24. Februar 2012

Osterzeit




Viele Künstler haben im Laufe der Jahrhunderte versucht, in  künstlerischer Art,  sei es in  Form von Abbildungen oder Skulpturen bestimmte Episoden der Passion Christi .“bildlich darzustellen“.

Ich hatte erfahren, dass Herr X (nennen wir ihn mal so) diese eher kleine unscheinbare Statuette   in der St. Pieterskerk in Leuven gesehen hatte und von dieser Statuette zutiefst beeindruckt war.
Benannt als:Christus der Barmherzigkeit oder „Christus auf dem kalten Stein" 
Das erweckte mein Interesse und ...ich machte mich auf den Weg....

LEUVEN, das schöne „Studentenstädtchen“ ( nicht allzuweit von uns entfernt)  war das Ziel. Dort, in der Schatzkammer, musste ich erst suchen bis ich diese wirklich kleine und fast unschienbare polychrome Hols-Statuette gefunden hatte.


Wir stellen hier zwei Abbildungen von  Christus während einer besonders intensiven Momenten von ihnen:

Gedicht von Christian Morgenstern:
Ich hebe Dir mein Herz empor
Ich hebe Dir mein Herz empor
Als rechte Gralesschale,
das all sein Blut im Durst verlor
nach Deinem reinen Mahle,
o Christ!
O füll es neu bis an den Rand
Mit Deines Blutes Rosenbrand,
dass: Den fortan ich trage
durch Erdennächt' und -tage,
Du bist!

29. Januar 2012

Windiges Winterwetter


Liebe Barbara,  danke für den “Stupser”…die Zeit vergeht so schnell…
Mache Dir keine Sorgen um die Pflanzen, sie sind alle gut versorgt, denn....So gegen 3König hatten wir viele Stürme hintereinander und beim letzten Sturm hat es eine schlanke „heilige“ kanadische Tanne -( sie war nämlich das Weihnachtsbäumchen bei den Oberufer-Weihnachtsspielen vor +/- 18 Jahren gewesen)- erwischt: sie beugte und beugte sich mit jedem Windstoss mehr...im Zeitlupentempo ....bis sie endlich total schief auf unserer Einfahrt „hängen“ blieb, bis der Räumungsdienst sie endgültig fällte.
  • Das lieferte mir schöne Tannenzweige,--- ideal um grade noch rechtzeitig alle empfindlichen Pflanzen abdecken zu können!!! 





  • schade finde ich es trotzdem, dass "sie" nun nicht mehr "steht"...

    11. Januar 2012

    Nachklang

    Nach dem Sonnenaufgang, der noch winterlich daherkommt,

    ab nachmittag....noch ein kleiner Weihnachts-Nachklang..
    
    Und dann die grosse Freude: endlich blühen die Mini-Alpenveichen; fast 3 Jahre kamen sie nur kümmerlich (ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben) und nun soooo üppig!!
    sie brauchten wahrscheinlich diese Zeit um sich an den Boden zu gewöhnen.
    

    6. Januar 2012

    Dreikönigstage

    Das strahlende, heimelige- alles umhüllende Weihnachtslicht leuchtet noch ein wenig nach, aber eigentlich ist ein anderes neues Licht zu spüren:
    klarer-, etwas kühler ( nicht nur meterologisch gemeint) . Auch haben die starken Stürme und Regengüsse der letzten Tage alles rein gefegt und ordentlich durchgerüttelt. Zeit zum Aufräumen, ordnen:- zukunftsgerichtet-
    
    
     Reise der Könige
    SASSETTA : 
    Geburtsname: Stefano di Giovanni di Consolo da Cortona
    
    Es kommt ein Stern aus der Ferne
    Könige machen sich auf den Weg
    Folgen dem Stern
    Und finden in einem Stall den König den sie gesucht hatten.
    
    Sassetta: Anbetung der Könige
    Eine neue Zeit beginnt:
    Fastenzeit, Einkehr, Passionszeit
    
    Pieter Bruegel der Ältere
    Fastenzeit
    

    5. Januar 2012

    12.Heilige Nacht
    Wenn in bangen trüben Stunden
    Unser Herz beinah verzagt,
    Wenn von Krankheit überwunden
    Angst in unserm Innern nagt;
    Wir der Treugeliebten denken,
    Wie sie Gram und Kummer drückt,
    Wolken unsern Blick beschränken,
    Die kein Hoffnungsstrahl durchblickt:

    O! dann neigt sich Gott herüber,
    Seine Liebe kommt uns nah,
    Sehnen wir uns dann hinüber
    Steht sein Engel vor uns da,
    Bringt den Kelch des frischen Lebens,
    Lispelt Mut und Trost uns zu;
    Und wir beten nicht vergebens
    Auch für die Geliebten Ruh.

