15. Februar 2007

Aufbau

AUFBAU?, da will ich dabei sein!


Es geht weiter......(man sieht noch einige Eisenstäbe die das Gerüst bilden.

Jetzt wird einfach nur "aufgebaut"









Narrriiiii -Narrrooooooo

Ist das ein Aufbau oder ist es keiner, das ist hier die Frage.....

;-(

8. Februar 2007

Der Aufbau

Bevor mit der eigentlichen Aufbau-der Form begonnen werden kann, muss eine Eisenstabkonstruktion gemacht werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Flächen nicht genug Halt haben und sie beim anfertigen der Abgussform brechen.


Diese Arbeit ist ziemlich kraftraubend, wenn man nicht daran gewöhnt ist, täglich mit Schraubstöcken, schweren Kneifzangen und vielem anderen mehr rumzuhantieren. Ein weiterer Aspekt ist, die dreidimensionale Vorstellung zu beherrschen. Auf Papier, bei der schematischen Zeichnung, sieht es mehr oder weniger einfach aus.


Es erscheint erstmal "logisch", bis man an die Ausführung geht. Die Eisenstangen werden in einen Schraubstock geklemmt, und mit Hilfe eines Eisenrohrs (Hebelfunktion) um 30°-, 45°- oder 90° in die gewünschte Richtung und Form gebogen.

Schnell stellt sich heraus, dass man eben grade den Eisenstab in die falsche Richtung gebogen hat..



Und man muss wieder von vorne anfangen. (Das schult die "Gehirnmuskeln" ;-) und die Körpermuskeln )

Letztendlich hat man es geschafft. Mit Freude und Erleichterung geht nun das aufbauen der Form vonstatten.














Es geht weiter......(und nur für Barbara die schematische Zeichnung des Betoneisengerüstes....) man sieht einige Eisenstäbe die das Gerüst bilden.
Leider hatte ich keine Aufnahme vom "leeren" Gerüst, deswegen (mit Hilfe von CorelDraw (unter viel weniger Muskelaufwand)diese "Zugabe".
na, das sieht ja garnicht sooo schlecht aus!

28. Januar 2007

DIE Form (2)

Das rumprobieren dauerte und dauerte. Kein Ende in Sicht ...Ein Versuch nach dem anderen wurde verworfen. Geduldig schnellte die MATERIE immer wieder in ihre Anfangsposition zurück. Es musste etwas gefunden werden, was die Form "glaubhaft" in einer bestimmten Stellung fixiert.

Es sollte "logisch", nicht konstruiert aussehen. Der Zufall kam des Wegs daher...ein Bauschutt-Haufen wurde auf einmal höchst interessant:
so "wertloses" Material, einfach weggeworfen? Nein, das wars was ich brauchte.
"Ausgebuddelt *** aufgehoben *** mitgenommen"!!



Auf die letzte Variante angebracht, schien es wie angegossen zu passen!



von alle Seiten begutachtet:



Jetzt kann mit der "richtigen" Arbeit begonnen werden.

Was mich sehr faszinierte , schon während des ausprobierens, waren die wunderbaren, graden und absolut parallelen Flächen, die je nach Beugung oder Drehung sehr schöne Aspekte formen. Und die ziemlich gross waren.

Gerade hier , so dämmert es mir jetzt schon, lag u.a. der Sinn der neuen Aufgabe: Im Gegensatz zur Drapierung, wo das Augenmerk auf der Vielfalt der grossen und kleinen Falten liegt, (also Vertiefungen, Erherbungen ) sind hier nur rechtwinklige Ecken und grosse parallele Flächen.



Das sieht so logisch, so einfach aus!!

Ich ahne schon, das wird noch spannand werden!! ....Fortsetzung, folgt...

25. Januar 2007

Die Fläche wird Form(1)


ja, da haben wir sie nun, die Fläche, die in eine interessante Form gebracht werden soll.
(Hier ist der Schaumstoff schon wieder demontiert, für neue Entwürfe bereit, man sieht, dass er schon "gedient" hat, er ist noch ein wenig "in Form" ).

Was ist eigentlich eine interessante Form? Was kann man alles aus einer Kinderbettmatratze "zaubern"?






Als erster Versuch werden Ideen-Blitze auf ein Blatt Papaier gekritzelt. Nach wenigen Versuchen stellt sich heraus, dass diese Skizzen sich nur in der Zweidimensionalität bewegen. Bildhauerzeichnungen existieren als Ideenskizze, als Vorstudien oder als Entwurfszeichnungen. Man muss schon gut zeichnen können, um eine in etwa genaue Skizze der Vorstellungmachen zu könnne. Da dies nicht so mein Ding ist, ziehe ich es vor ; mir dieses Stück Schaumstoff vorzuknöpfen und es lange und oft so hin un herzubiegen, bis es in etwa dem entspricht, was mir als Form "vorschwebt"... es kann auch sen, dass etwas ganz anderes als erwartet herauskommt.


