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26. Februar 2009
Wer suchet ...der findet
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Donnerstag, Februar 26, 2009
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19. Februar 2009
Gesprühte Bilder
Gaffitti,
Michel Gastkemper hat einen serh schönen Hinweis auf „Graffitti" gepostet.
Dies nach meiner Frage nach Gaffitti.
Warum grade Graffitti?
Einfach , ausgehend von „bande dessinée“, „stripverhaal“, „Cartoon“ „Tintin Milou in Belgien“ sah ich auf dem Nachhauseweg am Übergang von Stadt nach Autobahn ( Beginn der Strassenbahnlinie nach Brüssel Zentrum) eine sehr sehr lange Mauer die die Jugendlichen von der Stadt Brüssel „geschenkt“ bekommen hatten, um dort ihre Freude am „Sprühen“ auszulassen..
Es sah gut aus, überhaupt nicht störend. Die Strassenbahn fährt dort ( fast parallel zur Autobahn) halb unterirdisch, nicht schnurgrade, sondern leicht kurvenreich. Die Schutzmauer zu den darüberliegenden Gartenanlagen ist also ihre „Leinwand“.
Leider konnte ich nicht aussteigen und ein Bild machen..aber das kommt in den nächsten Tagen..also ein wenig Geduld bitte!
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Donnerstag, Februar 19, 2009
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16. Februar 2009
…Kann Zeit zerrinnen ?…
Ist die Zeit dann um??
Wie soll ich mir das vorstellen? bildlich, schriftlich gedanklich?
Gunhild Scharpff : Rad der Zeit, 2008 Eisen / Stahl23 x 22 cm
Nein, die Zeit ist noch da, sie läuft weiter, man muss nur den richtigen Moment abwarten um wieder ‚reinzuspringen“
hop! .....also, weiter gehts.....
Um ein wenig an das Vergangene zu erinnern: hier ein paar Rückblicke, die markant waren, aus dem Alltäglichen gegriffen. Überwundene Grippe , es dauerte lange, bis alles wieder ausgeheilt war, wie bei anderen auch.Der Januar ist kalt und eisig, es gibt aber auch schöne Tage, mit herrlichem Schneeteppich, der zum „sich rollen“ und anschliessend zum Galoppieren einlädt,
Januar geht zu Ende, die Tage werden merklich länger, ein gemütlicher Familien-Sonntag Nachmittag, Café und Kuchen waren lecker ; mit Lichtmess darf man seine Pfannekuchen in die Luft werfen: Hauptsache, sie fallen wieder in die Pfanne..
Die Kerzen werden nachher ausgeblasen….ab jetzt zählt das neue aufkommende Licht…
Claudia bringt dem RED auch seinen Futtereimer, mit eine Überraschung
(Pferde haben das auch gerne)....
und es schmeckt ja soo gut!! Hinterher wird noch ein wenig gemalt…
der kleine UGO, 3 Jahre bemüht sich ....
Trotzdemwar noch nicht alles ganz ok, überall lauert die Krankheit, sie sucht sich ihre weiteren „Opfer“ in der familiären Umgebung: UGO hatt es besonders gepackt: der Reihe nach gab es: Verdacht auf eine Lungenentzündung, dann sogar Verdacht auf Hirnhautentzündung, dann sicherheitshalber eine Test auf Malaria (Afrika-Aufenthalt); doch es war letzendlich „nur“ eine Lungenentzündung, die dann schneller auskuriert war als alle dachten…
Ein Besuch auf der Klein- Kinderstation ist eindrucksvoll; überall die kranken Kinder in ihren Bettchen, vernetzt und verkabelt an die Apparaturen...ängstliche Eltern, durch Glasfenster vom Gang aus ichtbar, das bereitstehende Bett für die Elteren, die die Nacht über bei den Kindern bleiben. Nach einer Woche ging es UGO wieder besser!( SONJA überraschte mit einer Mundinfekton, hervorgeufen von Coxsackie-Virus mit dem nettten Namen : “Hand -Fuß-Mund-Krankheit“. (bei den Tieren nennt sch das „Mund und Klaurenseuche“) .sehr unagenehm und schmerzhaft...(lieber kein Foto)... Ein Blick aus dem Küchenfenster auf die Weide (die Kühe sind im Winterstall) Die Weide macht Winterschlaf; nur Raben streiten sih von Zeit zu Zeit um Beute , sonst ist alles still......Scenenwechsel : erst noch gab es Sonne-grüne Weide- dann :
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Montag, Februar 16, 2009
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22. Januar 2009
Die zerrinnende Zeit
Hermann Finkelsteen hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik..." hinterlassen:
(La persistance de la mémoire)
(C) 1931 by Salvadore Dali
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Donnerstag, Januar 22, 2009
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21. Januar 2009
Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik...
Ach, wie schön und wahr!!!

