8. November 2011

Jahreszeiten - moderne Zeiten ?

Schon sehr früh, ung 6.15 morgens wurde endlich der Mais auf den umliegenden Feldern geerntet  d.h. er wurde gehäkselt:  die Maiskörner wurden direkt in den mitfahrenden Anhänger geblasen und die Abfallstengel gehäkselt und wieder auf das Feld geworfen.

Diese neuen Maschinen sind noch grösser als die früheren und machen einen richtigen Höllernlärm. Aber  RED kennt das , er bleibt ruhig.

Die Tage werden dunkler, morgens fliegen die Krähen scharenweise in "Formationen"  über die abgeernteten Felder, lassen sich mit viel Gekrächz nieder"fallen", streiten sich um jedes Körnchen, auch noch auf dem Boden und fliegen dan in kleineren Gruppenwieder auf, um sich ein wenig weiter wieder niederzulassen. Vom Küchenfenster ( das berühmte "Kuh-und Polopferde-Küchenfenster) aus sehe ich viele Vögel auf der noch immer existierenden Elektrizitäts-und Telefonleitung sitzen. Es sind (im Frühling turtelnde) Tauben, Krähen, und manchmlal auch Raben die diesen Aussichts-und Ruheplatz gerne einnehmen. (nur im Moment der Aufnahme war kein Vogel zu sehen)
Da trudelte aber eine nette mail in die Mailbox, grade wie gerufen:

"it is a bit freaky with this wireless technology"
Ja, das könnte mir vor meinem Fenster auch bald passieren, denn es gibt Pläne, um all diese Leitungen nicht mehr überirdisch weiter zu führen, sondern alles unter die Erde zu verlegen, die vorbereitenden Buddeleien haben schon angefangen.

arme, arme Vögel, alle hohen Bäume werden entfernt, und bald  gibt es dann auch keine Telegrafenmasten mehr...

11. August 2011

Intermezzo ..ein Tag wie alle anderen

Guten Tag, mein Name ist Simca( heisst auf russisch: schlaues Füchslein)
Meine "Herrin" heisst AOEA. Ich wohne schon seit ung. 7 Jahren bei Ihr. Damals hatte man  mich gefunden, und in einem Café  abgegeben( hier heissen dien Wirtshäuser so)  wo viele Leute aus und ein gingen. es gab dort war viel Krach und oft wurde ich weggejagt....ich hatte oft Angst. Eines Tages nahm mich ein netter "jemand" mit zu sich nach Hause . Überraschung: da war schon eine eine schwarz-weisse Katzendame- man nannte sie "Minou". die mich mit Grünen Augen anschaute.  -sie war älter als ich-. Ich wollte mit ihr spielen, aber das gefiel ihr garnicht. Ich wollte auch gerne die Reste aus ihrem Futterschälchen aufessen, denn ich hatte immer Hunger, aber da fauchte Minou mich furchtbar an.  Zum spielen hatte sie auch keine Lust, sie war eben eine richtige DAME und gin "ihrer Wege". So blieb ich tagsüber
 immer unter dem blauen Tuch und niemand sah mich!
Die kleinen Menschenkinder die zu Besuch kamen, spielten dann mit ihren Puppen ohne auf mich zu achten.

Minou ist nicht mehr hier, eines Tages war sie nicht mehr da. Schade, denn ich mochte sie gerne, nur sie schien mich nicht so zu mögen, denn ich futterte immer alles schnell weg und wollte dann auch noch bei ihr fressen gehen; sie fauchte ganz fürchterlich, zog sich dann "beleidigt" zurück--- aber ich ass ihr Näpfchen trotzdem leer...AOEA war oft ärgerlich, sie meinte ich sei ein Vielfrass und ein "dicker Patapuff" und die arme Minou würde deswegen so oft  gegenüber auf die Weide zu den Kühen gehen und sich dort am Graben mit den Ratten rumtreiben....    :-(
  
So ging es viele Jahre, und jetzt bin ich alleine. Eigentlich ist es ganz angenehm, ...keine Konkurrenz mehr! Ich werde sogar ein wenig verwöhnt, bekomme mehr Milch als früher und noch so einigen nette Überraschungen . AOEA lobt mich oft: "Simca good boy"... Als Dank fange ich auch mehr Mäuse und bringe oft eins von den jungen Kaninchen mit, die  auf der Weide rumhoppeln . Die scmecken gut,  da hat man wenigstens was im Bauch!
Nun habe ich meine Ruhe!
Aber!!!!  ojeeee...was ist das denn??? da spaziert auf einmal eine "kleine Neue" in die Wohnung und..ohne mich auch nur zu fragen, schnüffelt sie  überall herum...trinkt direkt aus meinem Wassernäpfchen,
und schnabuliert "meine"Kroketten weg...


