14. Dezember 2008

3. ADVENT... DER WEISSE ENGEL

Am dritten Sonntag steigt ein weisser, leuchtender Engel zur Erde. In seiner Hand hält er einen Sonnenstrahl der eine wunderbare Kraft in sich birgt.
Er geht zu allen Menschen in deren Herz der rote Engel wahre Liebe gefunden hatte und berührt sie mit dem Lichtstrahl. Dieses Licht dringt ins Herz der Menschen, erleuchtet und erwärmt sie.

Es ist als wenn die Sonne in ihren Augen aufginge, dann über ihre Hände in ihre Füsse, in den ganzen Körper hinuntergleite. Selbst die allerärmsten, die bescheidensten unter den Menschen werden dadurch verwandelt und gleichen den Engeln, auch wenn sie nur ein klein wenig pure Liebe in ihrem Herzen tragen.

Aber nicht jeder sieht diesen weissen Engel. Nur die Engel können ihn sehen und diejenigen deren Augen von seinem Licht erleuchtet wurden. Mit diesem Licht in den Augen kann man das Kind, das in der Weihnachtsnacht in der Krippe geboren wird, sehen.

13. Dezember 2008

WINTERMORGEN

Heute Morgen war er da, und...fand die Futterstelle leer
...ER ...
ich nenne ihn "Hubertje" (kleiner Hubert)
(eine andere Geschichte)
und alle anderen warteten,
still ,
etwas versteckt,
mit fragenden Knopfaugen..
jetzt sind wieder Körner da.
Es flattert und fliegt fröhlich um die Schüssel .
Da freut man sich mit. Das tut gut.

7. Dezember 2008

2. ADVENT * * DER ROTE ENGEL

Heute steigt ein zweiter Engel vom Himmel herab. Er trägt einen grossen roten Mantel und hält in seiner linken Hand einen durch und durch goldenen Korb. Dieser Korb ist leer, der Engel möchte gerne etwas hineintun, um ihn dann voll gefüllt zum Thron Gottes zurück zu bringen.
Der Korb ist sehr fein und zerbrechlich, er ist aus Sonnenstrahlen gewebt und man kann nichts hartes und schweres hineinlegen. Der Engel geht unbemerkt durch alle Häuser auf der ganzen Erde und sucht.

Was sucht er? Er schaut in die Herzen der Menschen und sucht ein wenig Liebe, reine Liebe.
Diese Liebe legt er in in seinen Kelch und trägt ihn zum Himmel.
Die Himmelsbewohner, die Engel und die Gestorbenen, nehmen diese Liebe und verwandeln sie in LICHT für die Sterne.

6. Dezember 2008

Sonnabend, St. Nikolaus

Sonnabend, St. Nikolaus
Ich hätte s gestern Abend schreiben müssen, abe da war ich weit von Technik und PC entfernt, also deswegen erst jetzt.
St. Nikolausder Mond steht im Sternzeichen Fische , zunehmend
/ 2.Viertel heute ist Namenstag von Nikolaus
Bauernregel-Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
Da kommen, wie jedes Jahr , Kinerzeit-Erinnerungen an vergangene Nikolaus-Abende herauf, an vorgelesene Geschichten, Erzählungen, die in Erinnerung bleiben.; Tienchen Mutser, deren Herz in einen Dornbusch gefallen war, die kleine Cäcielie, die abends am Kamin eingeschlafen war, auf den Nikolaus wartend...die CONGO, das Schokoladenschiff mit weissen Wattebäuschen als Rauch aus den Schornsteinen....dem Knecht Ruprecht der den Esel am Schwanz zurückhielt, damit Sankt Nikolaus beim herunterreiten auf dem Mondstrahl nicht ausrutscht... Sankt Nikolaus in NOT von FelixTimmermanns. Damals hörte ich es in Deutsch. Jetzt, wo ich im Land des Verfassers wohne kann ich die Übersetzung der leiblichen zärtlichen , heimeligen Sprache von Felix Timermans noch mehr geniessen.Auch heute noch, in der hektischen Zeit, gibt es Momente, wie......
Es fielen noch ein paar mollige Flocken aus der wegziehenden Schneewokle, und da stand auf einmal auch schon der runde Mond leuchtend über dem weissen Turm. Die beschneite Stad wurde eine silberne Stadt. Es war ein Abend von flaumweicher Stille und lilienreiner Friedsamkeit. Und wären die flimmernden Sterne herniedergesunken, um als Heilige in goldenen Messgewändern durch die Strassen zu wandeln, niemand hätte sich gewundert. Es war ein Abend geschaffen wie für Wunder und Mirakel. Aber keiner sah die begnadete Schönheit unter dem mondbeschienenen Schnee.
Dir Menschen schliefen.
Nur der Dichter Remoldus Keersmaker, der in allem das Schöne sah und darum lange Haare trug, sass noch bei Kerzenschein und Pfeifenrauch und reimte ein Gedicht auf die Götter des Olymps und die Herrlichkeit des griechischen Himmels, die er so innig auf Holzschnitten bewundert hatte.
Der Nachtwächter Dries Andijvel, der auf dem Turm die Wache hielt, huschte jede Viertelstunde hinaus, blies eilig drei Töne in die Vier Windrichtungen hinaus, kroch zurück in die warme, holzgetäfelte Kammer zum brüllenden Kanonenöfchen und las weiter in seinem Lieblingsbüchlein: „Der flämische Barde, hundert Lieder für fünf Groschen“....
allen noch weiter schöne Advent-Sonntage!