    Raphaël - Madonna del Pesce (Detail)
    Novalis - Aus der Sammlung: Geistliche Lieder
    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Hiermit enden die 12 Heiligen Nächte  -  die Madonnen Abbildungen von Raphaël  zusammen mit den Versen von NOVALIS. 
    Es beginnt die Dreikönigszeit
    

    3. Januar 2012

    11. Heilige Nacht

    Ich weiß nicht, was ich suchen könnte,
    Wär jenes liebe Wesen mein,
    Wenn er mich seine
    Freude
    nennte,
    Und bei mir wär, als wär ich sein.

    So Viele gehn umher und suchen
    Mit wild verzerrtem Angesicht,
    Sie heißen immer sich die Klugen,
    Und kennen diesen
    Schatz
    doch nicht.

    Der Eine denkt, er hat’s ergriffen,
    Und was er hat, ist nichts als Gold;
    Der will die ganze Welt umschiffen,
    Nichts als ein
    Name
    wird sein Sold.

    Der läuft nach einem Siegerkranze
    Und Der nach einem Lorbeerzweig,
    Und so wird von verschiednem Glanze
    Getäuscht ein jeder, keiner reich.

    Hat er sich euch nicht kund
    gegeben?Vergaßt ihr, wer für euch erblich?
    Wer uns zu Lieb aus diesem Leben
    In bittrer
    Qual
    verachtet wich?Habt ihr von ihm denn nichts gelesen,
    Kein armes Wort von ihm gehört?
    Wie himmlisch gut er uns gewesen,
    Und welches Gut er uns beschert?

    Wie er vom
    Himmel
    hergekommen,
    Der schönsten
    Mutter
    hohes Kind?
    Welch Wort die Welt von ihm vernommen,
    Wie viel durch ihn genesen sind?
    Wie er von Liebe nur beweget
    Sich ganz uns hingegeben hat,
    Und in die
    Erde
    sich geleget
    Zum Grundstein einer Gottesstadt?
    Kann diese
    Botschaft
    euch nicht rühren,
    Ist so ein
    Mensch
    euch nicht genug,
    Und öffnet ihr nicht eure Türen
    Dem, der den
    Abgrund
    zu euch schlug?Laßt ihr nicht alles willig fahren,
    Tut gern auf jeden Wunsch Verzicht,
    Wollt euer
    Herz
    nur ihm bewahren
    Wenn er euch seine Huld verspricht?
    Nimm du mich hin, du Held der Liebe!
    Du bist mein Leben, meine Welt,
    Wenn nichts vom Irdischen mir bliebe,
    So weiß ich, wer mich schadlos hält.

    Du gibst mir meine Lieben wieder,
    Du bleibst in
    Ewigkeit
    mir treu,
    Anbetend sinkt der Himmel nieder,
    Und dennoch wohnest du mir bei.

    Raphaël - Madonna del Granducca
    Novalis   Aus der Sammlung Geistliche Lieder
    
    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.

    2. Januar 2012

    10. Heilige Nacht


    Es gibt so bange Zeiten,
    Es gibt so trüben Mut,
    Wo alles sich von weiten
    Gespenstisch zeigen tut.
    Es schleichen wilde Schrecken
    So ängstlich leise her,
    Und tiefe
    Nächte
    decken
    Die
    Seele
    zentnerschwer.

    Die sichern Stützen schwanken,
    Kein Halt der Zuversicht;
    Der Wirbel der Gedanken
    Gehorcht dem Willen nicht.

    Der
    Wahnsinn
    naht und locket
    Unwiderstehlich hin.
    Der Puls des Lebens stocket,
    Und stumpf ist jeder Sinn.

