wie aus einer Maulbeerfeige eine schwere Brust heraushängt, welche den Pharao tränkt. Besondere Bedeutung besaß der grüne Halbedelstein Malachit. Er wurde gemahlen und mit Eiweiß, Akazienharz oder Feigenmilch verrührt, so dass eine smaragdgrüne Malfarbe und Schminke entstand. Diese wurde von den ägyptischen Frauen zum Schminken ihrer Augenlider verwendet. Neben seiner Verwendung als Pigment ist er bis heute ein beliebter Schmuckstein geblieben. Die Ägypter bauten das Mineral am Berg Sinai ab und gewannen daraus Kupfer. In der arabischen Welt nahm man gepulverten Malachit als Gegengift und gegen Geschwüre ein. Diese Wirkung ist wie seine Verwendung als Talisman, der Kinder vor Unfällen beschützen soll, eine Legende geblieben. Manche schreiben ihm jedoch noch heute heilende Kräfte zu. Ähnliches galt auch für den grünen Edelstein Smaragd. Nach ein paar Tagen ( WOCHEN) wird dieses Grün "satter" werden, nicht mehr so durchsischtig, unter den Bäumen wird es "dunkler" sein, und die Schatten bekommen olivgrüne Töne.. Und wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht hat, mischen sich schon die ersten Brauntöne zum Grün....die Blätter verdorren , fallen ab und vergehen, doch bis dahin ist noch viel Zeit,
und im nächsten Frühling erscheinen sie wieder!

Hier eineige Textauszüge:
Die Farbe Grün im Mittelalter und im Christentum : Im Mittelalter und der Zeit der Minnesänger war Grün die Farbe der Liebe. Der Held Céladon besingt im Schäferoman "Astrée" von Honoré d'Urfé auf etwa 5500 Seiten seine Geliebte und trägt dabei ein maigrünes Gewand. In einem bekannten Minnelied heißt es (Quelle: Bruns 1997):

"Grün ist allem meinen Sinn
Ist der lieb ein anfing.
Grün soltn allezeit haben wert,
ob dein Herz dir lieb begehrt.
(...)
Grün soll niemant tragen,
der in lieb will verzagen."
Grün war im Mittelalter nicht nur die Farbe der Liebe, sondern auch die Farbe der bösen Schlangen und Dämonen. Im alten China besaß der Drache noch eine sehr positive Bedeutung. Er symbolisierte die göttliche Macht der Umwandlung, den Rhythmus der Natur, sowie übernatürliche Weisheit und Stärke. Insofern wurde der Drache oft mit der Farbe Grün in Verbindung gebracht. Das Christentum deutete das positive Symbol um und kreierte ein Ungeheuer, welches alle bösen und destruktiven Eigenschaften in sich vereinte. Christliche Dämonen waren drachenähnlich und besaßen grüne Hautfarbe und grüne Augen, von ihnen ging tödliches Gift und "Höllengestank" aus. Fruchtbarkeit als Symbol für die Farbe Grün wurde zu etwas Anrüchigem, da die christlichen Sittenhüter jeden Verdacht auf eine ungezügelte Sexualität vermeiden wollten. Der Teufel - als Jäger auf die Seelen - trat in einem grünen Rock auf. Obwohl manche Künstler des Mittelalters das Kreuz Christi grün malten oder Heilige auf ihren Bildern oft grün tragen - als Zeichen der Hoffnung - existiert bis heute die Vorstellung, dass Grün zusammen mit der Farbe Gelb mit dem Begriff "Gift" verbunden ist (z. B. im Begriff "giftgrün").


Im alten Ägypten war die Farbe Grün wie das Blau positiv besetzt. In einer alten ägyptischen Hymne auf den lebensspendenden Fluss Nil heißt es (Quelle: Bruns 1997):

Preiset in Ehrfurcht den Meister des Alls,
Der alle Ufer mit Grün geschmückt
Und leben lässt vom Vieh den Menschen
Und von den grünen Fluren das Vieh.
Du grünst, o Nil, du grünst die Gefilde.

Franz Schubert in "die liebe Farbe" lässt den Lauf des GRÜN in seinem Lied klingen:

Die liebe Farbe

In Grün will ich mich kleiden,
In grüne Tränenweiden:
Mein Schatz hat's Grün so gern.
Will suchen einen Zypressenhain,
Eine Heide von grünen Rosmarein:
Mein Schatz hat's Grün so gern.