4. Dezember 2008

“Zwischen den Engeln“

in der Adventszeit, bleibt ein kleiner Raum um eben mal über was anderes zu reden,z.B. die Bildhauerei. ;-)

Mein erster „STEIN“ ist also fertig, (der passende Sockel muss noch kommen, das ist nur ein Detail). Jetzt muss ich mich für was neues entscheiden: das Experiment Stein war anregend, und fragt nach „mehr „, aber dann: welche Steinart „ wählen, Werner sagt natürlich kategorisch; das hängt von der Form ab. Klar!
ich habe eine gewisse Neigung zu weissem Marmor!!!


Also erst eine neue Form finden!
Ich suche und suche, und finde draussen im Garten etwas was mir gefällt:
Teile von einem Geflügelskelett, das jahrelang draussen in einem Baum gehangen hatte und „getrocknet“ war. Es handelt sich um die Beckenknochen (jrechts und links) eines Truthahn oder einer Gans, jedenfalls kein Huhn.

unten: Innenansicht doppelt

das sind die Skelett-Teile aus dem Anatomie-Buch
"Meine" Skelett-Teile waren gut erhalten und sahen-, zusammengefügt und provisorisch auf einen kleinen Sockel montiert-, schon richtig „fertig“ aus , eine wunderbare organische, harmonische Form!!



SOWAS WILL ICH MACHEN!
Werner runzelte die Augenbrauen und überlegt:
Diese Form ist interessant und sehr gut und so perfekt, dass sie nur „abgewandelt“ in einem anderen Material wiedergegeben werden kann.

Also, ran an den TON und ‚abwandeln“...
Ich komme nicht richtig voran, schweife in Vorbildern von organischenFormen und finde:
natürlich Henry Moore!!!!


Davon bin ich wiederum so begeistert, dass ich schon eine eigene grosse Creation im Garten stehen sehe!!
hier: Henry MOORE


WOUWWWWW!!!



Eins ist im Moment sicher:
ich muss kleiner arbeiten und die Stein-Masse noch bewältigen können!!!

ABER:
Henry Mooer in „winzig“?..auch nicht das wahre..
Kurz und gut, ich suche...weiter...

30. November 2008

Alle Jahre wieder: der 1. ADVENT ...und DER BLAUE ENGEL

Erster Sonntag
Wie kann man spüren , wenn Weihnachten naht? Mit den Augen kann man es nicht sehen, denn die Tage und die Nächte sind immer gleich, die Menschen leben und beschäftigen sich wie immer. Mit den Ohren kann man es nicht hören, denn es sind immer die selben Geräusche die ertönen: die Autos, die Flugzeuge die vorüberfliegen, die Kinder die schreien, und so weiter und so weiter

Und dennoch passiert vier Wochen vor Weihnachten etwas sehr bedeutendes: Ein grosser Engel steigt vom Himmel herab und lädt die Bewohner der Erde ein, das Weihnachtsfest vorzubereiten. Er trägt einen grossen blauen Mantel, gewebt aus Stille und Frieden. Die meisten Menschen bemerken ihn gar nicht, denn sie sind mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Der Engel aber singt mit tiefer Stimme, und nur diejenigen, die ein aufmerksames Herz haben, können ihn hören.
Er singt: “Der Himmel kommt auf die Erde nieder, Gott kehrt in die Herzen der Menschen ein.
Seid wachsam! Öffnet Ihm die Tür”!

Heute kommt dieser Engel und spricht zu den Herzen der Menschen.
Diejenigen, die Ihn hören, beginnen Weihnachten vorzubereiten, mit Gesang und Kerzenschein.

