23. Februar 2007

Der Aufbau ist fertig!

Eben mal zwischendurch: Hier verschiedenen Detail -Ausschnite vom Hintergrund, weil da so interessante Dinge "rumstehen"!

Eine andere Version der "Matratze"...und im Hintergrund ein Vorbild der folgenden Arbeit: ein BAS-RELIEF! Die Grösse sollte mindestens 60x80cm betragen!
Dies (untenstehend im Detail) sind zum Teil Arbeiten von den Absolventen der Höheren Klassen!!!
So, da steht das Ding. Es ist der Aufbau in Ton , natürlich ungebrannt. Um einen Eindruck zu erhalten, wie es im fertigen Zustand aussehen könnte, wurde der Eisenhaken mit dem Betonbrocken probeweise aufgelegt. Der folgende Schritt ist , wie schon im letzten Jahr, die Anfertigung der Abgussform aus Gips. Natürlich werden hier wieder "Deckel" eingearbeitet,

Um den Ton herausholen zu können und um die Form Für den Abguss "leer" zu haben.
Die Abgussform wird fertiggestellt .




Natürlich muss auch die "innere" Eisenkonstruktoin entfernt werden . Teilweise sogar mit der "Slijpschijf"= ....(ich finde die deutsche Bezeichnung nicht)....die Funken sprühen!!


Danach wird "abgegossen"... in wetterbeständigem Gips, oder feinem Gips der hinterher mit einer wasserabstossenden Schicht behandelt wird.

So sieht die fertige Abgussform aus, vollkommen zugegipst, die Deckel mit Eisenstäben als Handgriffen zum entfernen versehen.

Und so sieht die abgegossene Form aus, wenn die gröbsten Unfertigheiten bearbeitet sind.

Die neu entstanden Form wird "rumgedreht", und auf der Unterseite "zugemacht", da sie wahrscheinlich irgendwo draussen stehen wird und auf diese Weise der reinkriechenden Feuchtigkeit Abwehr leisten kann.

Schluss für heute

15. Februar 2007

Aufbau

AUFBAU?, da will ich dabei sein!


Es geht weiter......(man sieht noch einige Eisenstäbe die das Gerüst bilden.

Jetzt wird einfach nur "aufgebaut"









Narrriiiii -Narrrooooooo

Ist das ein Aufbau oder ist es keiner, das ist hier die Frage.....

;-(

8. Februar 2007

Der Aufbau

Bevor mit der eigentlichen Aufbau-der Form begonnen werden kann, muss eine Eisenstabkonstruktion gemacht werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Flächen nicht genug Halt haben und sie beim anfertigen der Abgussform brechen.


Diese Arbeit ist ziemlich kraftraubend, wenn man nicht daran gewöhnt ist, täglich mit Schraubstöcken, schweren Kneifzangen und vielem anderen mehr rumzuhantieren. Ein weiterer Aspekt ist, die dreidimensionale Vorstellung zu beherrschen. Auf Papier, bei der schematischen Zeichnung, sieht es mehr oder weniger einfach aus.


Es erscheint erstmal "logisch", bis man an die Ausführung geht. Die Eisenstangen werden in einen Schraubstock geklemmt, und mit Hilfe eines Eisenrohrs (Hebelfunktion) um 30°-, 45°- oder 90° in die gewünschte Richtung und Form gebogen.

Schnell stellt sich heraus, dass man eben grade den Eisenstab in die falsche Richtung gebogen hat..



Und man muss wieder von vorne anfangen. (Das schult die "Gehirnmuskeln" ;-) und die Körpermuskeln )

Letztendlich hat man es geschafft. Mit Freude und Erleichterung geht nun das aufbauen der Form vonstatten.














Es geht weiter......(und nur für Barbara die schematische Zeichnung des Betoneisengerüstes....) man sieht einige Eisenstäbe die das Gerüst bilden.
Leider hatte ich keine Aufnahme vom "leeren" Gerüst, deswegen (mit Hilfe von CorelDraw (unter viel weniger Muskelaufwand)diese "Zugabe".
na, das sieht ja garnicht sooo schlecht aus!

28. Januar 2007

DIE Form (2)

Das rumprobieren dauerte und dauerte. Kein Ende in Sicht ...Ein Versuch nach dem anderen wurde verworfen. Geduldig schnellte die MATERIE immer wieder in ihre Anfangsposition zurück. Es musste etwas gefunden werden, was die Form "glaubhaft" in einer bestimmten Stellung fixiert.

Es sollte "logisch", nicht konstruiert aussehen. Der Zufall kam des Wegs daher...ein Bauschutt-Haufen wurde auf einmal höchst interessant:
so "wertloses" Material, einfach weggeworfen? Nein, das wars was ich brauchte.
"Ausgebuddelt *** aufgehoben *** mitgenommen"!!



Auf die letzte Variante angebracht, schien es wie angegossen zu passen!



von alle Seiten begutachtet:



Jetzt kann mit der "richtigen" Arbeit begonnen werden.

Was mich sehr faszinierte , schon während des ausprobierens, waren die wunderbaren, graden und absolut parallelen Flächen, die je nach Beugung oder Drehung sehr schöne Aspekte formen. Und die ziemlich gross waren.

Gerade hier , so dämmert es mir jetzt schon, lag u.a. der Sinn der neuen Aufgabe: Im Gegensatz zur Drapierung, wo das Augenmerk auf der Vielfalt der grossen und kleinen Falten liegt, (also Vertiefungen, Erherbungen ) sind hier nur rechtwinklige Ecken und grosse parallele Flächen.



Das sieht so logisch, so einfach aus!!

Ich ahne schon, das wird noch spannand werden!! ....Fortsetzung, folgt...