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Mittwoch, Januar 21, 2009
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17. Januar 2009
Man krabbelt sich wieder hoch...
Mittwoch, 14 Januar, 2009
Anonym hat gesagt…
GUTE BESSERUNG!von tt
vielen dank für die Wünsche, hoffentlich seid ihr alle verschont geblieben
Mittwoch, 14 Januar, 2009
Foersterliesel hat gesagt…
Gute Besserung!wenns Weleda nicht schafft probiers mit Umckaloabo...aha!!!
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Samstag, Januar 17, 2009
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14. Januar 2009
10. Januar 2009
(Die heilige )BARBARA in Brügge
Ursula-Schrein, vor 1498, Holz, vergoldet und bemalt, 87x33x91 cm,
Memlingmuseum, Brügge; Photo: H. Maertens
Stirnseite:
Ursula mit Jungfrauen
Langseite:
Der Maler, am 30. Januar 1465 im 'Poorterbook' der Stadt als Neubürger vermerkt, hat mehrere größere Werke gemalt, von Brüdern und Schwestern des Klosters gestiftet.
Bemerkenswert ist der neue Schrein für die bedeutendste Reliquie des Hospitals, ein Kunstwerk aus Architektur, Bildschnitzerei und Malkunst:
eine Miniaturkapelle aus Holz mit vergoldetem Maßwerk und emailhaft leuchtenden Bildern ringsum - Imitation eines Goldschmiedewerks. In diesen Schrein wurden am 21. Oktober 1489, ihrem Festtag, die Gebeine der Hl. Ursula aus einem kleinen älteren Schrein übertragen. Die Legende der Heiligen - sie gehört zu den Vierzehn Nothelfern - ist lebendig und bilderreich erzählt.Als der etwa 30jährige Hans Memling sich in Brügge niederließ, mußte er sich die Stadtbürgerschaft erkaufen. Gebürtig aus Seligenstadt (Main) hatte er wahrscheinlich bei Stefan Lochner in Köln gearbeitet und war eine Zeitlang Schüler oder Gehilfe bei Rogier van der Weyden in Brüssel. In der damaligen Welthandelsstadt Brügge hat sich Memlings Hoffnung auf gute Aufträge erfüllt. Um 1470/80 heiratete er eine Brügger Bürgerstochter und erwarb beträchtlichen Grundbesitz: drei zueinander gelegene Häuser zwischen der heutigen Jorisstraat und der Jan-Maraels-Straat; die große Werkstatt mit Gehilfen erforderte Raum. Nicht nur Brügger Bürger, sondern auch englische Lordschaften, Lübecker Kaufleute, italienische Bankiers schätzten seine Malkunst: die virtuose Darstellung und reichhaltige Schilderung in leuchtender Farbigkeit. Seine Altäre standen in Lübeck, Danzig und Florenz. Teile seiner Bilder wurden kopiert, Giovanni Bellini in Venedig und Raffael lernten von ihnen. Nach seinem Tode am 11. August 1494 bis ins 19. Jahrhundert hatte er viele Nachahmer.
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Samstag, Januar 10, 2009
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Labels: Unvergessenes * Vergangenes
9. Januar 2009
Rilke in Brügge ein Gedicht, geschrieben 1909