13. November 2008

FORMEN im Stein, fertig gearbeitet


So, es ist schon eine Weile her : da bin ich wieder virtuell, der Stein ebenfalls ... Mein Stein ist immer noch in der Endphase, d.h. er wird „glatt“ gemacht. Bei Speckstein ist das keine so gewaltige Anstrengung, es ist sogar ein Vergnügen da man schnell voran kommt, oft schon zu schnell. Da der Stein sehr „weich“ ist, hat man schnell, ohne es zu wollen Kratzer, aus Unachtsamkeit oder Ungeschick. Ein spitzer Gegenstand genügt schon, um eine Schramme hervor zu rufen. Das ist in der Endphase etwas ärgerlich. Ein anderes muss man ebenfalls beachten, da der Stein aus mehr oder weniger dünnen Lagen von verschiedenen Mineralien besteht kann es beim Schmirgeln an runden, oder stark gebogenen Stellen ( also im Schrägschnitt) vorkommen, da der Winkel so flach ist, dass das letzte Ende der Schicht hauchdünn wird und wie bei Blätterteig absplittert.



Irgendwann muss man mal aufhören zu schmirgeln, oder noch was auszubessern, ich habe beschlossen, dass die Form nun fertig ist. Am schönsten wird er Stein, wenn man ihn am Schluss mit einem sehr feinen Schmirgelpapier (Körnung 600) nass schmirgelt. Das ist angenehm, da so kein Staub frei kommt.


Die trockenen Form ist dann noch grau und matt, aber schon beim mehrmaligen Reiben mit der trockenen Hand entsteht ein „fettiger, satter “ Glanz, (daher vielleicht der Name: Speckstein).


Zuletzt wird der Stein einfach mit Antikwachs eingerieben, dann mit einem weichen Tuch poliert. Bei diesem Vorgang tritt die Maserung hervor, die grauen Stellen werden dunkler bis schwarz, die weissen Einlagerungen stechen hell hervor, und andere Mineralien, wie zum Beispiel moosgrüne –braune Schichten oder sogar feine goldene Einschlüsse glitzern . Das ist interessant, lenkt aber von der Form des Steins ab.

Jetzt wird mir klar, warum die meisten Speckstein Skulpturen runde, weiche, nicht sehr definierte organische Formen haben.
Ich wollte „meinen“ Stein nicht einfach rund und ohne besondere Konturen bearbeiten, deswegen habe ich die schon anfangs anwesende Bruchkante mit dem Meissel weiter ausgearbeitet, (Meisselspuren gelassen), und habe resolut grade Linien und Brüche eingearbeitet. Also Kontrast von Linien und Formen und Strukturen.
Ob das Endresultat nun interssant rüberkommt und als „gelungen“ angesehen werden kann, weiss ich nicht, Für mich war es ein allererster Versuch, an einem vorhandenen Stein eine „Form“ herauszuholen, mich dabei mit der Materie STEIN verraut zu machen und die verschiedenen Werkzeuge, (Raspel, Meissel, selbst Säge), anzuwenden.

Dieser erste Versuch hat mir gefallen und ich liebäugele schon mit einem neuen Entwurf...nur werde ich dann erst von einer vorhandenen oder entworfenen Form ausgehen und später den Stein oder auch ein anderes Matereial wählen.

22. Oktober 2008

Die Zeit vergeht, der Stein bleibt und ändert seine Form

Jeder arbeitet so vor sich hin, Sonja bekommt
Hilfe von Werner für den Entwurf der
Stützkonstruktion des Pferdebeines...



















Monique hat diesmal Grosses vor...Variationen
über das Thema:
VERGÄNGLICHKEIT














und ABSCHIED....













Nathalie dagegen entwirft ihre Form für die erste
Arbeit in STEIN.



















Während Horst wohl in wehmütigen Sehnsüchten
nach dem Tirolerhut von Marianne Sägebrecht
("BAGDAD CAFE" ) versunken ist...














Ich habe unterdessen endlich die Tonform
so bearbeitet, dass Werner mehr oder weniger
zufrieden ist..und ich auch...



















jetzt kann mit dem arbeiten am Stein
begonnen werden.














Die Formen werden auf den Stein ûbertragen.























und endlich "darf" ich loslegen : mit Hammer und
Meissel!!!














Aber schon die ersten Schläge zeigen es mir:
hier
wird mit Speckstein gearbeitet!!
Also :
vorsichtig drangehen, denn der Stein ist wie
Blätterteig:
in Lagen, - und je nachdem wie und mit welcher
Kraft man draufhaut , splittert er ganz einfach weg....
so wie es ihm passt...
und meistens ganz ungünstig!!