Wohlauf zum fröhlichen Jagen!
Wohlauf durch Heid' und Hagen!
Mein Schatz hat's Jagen so gern.
Das Wild, das ich jage, das ist der Tod;
Die Heide, die heiß ich die Liebesnot:
Mein Schatz hat's Jagen so gern.

Grabt mir ein Grab im Wasen,
Deckt mich mit grünem Rasen:
Mein Schatz hat's Grün so gern.
Kein Kreuzlein schwarz, kein Blümlein bunt,
Grün, alles grün so rings und rund!
Mein Schatz hat's Grün so gern.


aus: Die schöne Müllerin Melodie : F. SChubert

25. April 2009

Von: eingefangenem Sonnenlicht ..Mond ..und Sternen..

Es ging u.a. um Löwenzahnblüten. Löwenzahnblüten, die auf einem (klein)bürgerlichen Gartenrasen und auch auf Weiden eher unerwünschte Gäste sind, die man mit allen Mitteln bekämpft. Barbara hatte mich auf die Spur gebracht: Löwenzahnblüten – Gelee! Das liess mir keine Ruhe. Davon hatte ich noch nie gehört oder gelesen. Toll, man lernt immer dazu. Ich habe nun sehr, sehr viel Löwenzahn( Un) Kraut in meinem Garten und vor allem auf der Weide. Meinen Weide ist eine Pferdeweide. Die Kühe, die weiter weg auf einer anderen Weise stehen, haben kein einziges Löwenzahnblättchen- , geschweige denn – Blüte in ihrem Futter. -Seltsam.- Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen Reim darauf machen. Die Kühe velassen die Weide Ende Oktober und kommen erst wieder Ende April-Anfang Mai zurück. Die Kuhwiese „ruht“ den Winter über, während meine Weide auch im Winter „ gebraucht wird“; d.h. tagsüber grast RED...und „düngt „ somit 24/24 Stunden. Ob das nun wirklich der Grund der vielen Löwenzahnpflanzen ist, weiss ich nicht. Ich sehe nur die Tatsachen. Nun, in diesem schönen Frühling habe spross der Löwenzahn sehr üppig. Zu meinem grossen Erstaunen stellte ich fest, dass in RED sich gradezu drauf „stürzte“, und mit grossem Genuss die schönen gelbern Blüten frass....nun, Tiere wissen was sie brauchen, Löwenzahn ist sicher gut für die Leber und Galle.. Um es kurz zu machen: ich pflückte Löwenzahnblüten ( man braucht mindestens 200gr Blütenblättchen um Gelee davon zu machen). Ich wusste auch schon wer die Verarbeitung der Blüten auf sich nehmen würde: Wenn man PATIENT ist und mit einem Gipsfuss ruhig sitzen bleiben muss, ist die Tätigkeit des Auszupfens der gelben Blütenblättchen eine angenehme Beschäftigung. Und; -man staune-; mein Jan hatte nach einigem rumprobieren einenTrick gefunden, um schnell und einfach die Blüten von den grünen Kelchblättern zu befreien: man nehme die Blüte am Kelch zwischen Daumen und Zeigefinger der rechern Hand und rolle den Kelch wie eine Zigarette mehrmals hin und her, anschliessend lassen sich die Blütenblätter problemlos mit der andern Hand entfernen. So kamen die 200 gr schnell zusammen.
Das Resultat ist oben zu sehen, es schmeckt gut, -ein wenig bitterlich-, auch wenn Zitronen-und Orangensaft hinzugefügt wurden, aber duchaus lecker..
Heute sah ich die erste verblühte Löwenzahnblüte ...seltsam,... da kam der Gedanke auf.: von ..Sonne.=( Blüte offen). -Mond =(Blüte verblüht) ..und Sternen= die Samen bevor sie wegfliegen..). Wie wunderbar ist doch die Natur...

19. April 2009

Jobwechsel-- ungewollt-- eine Nebenübung???