    Wer hat das
    Kreuz
    erhobenZum Schutz für jedes Herz?Wer wohnt im Himmel droben,
    Und hilft in
    Angst
    und Schmerz?
    Geh zu dem Wunderstamme,
    Gib stiller
    Sehnsucht
    Raum,
    Aus ihm geht eine Flamme
    Und zehrt den schweren Traum.
    Ein
    Engel
    zieht dich wieder
    Gerettet auf den Strand,
    Und schaust
    voll
    Freuden
    nieder
    In das gelobte Land.
    Raphael - Le Christ transfiguré -Detail
    Novalis   Aus der Sammlung Geistliche Lieder


    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.

    1. Januar 2012

    9. Heilige Nacht

    Weinen muß ich, immer weinen:
    Möcht er einmal nur erscheinen,
    Einmal nur von Ferne mir.
    Heilge Wehmut! ewig währen
    Meine Schmerzen, meine Zähren;
    Gleich erstarren möcht ich hier.

    Ewig seh ich ihn nur leiden,
    Ewig bittend ihn verscheiden.
    O! daß dieses
    Herz
    nicht bricht,
    Meine
    Augen
    sich nicht schließen,
    Ganz in
    Tränen
    zu zerfließen,
    Dieses
    Glück
    verdient ich nicht.Weint denn keiner nicht von allen?
    Soll sein
    Name
    so verhallen?Ist die Welt auf einmal tot?
    Werd ich nie aus seinen Augen
    Wieder Lieb und
    Leben
    saugen?
    Ist er nun auf ewig tot?

    Tot, – was kann, was soll das heißen?
    O! so sagt mir doch ihr Weisen,
    Sagt mir diese
    Deutung
    an.
    Er ist stumm, und alle schweigen,
    Keiner kann auf
    Erden
    zeigen,
    Wo mein Herz ihn finden kann.

    Nirgend kann ich hier auf Erden
    Jemals wieder glücklich werden,
    Alles ist ein düstrer Traum.
    Ich bin auch mit ihm verschieden,
    Läg ich doch mit ihm in Frieden
    Schon im unterirdischen Raum.
    Du, sein
    Vater
    und der meine,Sammle du doch mein Gebeine
    Zu dem seinigen nur bald.
    Grün wird bald sein
    Hügel
    stehenUnd der Wind darüber wehen,Und verwesen die Gestalt.

    Wenn sie seine
    Liebe
    wüßten,
    Alle
    Menschen
    würden Christen,
    Ließen alles andre stehn;
    Liebten alle nur den Einen,
    Würden alle mit mir weinen
    Und in bitterm Weh vergehn.
    Raphaël - Madonna Tempi
    Novalis: aus der Sammlung Geistliche Lieder

    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.

    31. Dezember 2011

    8. Heilige Nacht

    Wenn alle untreu werden,
    So bleib ich dir doch treu;
    Daß Dankbarkeit auf Erden
    Nicht ausgestorben sei.
    Für mich umfing dich Leiden,
    Vergingst für mich in Schmerz;
    Drum geb ich dir mit Freuden
    Auf ewig dieses Herz.

    Oft muß ich bitter weinen,
    Daß du gestorben bist,
    Und mancher von den Deinen
    Dich lebenslang vergißt.
    Von Liebe nur durchdrungen
    Hast du so viel getan,
    Und doch bist du verklungen,
    Und keiner denkt daran.

    Du stehst voll treuer Liebe
    Noch immer jedem bei;
    Und wenn dir keiner bliebe,
    So bleibst du dennoch treu;
    Die treuste Liebe sieget,
    Am Ende fühlt man sie,
    Weint bitterlich und schmieget
    Sich kindlich an dein Knie.

    Ich habe dich empfunden,
    O! lasse nicht von mir;
    Laß innig mich verbunden
    Auf ewig sein mit dir.
    Einst schauen meine Brüder
    Auch wieder himmelwärts,
    Und sinken liebend nieder,
    Und fallen dir ans Herz.

    Raphaël: Sixtinische Madonna (Detail)
    aus: Novalis - Geistliche Lieder
    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.

    30. Dezember 2011

    7. Heilige Nacht

    Wenn ich ihn nur habe,
    Wenn er mein nur ist,
    Wenn mein
    Herz
    bis hin zum Grabe
    Seine
    Treue
    nie vergißt:
    Weiß ich nichts von Leide,
    Fühle nichts, als Andacht, Lieb und Freude.

    Wenn ich ihn nur habe,
    Laß ich alles gern,
    Folg an meinem Wanderstabe
    Treu gesinnt nur meinem Herrn;
    Lasse still die andern
    Breite, lichte, volle
    Straßen
    wandern.