Béguinage
Béguinage Sainte-Elisabeth, Brügge
I
Das hohe Tor scheint keine einzuhalten,
die Brücke geht gleich gerne hin und her,
und doch sind sicher alle in dem alten
offenen Ulmenhof und gehn nicht mehr
aus ihren Häusern, als auf jenem Streifen
zur Kirche hin, um besser zu begreifen
warum in ihnen so viel Liebe war.
Dort knieen sie, verdeckt mit reinem Leinen,
so gleich, als wäre nur das Bild der einen
tausendmal im Choral, der tief und klar
zu Spiegeln wird an den verteilten Pfeilern;
und ihre Stimmen gehn den immer steilern
Gesang hinan und werfen sich von dort,
wo es nicht weitergeht, vom letzten Wort,
den Engeln zu, die sie nicht wiedergeben.
Drum sind die unten, wenn sie sich erheben
und wenden, still. Drum reichen sie sich schweigend
einem Neigen, Zeigende zu zeigend
Empfangenden, geweihtes Wasser, das
die Stirnen kühl macht und die Munde blaß.
Und gehen dann, verhangen und verhalten,
auf jenem Streifen wieder überquer -
die Jungen ruhig, ungewiß die Alten
und eine Greisin, weilend, hinterher -
zu ihren Häusern, die sie schnell verschweigen
und die sich durch die Ulmen hin von Zeit
zu Zeit ein wenig reine Einsamkeit,
in einer kleinen Scheibe schimmernd, zeigen.
II
das Kirchenfenster in den Hof hinein,
darin sich Schweigen, Schein und Widerschein
vermischen, trinken, trüben, übertreiben,
phantastisch alternd wie ein alter Wein.
Dort legt sich, keiner weiß von welcher Seite,
Außen auf Inneres und Ewigkeit
auf Immer-Hingehn, Weite über Weite,
erblindend, finster, unbenutzt, verbleit.
Dort bleibt, unter dem schwankenden Dekor
des Sommertags, das Graue alter Winter:
als stünde regungslos ein sanftgesinnter
langmütig lange Wartender dahinter
und eine weinend Wartende davor.

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Freitag, Januar 09, 2009
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7. Januar 2009
Durch die Gässchen, über Spitzen, zum HOSPIZ
Abbildung: Brugge (Belgium) - Sint Janshospitaal - Malerei der Krankensäle von 1778.
Malereien von MEMLING begleiten eine Retrospektieve des täglichen Lebens im Hospiz. Alles spielte sich in diesem grossen Raum ab: Krankenlager, ( durch Vorhänge und Wände abgeteilte Kompartimente, Zubereitung der Mahlzeiten, Essen, Krankheit, Schmerzen, Operationen, Dahinsiechen, Tod, Aufbahrung und sogar Totenmessen. Die Wände sind mit Bildern aus dem Bibelgeschehen und mit Abbildungen der Heiligen versehen. Der Anblick soll den Kranken Trost spenden und die Tür zur anderen Welt öffnen helfen.
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Mittwoch, Januar 07, 2009
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Labels: _-Brücken- Zwischen den Welten
6. Januar 2009
Die drei Könige aus Brügge von Hans Memeling
die Anbetung der Könige
Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland,
Die Jungen und Alten, sie wußten es nicht,
Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
Heinrich Heine (1797-1856)
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Dienstag, Januar 06, 2009
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4. Januar 2009
Aus Licht und Eis gewoben..Spitzen aus Brügge

Die Luft war nebelig, versprach aber später sonnig zu werden. Die Kanäle waren zugefroren, leer, keine Boote zu sehen, Brügge schien an manchen Ecken noch zu träumen. Nur die vielen Kirchen und Türme ragten mit ihren Spitzen schon ins helle Licht.