Schneller gedacht als getan, denn diese leichte und biegsame Materie erlaubt zwar alle möglichen Biegungen, Verformungen Quetschungen und Rotationen, nutzt aber jeden "freien" Moment, um mit Windeseile wieder in die Anfangsposition ( eine einfache Matratze) zurück zu schnellen. Da muss man erfinderisch werden, muss diesen Schaumstoff zwingen, in einer Position zu verharren, ihn also beschweren, festbinden, zeitweise fixieren ...



Was aber ist nun eine interessante Form?

diese?
oder diese?
ein bisschen verwackelt, vor lauter Aufregung!


oder dieser Aussschnitt? Die Auswahl wird schwer.

(wird fortgesetzt)

20. Januar 2007

Fläche im Raum

Eine Fläche

Mathematisch sieht es so aus:
plot3d ((1.3)^x*sin(y), x = -2..6, y = -4..3,
style = patchnogrid,
numpoints = 2000,
orientation = [-129, -90], axes = none)

Aufgabe für das dritte Jahr Bildhauen:
Ein Stück Schaumstoff, feste und gute Qualität;
(eigentlich die Grösse einer Babybett-Matratze):
80cm X 1.30 cm X 4,5 cm
so in den Raum zu stellen
(biegen, verdrehen, zusammendrücken, etc etc),
das eine mehr oder weniger interessante Form entsteht.
Diese dann mittels eines Eisenstangen - Gerüstes in Ton nachzuarbieten , davon eine Abgussform herzustellen und dann letztlich abzugiessen.
Endmaterial : nach Wahl,
  • wetterbeständiger Gips,
  • normaler Gips
  • Beton , in allen Farben und Strukturen
  • weisser Gips der "angemalt" werden kann ,
  • Der Kreativität sind keine Grenzen geseetzt,
  • alles ist möglich!
Nun dann, ran an den Speck!!
Fortsetzung folgt!

13. Januar 2007

Hoher Besuch, ganz unerwartet


Grade zum Nachmittagstee kamen sie, völlig unerwartet und eigentlich "zu spät".... es klingelte....da standen sie,




die Könige und ihr Gefolge, mit dem Stern, der sich dreht, wenn man irgendwo an einer versteckten Kordel zieht...



sie sangen das einzige und sich immer wiederholende Lied:

"Drie Konigen, Drie Konigen, geef mij n'en nieuwen hoet,
mijnen ouden is versleten,
mijn moeder mag het niet weten
mijn vader heeft het geld
op de rooster geteld".

übersetzt heisst das wie folgt:

Drei Könige, Drei Könige gebt mir n'en neuen Hut
Der alte ist verschlissen
Meine Mutter darf es nicht wissen
Mein Vater hat das Geld
auf das Kohlensieb gezählt*

*hat es im Ofen auf dem Schütelsieb versteckt, damit die Mutter es nicht findet

wie herzerfrischend!!!!!

*°*°*°e*n°d*°e*°*°*°*

Mondnacht, Wind, Regen und

Die Kerzen sind erloschen, die Lichtketten abgeschaltet,

die Nächte erscheinen noch dunkler.

Deswegen darf für die Dämmerstunde , beim Zwielicht, im 'clair obscur',

nur eine kleine Lichtkette noch bleiben.

Wenn die Tulpen verblüht sind, wird sie auch nicht mehr nötig sein
Draussen peitscht Wind den Regen vor sich her. Wind weht und tobt. Tagelang.
Wiesen und Felder sind vom Wasser gesättigt,
wenn man draussen stapft, macht es 'pffschuitt' ,'pffschuitt' ,'pffschuitt' ,'pffschuitt' ....

Und trotzdem merkt man , dass die Tage minutenweise länger werden
!
Freude!!!


6. Januar 2007

der Stern ging ihnen voran



*
* * *
*
Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
Als sie ihn dort sahen, kam eine große Freude über sie. Sie gingen in das Haus, fanden das Kind mit seiner Mutter Maria, warfen sich vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann breiteten sie die Schätze aus, die sie ihm als Geschenk mitgebracht hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

met Dank an : Eeke Bodegom

PS Privat: Die Verzögerung dieser Publikation hat leider Gründe, die unvorhersehbar waren; Die Könige sind jedenfalls in Wirklichkeit zur rechten Zeit erschienen. Der zufällige Leser möge dies entschuldigen.