25. Januar 2007

Die Fläche wird Form(1)


ja, da haben wir sie nun, die Fläche, die in eine interessante Form gebracht werden soll.
(Hier ist der Schaumstoff schon wieder demontiert, für neue Entwürfe bereit, man sieht, dass er schon "gedient" hat, er ist noch ein wenig "in Form" ).

Was ist eigentlich eine interessante Form? Was kann man alles aus einer Kinderbettmatratze "zaubern"?






Als erster Versuch werden Ideen-Blitze auf ein Blatt Papaier gekritzelt. Nach wenigen Versuchen stellt sich heraus, dass diese Skizzen sich nur in der Zweidimensionalität bewegen. Bildhauerzeichnungen existieren als Ideenskizze, als Vorstudien oder als Entwurfszeichnungen. Man muss schon gut zeichnen können, um eine in etwa genaue Skizze der Vorstellungmachen zu könnne. Da dies nicht so mein Ding ist, ziehe ich es vor ; mir dieses Stück Schaumstoff vorzuknöpfen und es lange und oft so hin un herzubiegen, bis es in etwa dem entspricht, was mir als Form "vorschwebt"... es kann auch sen, dass etwas ganz anderes als erwartet herauskommt.


Schneller gedacht als getan, denn diese leichte und biegsame Materie erlaubt zwar alle möglichen Biegungen, Verformungen Quetschungen und Rotationen, nutzt aber jeden "freien" Moment, um mit Windeseile wieder in die Anfangsposition ( eine einfache Matratze) zurück zu schnellen. Da muss man erfinderisch werden, muss diesen Schaumstoff zwingen, in einer Position zu verharren, ihn also beschweren, festbinden, zeitweise fixieren ...



Was aber ist nun eine interessante Form?

diese?
oder diese?
ein bisschen verwackelt, vor lauter Aufregung!


oder dieser Aussschnitt? Die Auswahl wird schwer.

(wird fortgesetzt)

20. Januar 2007

Fläche im Raum

Eine Fläche

Mathematisch sieht es so aus:
plot3d ((1.3)^x*sin(y), x = -2..6, y = -4..3,
style = patchnogrid,
numpoints = 2000,
orientation = [-129, -90], axes = none)

Aufgabe für das dritte Jahr Bildhauen:
Ein Stück Schaumstoff, feste und gute Qualität;
(eigentlich die Grösse einer Babybett-Matratze):
80cm X 1.30 cm X 4,5 cm
so in den Raum zu stellen
(biegen, verdrehen, zusammendrücken, etc etc),
das eine mehr oder weniger interessante Form entsteht.
Diese dann mittels eines Eisenstangen - Gerüstes in Ton nachzuarbieten , davon eine Abgussform herzustellen und dann letztlich abzugiessen.
Endmaterial : nach Wahl,
  • wetterbeständiger Gips,
  • normaler Gips
  • Beton , in allen Farben und Strukturen
  • weisser Gips der "angemalt" werden kann ,
  • Der Kreativität sind keine Grenzen geseetzt,
  • alles ist möglich!
Nun dann, ran an den Speck!!
Fortsetzung folgt!

13. Januar 2007

Hoher Besuch, ganz unerwartet


Grade zum Nachmittagstee kamen sie, völlig unerwartet und eigentlich "zu spät".... es klingelte....da standen sie,




die Könige und ihr Gefolge, mit dem Stern, der sich dreht, wenn man irgendwo an einer versteckten Kordel zieht...



sie sangen das einzige und sich immer wiederholende Lied:

"Drie Konigen, Drie Konigen, geef mij n'en nieuwen hoet,
mijnen ouden is versleten,
mijn moeder mag het niet weten
mijn vader heeft het geld
op de rooster geteld".

übersetzt heisst das wie folgt:

Drei Könige, Drei Könige gebt mir n'en neuen Hut
Der alte ist verschlissen
Meine Mutter darf es nicht wissen
Mein Vater hat das Geld
auf das Kohlensieb gezählt*

*hat es im Ofen auf dem Schütelsieb versteckt, damit die Mutter es nicht findet

wie herzerfrischend!!!!!

*°*°*°e*n°d*°e*°*°*°*

Mondnacht, Wind, Regen und

Die Kerzen sind erloschen, die Lichtketten abgeschaltet,

die Nächte erscheinen noch dunkler.

Deswegen darf für die Dämmerstunde , beim Zwielicht, im 'clair obscur',

nur eine kleine Lichtkette noch bleiben.

Wenn die Tulpen verblüht sind, wird sie auch nicht mehr nötig sein
Draussen peitscht Wind den Regen vor sich her. Wind weht und tobt. Tagelang.
Wiesen und Felder sind vom Wasser gesättigt,
wenn man draussen stapft, macht es 'pffschuitt' ,'pffschuitt' ,'pffschuitt' ,'pffschuitt' ....

Und trotzdem merkt man , dass die Tage minutenweise länger werden
!
Freude!!!


6. Januar 2007

der Stern ging ihnen voran



*
* * *
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Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
Als sie ihn dort sahen, kam eine große Freude über sie. Sie gingen in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm als Geschenk mitgebracht hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

met Dank an : Eeke Bodegom

PS Privat: Die Verzögerung dieser Publikation hat leider Gründe, die unvorhersehbar waren; Die Könige sind jedenfalls in Wirklichkeit zur rechten Zeit erschienen. Der zufällige Leser möge dies entschuldigen.

1. Januar 2007

* *Flügelrauschen* *


Stimmen, Gesang
und Worte verhallten ,
dann waren sie verschwunden.
Es kam das NEUE JAHR
*
***
*