    Wenn ich ihn nur habe,
    Schlaf ich fröhlich ein,
    Ewig wird zu süßer Labe
    Seines Herzens
    Flut
    mir sein,
    Die mit sanftem Zwingen
    Alles wird erweichen und durchdringen.

    Wenn ich ihn nur habe,
    Hab ich auch die Welt;
    Selig, wie ein Himmelsknabe,
    Der der
    Jungfrau Schleier
    hält.
    Hingesenkt im Schauen
    Kann mir vor dem Irdischen nicht grauen.

    Wo ich ihn nur habe,
    Ist mein Vaterland;
    Und es fällt mir jede Gabe,
    Wie ein Erbteil in die Hand:
    Längst vermißte Brüder
    Find ich nun in seinen Jüngern wieder.

    
    7. Raphaël -   Madonna avec le chardonneret
    (détail) " Madonna del Cardellino"

    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.
    aus: Novalis-Geistliche Lieder

    29. Dezember 2011

    6. Heilige Nacht

    Unter tausend frohen Stunden,
    So im Leben ich gefunden,
    Blieb nur eine mir getreu;
    Eine wo in tausend Schmerzen
    Ich erfuhr in meinem Herzen,
    Wer für uns gestorben sei.

    Meine Welt war mir zerbrochen,
    Wie von einem Wurm gestochen
    Welkte Herz und Blüte mir;
    Meines Lebens ganze Habe,
    Jeder Wunsch lag mir im Grabe,
    Und zur Qual war ich noch hier.

    Da ich so im stillen krankte,
    Ewig weint und weg verlangte,
    Und nur blieb vor Angst und Wahn:
    Ward mir plötzlich wie von oben
    Weg des Grabes Stein geschoben,
    Und mein Innres aufgetan.

    Wen ich sah, und wen an seiner
    Hand erblickte, frage keiner,
    Ewig werd ich dies nur sehn;
    Und von allen Lebensstunden
    Wird nur die, wie meine Wunden,
    Ewig heiter, offen stehn.

    6. Raphaël   -    Madonna Tempi
    aus: Novalis-Geistliche Lieder


    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.
    

    28. Dezember 2011

    5. Heilige Nacht

    Was wär ich ohne dich gewesen?
    Was würd ich ohne dich nicht sein?
    Zu Furcht und Ängsten auserlesen
    Ständ ich in weiter Welt allein.
    Nichts wüßt ich sicher, was ich liebte,
    Die Zukunft wär ein dunkler Schlund;
    Und wenn mein Herz sich tief betrübte,
    Wem tät ich meine Sorge kund?

    Einsam verzehrt von Lieb und Sehnen,
    Erschien mir nächtlich jeder Tag;
    Ich folgte nur mit heißen Tränen
    Dem wilden Lauf des Lebens nach.
    Ich fände Unruh im Getümmel,
    Und hoffnungslosen Gram zu Haus.
    Wer hielte ohne Freund im Himmel
    Wer hielte da auf Erden aus?

    Hat Christus sich mir kund gegeben,
    Und bin ich seiner erst gewiß,
    Wie schnell verzehrt ein lichtes Leben
    Die bodenlose Finsternis.
    Mit ihm bin ich erst Mensch geworden;
    Das Schicksal wird verklärt durch ihn,
    Und Indien muß selbst im Norden
    Um den Geliebten fröhlich blühn.

    Das Leben wird zur Liebesstunde,
    Die ganze Welt sprücht Lieb und Lust.
    Ein heilend Kraut wächst jeder Wunde,
    Und frei und voll klopft jede Brust.
    Für alle seine tausend Gaben
    Bleib ich sein demutvolles Kind,
    Gewiß ihn unter uns zu haben,
    Wenn zwei auch nur versammelt sind.

    O! geht hinaus auf allen Wegen,
    Und holt die Irrenden herein,
    Streckt jedem eure Hand entgegen,
    Und ladet froh sie zu uns ein.
    Der Himmel ist bei uns auf Erden,
    Im Glauben schauen wir ihn an;
    Die Eines Glaubens mit uns werden,
    Auch denen ist er aufgetan.