Ja, so geht es im Leben: -plötzlich steht man vor Situationen, von denen man nicht geträumt hätte- aber die man annehmen muss... vielleicht als praktische Nebenübung der DEMUT... so bin ich nun für ein paar Tage (oder Wochen..)ganz aus heiterem Himmel zur privaten Krankenschwester avanciert! Mein" Jan hat sich einen Unterschenkelbruch zugezogen... (Malleolus lateralis).
Er bekam einen Unterschenkel-Gips mit ausdrücklichem Verbot, den Fuss zu belasten. Konkret heisst das: mit Hilfe von Krücken auf einem Bein humpeln!!!!( wem das einfach erscheint, der mache es mal nach...
Es wurde schnell deutlich: unser Häuschen hat 2 Etagen , unten wird "gelebt", oben eher "gepflegt" . Und da man mit einem Gipsbein und Krücken nicht dauernd trepp-auf-und trepp-ab "humpeln" kann, hatte dass für den Routine-Tagesablauf ganz gravierende Veränderungen zur Folge: Im Handumdrehen muss man die Wohn-Gewohnheiten umkrempeln: Das Krankenzimer ist oben, da dort ein Bett steht, in dem man mit einem Gipsbein "gemütlich alleine " liegen kann, von wo aus die Toilette relativ einfach zu erreichen ist, ebeso das Badezimmer, wo man auch an einem kleinen Tisch bequem essen kann, ohne mit dem Gipsbein überall anzustossen und von wo man schnell wieder in die liegender Position (Bett) wechseln kann.
Für ein problemloses Rollen mit dem Rollstuhl mussten überall Teppiche entfernt werden. Nun, nach 3 Tagen habe ich mich in die neue Aufgabe eingelebt, das trepp-auf-und trepp-ab mit Frühstück-Mittag-und Abendessen ist Routine geworden. Ich freue mich wenn ich mal schnell raus in den Garten kann, wo es herrlich blüht, duftet und spriesst..besonders der Rasen mit dem Wiesenschaumkraut und den Gänseblümchen...RED hat es gut, das Gras auf der Weide wächst und wächst, der Löwenzahn strahlt sonnig; er isst erstaulicherweise mitunter nur die Blüten, und an anderen Tagen wieder nicht...
Wenn ich also eine Zeit lang nicht mehr regelmässig online bin, dann weiss der Besucher oder Spaziergänger was ich grade tue..... entweder: Krankendienst--oder Stalldienst---oder einfach --kein Dienst---mal kurz Luft schnappen.

17. April 2009

ER war doch gekommen, der Osterhase...

Ich hatte diesmal Glück mit den Häschen auf der Weide, noch früh, als ich die Eier versteckte, sassen sie im taunassen Gras, ziemlich weit weg von der camera. vorsichtig pirschte ich mich heran..und - schwuppdiwupp waren sie verschwunden....aber diesmal hatte ich Geduld, blieb regungslos 'in Position' stehen, und wartete.....und hatte Glück, Eins der Häschen kam mehr oder weniger nah haran um ein Foto zu wagen. Es ist das beste von einer Serie von mehreren, leider unscharf, aber immerhin, mein persönlicher Osterhase...belgisch!!
Dann kamen gegen Mittag die "Kinderchen", leider, wie das so oft ist, nicht alle eingeladenen...sondern nur 2 von 7.....die einen mussten kurzfristig absagen, die anderen waren noch weit weit weg, auf der Insel Zanzibar....also es wird eine andere "Osterparty" geben, ...später... Louise die gerne leckere Sachen isst, trug das Körbchen und hatte bald die Verstecke gefunden. es wurde eifrig gesammelt.
Casper fand auch was für sein Körbchen Unser Rasen an Ostern war garnicht so wie er bei den meisten guten Bürgern vor den Festtagen assieht: frisch gemäht, picobello, kein Hälmchen Unkraut zu sehen....nein, bei uns stand er voll von Gänseblümchen und-erstaunlicherweise in diesem Jah neu: das Wiesenschaumkraut ! Zwar nicht so wie ich es eigentlich kenne, etwas lila, sondern hier wuchs es ganz weiss; -hochstengelig-, was aussah als ob an manchen Stellen eine feine Spizendecke darüber läge.
Ein Kränzchen für Louise war schenll geflochten....wie schön das aussieht!
und Casper wurde so müde vom suchen und rumlaufen und vom guten Mittagessen, dass das kleinen Schläfchen im schatten eien Wohltat wurde...