1. Januar 2007

* *Flügelrauschen* *


Stimmen, Gesang
und Worte verhallten ,
dann waren sie verschwunden.
Es kam das NEUE JAHR
*
***
*

23. Dezember 2006

Der violette Engel



Vierter Sonntag
Am letzten Sonntag vor Weihnachten erscheint ein grosser Engel, eingehüllt in einen warmen, zartvioletten Mantel und geht über die ganze Erde.
In seiner Hand hält er eine grosse Leier. Auf dieser Leier spielt er sanfte Klänge und singt einen klaren und harmonischen Gesang. Nur ein lauschendes Herz kann diesen Gesang hören..


Er singt den Gesang des Friedens, den Gesang des Christ-Kindes und den Gesang des Reichs Gottes, das zur Erde niederkommen wird. Viele kleine Engel begleiten ihn, auch sie singen und jubilieren gen Himmel.


Nun erwachen alle Samen in der Erde; die Erde selber lauscht und erzittert : Der Gesang der Engel sagt ihr, dass Gott sie nicht vergisst und dass sie eines Tages wieder zum Paradies wird.

***

Allen eine Frohe Weihnacht !

17. Dezember 2006

Der weisse Engel

Dritter Sonntag
Am dritten Sonntag steigt ein weisser, leuchtender Engel zur Erde. In seiner Hand hält er einen Sonnenstrahl der eine wunderbare Kraft in sich birgt.

Er geht zu allen Menschen in deren Herz der rote Engel wahre Liebe gefunden hatte und berührt sie mit dem Lichtstrahl. Dieses Licht dringt ins Herz der Menschen, erleuchtet und erwärmt sie.

Es ist als wenn die Sonne in ihren Augen aufginge, dann über ihre Hände in ihre Füsse, in den ganzen Körper hinuntergleite. Selbst die allerärmsten, die bescheidensten unter den Menschen werden dadurch verwandelt und gleichen den Engeln, auch wenn sie nur ein klein wenig pure Liebe in ihrem Herzen tragen.

Aber nicht jeder sieht diesen weissen Engel. Nur die Engel können ihn sehen und diejenigen deren Augen von seinem Licht erleuchtet wurden.
Mit diesem Licht in den Augen kann man das Kind, das in der Weihnachtsnacht in der Krippe geboren wird, sehen.

10. Dezember 2006

Der rote Engel


Zweiter Sonntag
Heute steigt ein zweiter Engel vom Himmel herab. Er trägt einen grossen roten Mantel und hält in seiner linken Hand einen durch und durch goldenen Korb. Dieser Korb ist leer, der Engel möchte gerne etwas hineintun, um ihn dann voll gefüllt zum Thron Gottes zurück zu bringen.



Der Korb ist sehr fein und zerbrechlich, er ist aus Sonnenstrahlen gewebt und man kann nichts hartes und schweres hineinlegen. Der Engel geht unbemerkt durch alle Häuser auf der ganzen Erde und sucht.


Was sucht er? Er schaut in die Herzen der Menschen und sucht ein wenig Liebe, reine Liebe.

Diese Liebe legt er in in seinen Kelch und trägt ihn zum Himmel.

Die Himmelsbewohner, die Engel und die Gestorbenen, nehmen diese Liebe und verwandeln sie in LICHT für die Sterne.

3. Dezember 2006

Der blaue Engel

Der blaue Engel

Erster Sonntag


Wie kann man spüren , wenn Weihnachten naht? Mit den Augen kann man es nicht sehen, denn die Tage und die Nächte sind immer gleich, die Menschen leben und beschäftigen sich wie immer. Mit den Ohren kann man es nicht hören, denn es sind immer die selben Geräusche die ertönen: die Autos, die Flugzeuge die vorüberfliegen, die Kinder die schreien, und so weiter und so weiter.

Und dennoch passiert vier Wochen vor Weihnachten etwas sehr bedeutendes: Ein grosser Engel steigt vom Himmel herab und lädt die Bewohner der Erde ein, das Weihnachtsfest vorzubereiten. Er trägt einen grossen blauen Mantel, gewebt aus Stille und Frieden.

Die meisten Menschen bemerken ihn gar nicht, denn sie sind mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Der Engel aber singt mit tiefer Stimme, und nur diejenigen, die ein aufmerksames Herz haben, können ihn hören.
Er singt: “Der Himmel kommt auf die Erde nieder, Gott kehrt in die Herzen der Menschen ein. Seid wachsam! Öffnet Ihm die Tür”!


Heute kommt dieser Engel und spricht zu den Herzen der Menschen.
Diejenigen, die Ihn hören, beginnen Weihnachten vorzubereiten, mit Gesang und Kerzenschein.