    Ein alter, schwerer Wahn von Sünde
    War fest an unser Herz gebannt;
    Wir irrten in der Nacht wie Blinde,
    Von Reu und Lust zugleich entbrannt.
    Ein jedes Werk schien uns Verbrechen,
    Der Mensch ein Götterfeind zu sein,
    Und schien der Himmel uns zu sprechen,
    So sprach er nur von Tod und Pein.

    Das Herz, des Lebens reiche Quelle,
    Ein böses Wesen wohnte drin;
    Und wards in unserm Geiste helle,
    So war nur Unruh der Gewinn.
    Ein eisern Band hielt an der Erde
    Die bebenden Gefangnen fest;
    Furcht vor des Todes Richterschwerte
    Verschlang der Hoffnung Überrest.

    Da kam ein Heiland, ein Befreier,
    Ein Menschensohn, voll Lieb und Macht,
    Und hat ein allbelebend Feuer
    In unserm Innern angefacht.
    Nun sahn wir erst den Himmel offen,
    Als unser altes Vaterland,
    Wir konnten glauben nun und hoffen,
    Und fühlten uns mit Gott verwandt.

    Seitdem verschwand bei uns die Sünde
    Und fröhlich wurde jeder Schritt;
    Man gab zum schönsten Angebinde
    Den Kindern diesen Glauben mit;
    Durch ihn geheiligt zog das Leben
    Vorüber, wie ein selger Traum,
    Und, ewger Lieb und Lust ergeben,
    Bemerkte man den Abschied kaum.

    Noch steht in wunderbarem Glanze
    Der heilige Geliebte hier,
    Gerührt von seinem Dornenkranze
    Und seiner Treue weinen wir.
    Ein jeder Mensch ist uns willkommen,
    Der seine Hand mit uns ergreift,
    Und in sein Herz mit aufgenommen,
    Zur Frucht des Paradieses reift

    5.    Donatello  " Madonna di Casa Pazzi"   ( Basrelief)


    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.

    27. Dezember 2011

     4. Heilige Nacht

    Fern im Osten wird es helle,
    Graue
    Zeiten
    werden jung;
    Aus der lichten Farbenquelle
    Einen langen tiefen Trunk!
    Alter
    Sehnsucht
    heilige Gewährung,
    Süße Lieb in göttlicher Verklärung!

    Endlich kommt zur
    Erde
    nieder
    Aller
    Himmel
    selges Kind,
    Schaffend im
    Gesang
    weht wieder
    Um die Erde Lebenswind,
    Weht zu neuen ewig lichten Flammen
    Längst verstiebte Funken hier zusammen.

    Überall entspringt aus Grüften
    Neues Leben, neues Blut;
    Ewgen
    Frieden
    uns zu stiften,
    Taucht er in die Lebensflut;
    Steht mit vollen Händen in der Mitte,
    Liebevoll gewärtig jeder Bitte,

    Lasse seine milden Blicke
    Tief in deine
    Seele
    gehn,
    Und von seinem ewgen Glücke
    Sollst du dich ergriffen sehn.
    Alle Herzen, Geister und die Sinnen
    Werden einen neuen
    Tanz
    beginnen.

    Greife dreist nach seinen Händen,
    Präge dir sein Antlitz ein,
    Mußt dich immer nach ihm wenden,
    Blüte nach dem Sonnenschein;
    Wirst du nur das ganze
    Herz
    ihm zeigen,
    Bleibt er wie ein treues
    Weib
    dir eigen.

    Unser ist sie nun geworden,
    Gottheit, die uns oft erschreckt,
    Hat im
    Süden
    und im Norden
    Himmelskeime rasch geweckt,
    Und so laßt im vollen Gottes-Garten,
    Treu uns jede Knosp und
    Blüte warten.
    4.Raffael  - Madonna di Casa Alba (détail)

    Die zwölf heiligen Nächte finden vom 24 Dezember – bis 6 Januar statt.
    Dies sind die Nächte, in denen Tiere sprechen, -(oder das Tier in uns),und  auch unser Astralleib spricht.
    Während dieser 12 Nächte ist es gut, zusammen zu kommen um zu meditieren, um einen  Blick in die Vergangenheit und Zukunft zu werfen, Vorbereitung für das kommende Jahr zu treffen gemäss der  12 Atmosphären und der 12 Tugenden.
    Diese Meditation kann zu  Träumen zu führen, Träume die am Morgen aufgeschrieben werden können..
    Dies kann eine Vorschau  auf  das kommende Jahr sein.