dann kommt "sie" sogar direkt zu mir...das freche junge Ding! Schnell in Deckung und alles beobachten!
Wehe!  das kleine Ding kommt zu nahe!!, dann zeige ich, wer hier der Herr ist!
sie hat sich sogar auf den grossen Sessel  gesetzt, als ob sie immer hier gewesen wäre,
naja, sie sieht eigentlich ganz nett aus, meinte AOEA auch...und gab ihr den Namen "Molly"...
sogar meine kleine weisse Plüsch-Maus hat sie zum spielen genommen! Mir wurde das zu bunt und ich bin in den Garten gegangen, habe die blauen Hortensien angeschaut, die sehen ja furchtbar aus, kaum noch zu erkennen, da gefallen mir die "roten" viel besser, aber am liebsten mag ich die Rosen, die duften wunderbar! Aber eigentlich,ist  das ja alles nur "Gemüse"...



"sie" die Molly,  war auch wieder mit nach draussen gekommen,
und spielte...(wie ein kleines Kind!) tztzt...... ich ging dann mal auf die Weide und liess sie alleine.....als ich nach Stunden zurück kam; war die Türe geschlossen, und "sie" war nicht mehr da...einfach weg.......und sie kam auch nicht mehr zurück. ( Wahrscheinlich war sie von zu Hause weggelaufen... und wieder dorthin zurückgekehrt.......)  Naja, jetzt habe ich wieder meine Ruhe, bekomme alle Aufmerksamkeit und bin sehr, sehr  sehr zufrieden!!

I am the king of the "Divan".....

25. Juli 2011

Berichte aus der heilen (Garten) Welt.....

Liebe AUI:
Du schreibst von meiner kleinen heilen Welt.
Ja, ich habe ein schönes Stückchen Natur zu pflegen und zu hegen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auch in der „heilen Welt“ gibt es viele Störenfriede“, die in diesem Jahr doppelt und dreifach bekämpfen muss(te). Anfang März hatte ich Stiefmütterchen gepflanzt. Da der Frühling kalt und nass war und lang dauerte, hatten es die Stiefmütterchen schwierig, sie wollten einfach nicht blühen. Anfang Mai, mit den warmen Tagen, kam Schwung hinein und ich freute mich auf die kommenden neuen Büten. Gleichzeitig hatte ich neue Klematis zu den alten dazugesetzt. Diese fingen auch an gut zu wachsen. An einer anderen Gartenstelle hatte ich meine Hortensien vom letzten Jahr aus den Kübeln in volle Erde  gepflanzt. Auch hier ging das Wachstum gut voran.
Die Stiefmütterchen blühten----schöÖÖn!
Die Klematis rankten mit violetten und weissen Stern-Blüten empor...

Die Hortensien sprossen in die Höhe und machten Blütenansätze.
Doch auf einmal fiel mir auf dass die Blüten der Stiefmütterchen nur knapp einen Tag hielten, sie waren nach einer Nacht fast vollkommen verschwunden. Zwar wurden dauernd neue Blüten gebildet, die aber dann am nächsten Tag abgefressen waren.
Dann fingen die Klematis an: die Blüten und Ranken trockneten aus und verwelkten. Die jungen Blätter waren löcherig...Die Hortensien hatten eines Morgens an den jungen Sprossen ebenfalls ausgefressene Blattränder..
Stirnerunzeln—nachdenken—beobachten....wieder nachdenken...

Nirgens hatte ich irgendwelche Insekten, Läuse, Raupen, Spinnen, Käfer oder sonstiges entdecken können. Was mich aber wunderte waren die dünnen silbrigen kleinen Fäden zwischen den Blättern...komisch, Schnecken hinterlassen doch breitere Schleimbahen...oder?
Also ich schaute abends nochmal nach, sah aber nichts...nur eben am volgenden Morgen war alles wieder abgefressen...Dann ging ich bei Dunkelheit mit einer Taschenlampe raus und leuchtete unter die Pflanzen...Oh Schreck, da klebte und kroch es nur so von roten Nacktschnecken....kleine und grössere!!
Also: Bierfallen mussten her! Ich hatte zwar 2 schöne Modelle, das reichte aber nicht, - dann wurden schnell Joghurtbecher mit Deckel umgebastelt – und jeden Abend bei einbruch der Dämmerung, mit Bier gefüllt und unter die Pflanzen gestellt . Viel später ging ich dann nochmal raus, um mich zu überzeugen, dass alles gut funktionierte....mit einiger „Freude“ sah ich die Schneckchen nun in Strömen zu den Bierfallen „pilgern“...und ersaufen...nach einiger Zeit stellte ich diese „Saufgelage“ ein....
Meine Stiefmütterchen blühten wieder...(Mitte Juli) und auch die Klematis erholte sich, die Hortensien ebenfalls....
Die „vollen Bierfallen“ entleerte ich zwischen anderen Pflanzen, mit dem Hintergedanken, dass die Vögel sicher gerne sowas aufpicken würden...doch nach einigen Tagen entdeckte ich Erdhaufen, und –Wölbungen, unterirdische Gänge....