Nun werde ich vorsichtig und klopfe "sehr
"einfühlsam... langsam aber stetig...
Toc -toc- toc -toc
dabei kommt mir die Melodie
von Chris Howland in den Sinn:














Und-dann-klopf-ich -
-mit-dem-Hämmerchen-
das Spaaaar--Schwein--














das Spaaaar-Schwein...
Kaaaa-putt.......
Gottseidank sieht die Realität nicht so aus:
ich hatte Glück!
es wird weiter geklopft und geraspelt...
Materie wird abgetragen!
Das gibt viel Staub!



















Dies sind Zeichen für "Eingeweihte":
bei Kreisen mit Punkt in der Mitte heisst
: "hier nix wegnehmen" und
bei Kreisen mit einem Kreuz in der Mitte
heisst es:
"hier wegnehmen"



















Die grobe Arbeit ist nun fertig, jetzt kommt
das Bearbeiten der Oberfläche dran:
schmirgeln,
schmirgeln,
und immer wieder schmirgeln,
von grob nach fein..
eine Beschäftigung für
Melancholiker und Phlegmatiker..
wenn nicht grade die cholerische Ader
durchschlägt...



















Dies ist eine Grossaufnahme, man sieht die Spuren

von Raspel und Meissel.
Jetzt habe ich die Herbstferien um alles fein
glatt zu schmirgeln und dem Stein sein "Ölbad"
zu geben ...bis dann, also!












9. Oktober 2008

Vieles "über Stock und STEIN"..



Leider kann ich den Fortgang in der “Arbeit am STEIN” nicht dokumentieren, da ich die letzten Male meinen Photoapparat nicht dabei hatte.
Es ist wirklich interessant, mit einem neuen Medium zu arbeiten.
STEIN und nicht TON.
Stein ist kompakt, gross klein, kleinst, schwer, hart, rau, glatt.
Steine haben tausenderlei Formen , Farben und Namen.

Der Förster bei Rotkäppchen (nicht der von der Försterliesel) hat dem Wolf „Wackersteine“ in den Bauch geworfen;

Man hat manchmal „nen Stein im Brett“, man „geht über Stock und Stein“; manchmal „wirft man den ersten STEIN“; man bringt auch den „Stein zum rollen“; man ist „steinreich“; oder „steinalt“; wenn man Glück gehabt hat,“ fällt einem ein Stein vom Herzen“, und „der im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeissen“; die anderen netten Blogs sind „nur einen Steinwurf entfernt“; wenn man was unschickliches oder dummes tut, kann man „zum Stein des Anstosses“ werden , und man muss „Stein und Bein schwören“ um wieder davon befreit zu werden; machmal mehrere Male, denn nur „steter Tropfen hölt den Stein“; ich könnte jetzt noch so weiterfaseln, aber das wäre vielleicht „der Tropfen auf den heißen Stein“, und der Leser klikkt sich aus... aber ich denke, die Blogleser haben kein „ Herz aus Stein“ und lesen wenigstens den Satz zu Ende... oder klettern aus Verzwzifelung auf die Externsteine, um aus dieser "Steinerei " rauszukommen...

Bald geht es weiter.....aber erst sollten die (Extern)Steine hier aus dem Weg geräumt werden...

1. Oktober 2008

Es wird weitergearbeitet : -Der Stein - die Form- entsteht
















Obwohl einige noch lieber ein wenig draussen bleiben um neue Inspirationen zu sammeln, sind die " Neuen " vom 2. Jahr schon eifrig bei ihrer neuen Aufgabe: der klassische FUSS...

Werner gibt gute Ratschläge, worauf man achten muss!













Sonja ist dabei, Ideen fûr eine neue Arbeit auf Papier zu setzen, mit Hilfe von Drahtmodellen und Skizzen. Es soll dieses mal wieder was 'grosses' werden.

























Ich habe unterdessen den STEIN in TON nachgebildet und bin dabei,
Formen zu suchen. Das geht gar nicht so einfach!






Ich probiere viel hin und her Ich möchte die groben Bruchstellen, die jetzt schon vorhanden sind so gut wie möglich behalten und verwenden.

So langsam aber entwickelt sich etwas, was ich akzeptieren kann.
Dann werden die gefundenen Linien auf den Stein gezeichnet
Die "ARBEIT" kann beginnenn.



















Ich merke sofort: Am Stein arbeiten gibt Wärme!
Nun versteh ich, dass diejenigen die draussen Steinarbeiten erledigen nicht frieren!