Das Minnewater lag still und zugefroren. Über die Brücke gelang man zum eingang des Beginenhofes.
Marcel Proust empfahl ihn als Reiseziel, "weil das der einzige Ort auf der ganzen Welt ist, wo die Atmosphäre vollkommen der notwendigen Trauerstimmung entspricht."
Heute schwimmen hier Schwäne und fröhliches Stimmengewirr erfüllt den Beginenhof, der sich so malerisch mit seinen weißgetünchten Häusern präsentiert als sei die Zeit tatsächlich stehengeblieben.
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Sonntag, Januar 04, 2009
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31. Dezember 2008
Das neue Jahr wird eingeläutet
Auf dem Weg von alt nach neu..dies führt zu einem andern Fenster, aber die Glocken sind schön anzuhören !
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Mittwoch, Dezember 31, 2008
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Labels: Unvergessenes
Grüsse von RED aus dem "Weihnachtsstall"
Es ist ein Privatstall, ohne grossen Luxus, frei in der Natur, wo ein Generator den Strom liefert und das Wasser noch in Eimern gereicht wird. Die Pferde sind dort richtig in der Natur eingebettet, leben den Tag-Nacht Ruythmus (keine künsliche Beleuchtung) , stehen nicht 24/24 Stunden in einem durch Gitterstäbe eingezäunten Gefängnis (= 4 meter mal 4 meter Boxen). Sie sind nicht nervös und haben keine "Tics" sie sind nur PFERD.
Gut. Red war früher schon mal dort, im Sommer.
Jetzt war es Winter, und grade um den 26. Dezember, als er weg musste, hatte die Kälte angefangen. Minusgrade auch nachts. Eisiger scharfer Nord-Ostwind, permanent wehend....
Ich hatte erfahren dass keine Holzbox frei war, nur der Stall in dem er im Sommer schon gewesen war. Es ist ein offener Stall im wahrsten Sinne des Wortes. Grob zusammengezimmerte Bretter, ein Dach , ein kleiner Auslauf dabei, damit der Eindruck des Auslaufes auf die Weide nicht verloren ging.
Wir machten uns also auf den Weg. die Fahrt duaert +/- 1/2 Stunde, und Red ist Transporte gewöhnt. Kein Problem also. Aber, beim Ausladen stellten wir fest, dass er vollkommen nassgeschwitzt war, unruhig und vor Aufregung zitternd. - - -
Meingott! was für Vorzeichen! (Sonja meinte halb scherzend, dass RED vielleicht gemeint hätte, wir würden ihn ins Schlachthaus bringen) Mir fiel das Herz in die Stiefel. Zuerst drehte ich 3/4 Stunden mit ihm Runden zun Fuss, liess ihn grasen. ER musste trocken werden.
Der Wind blies durch und durch, ich hatte eisige Finger durch die Handschuhe durch, mir wurde auch kalt im Rücken.
Dann führte ich RED in seinen "STALL", wo wenigstens "ein gutes Büschel Heu" auf ihn wartete. Gleichzeiteig hatten wir eine "MASCH" vorbereitet, = warmes Futter, so ähnlich wie bei uns Grützebrei. Das schlabberte er dann eifrig in sich hinein, und je leerer sein Trog wurde desto wärmer wurde es mir....Kurz und gut, ich nahm Abschschied ein wenig mit schlechtem Gewissen...

Nun, täglich bekam ich die Nachricht, dass er noch leben würde und nicht erfroren sei....und dass es ihm eigentlich sehr gut ginge....Ich habe ein paar Bilder bekommen. Er hat Gesellschaft von anderen Pferden, und sieht nicht "leidend" aus...eher vielleicht "sinnend" ....an andere Zeiten und Orte... aber, bei Tieren weiss man das ja nicht so genau. Am 3. Januar darf er wieder "heim".

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Mittwoch, Dezember 31, 2008
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Labels: Brücken - Zwischen den Welten