Aha, da hatte sich jemand anders an den alkoholisierten Schnecken gelabt!!! Ich hatte eine Igel angelockt...und ein paar Wühlmäuse auch noch... Die umgekehrt in die Erde gesteckten offenen Plastikflaschen haben den Igel dann auch verschwinden lassen, die Wühlmäuse sind woanders hin gegangen...damit wäre das Gartenthema eigentlich abgeschlossen, ............
Aber...Ende Juni – Anfang Juli setzten hochsommerliche Temperaturen ein und mit ihnen kamen auch „unsere Ameisen“ wieder....
Alljährlich, immer an der selben Stelle kommen sie aus den Fundierungen der Terrasse raus: kleine braune und grosse geflügelte....wir haben in einer Ecke einen kleinen Ausgang gefunden, den wir nicht gut abdichten können, oder besser, die Ameisen, um nach draussen zu kommen, fressen alles, was wir an Abdichtung anbringen, und so ist das kleine Loch grade gross genug um sie in Scharen ins Wohnzimmer schwärmen zu lassen. Die guten Ratsschläge, wie man Ameisen los wird, sind genaus so zahlreich wie die Ameisen selber..ich habe schon viel ausprobiert. Im Moment helfen Gurkenschalen und Scheiben sehr gut, und natürlich: Fenster- und Terassentüre öffnen...
Mir macht das alles nichts aus, aber wir hatten einmal Besuch, als die Ameisen schwärmten...die Leute wollten fluchtartig weglaufen....ich konnte sie nur mit Mühe und Not davon überzeugen,doch eben ein wenig zu warten...bis alle den Weg in die Freiheit gefunden hatten.
Also: rote Nacktschnecken, Schimmelbefall,
Wühlmäuse,Igel, und – Ameisen im Haus -
und vieles andere gehören
zur heilen Welt!!
***

22. Juli 2011

Gestern-(oder schon vorgestern) war der 21. Juli- Schwarz-Gold-Rot !

Das ist der National-Feiertag in Belgien, also ein freier Tag. Er fällt ung. in die Mitte der Ferienzeit. Eine Art „Halbzeitgefühl“.

Meist regenet es grade an diesem Tag, deswegen wird der Regen der dann fällt, als drache nationale“ =Dialekt=ausgesprochen;"drasche")
= „Nationale Sintflut“ bezeichnet.  Seit Jahren ist dieser Tag für uns ein Tag, an dem kein Ausflug geplant ist, sondern einfach „zu Hause bleiben „und irgendeine schon lang anstehende und nocht ausgeführte lästige „Pfichtarbeit „ erledigen.


Hier in Belgien wird noch hier und da die belgische Flagge rausgehängt. Traditionell wird die Ansprache des Königs über das Fernesehen verfolgt und hinterher reichlich . Die Militärparade wird auch per Fernsehen übertragen. Das alles verfolgt man dann, wenn man seine „Pflichtarbeit(en)“ erledigt. Es ist ein Tag, geprägt von den Farben der belgischen Fahne:
 schwarz  - gelb   rot    (längsgestreift)
es gibt natürlich auch Variationen zum Thema :-)
 immer gern gesehen ...
 Nun, ich will eigentlich nichts weiter über diesen Tag erzählen, er war-wie üblich; -morgens schien eine „schöne“ Wassersonne, dann regente es mit Zwischenpausen, spät am Nachmittag wurde es „lieblich“ und der „café“ konnte draussen auf der Terasse getrunken werden.



Heute Morgen beim öffnen der www.Google.be Starseite, fand ich eine nette Überraschung:
und
dann 
Beim Klikk auf das 2. logo erschien folgender Text:
113. Jahrestag von Alexander Calder mit einer grossen Auswahl seiner Bilder, Grafiken, Installationen und Mobiles.
wieder die Farben: schwarz-gelb rot.

Google.be ist phantasiereich und oft humorvoll, fast jeder spezielle Anlass wird mit Augenzwinkern "bearbeitet"
hier der link zu:  vielen Google Logos: je nach Lust und Laune anklikkbar
http://www.google.com/logos/einstein.gif


 hier eine Auswahl von CALDERS Bildern/Grafiken
viel Schwarz-Gelb-Rot



und Mobiles


um weitere Bilder von Calder zu finden, einfach bei Google "Bilder mit dem Namen "Calder " in die Suchleiste eingeben...
 Zum Zchluss dann eine Abbildung zu einem wunderschönen Video:
Zirkus
und hier das Video zum Zirkus:
und noch ein Video zum Zirkus

eine wunderbare , phantasiereiche "Spielerei"
ich bin entzückt !!

13. Juli 2011

Wozu spielen Menschen Polo? The King of Games is still the Game of Kings. “Let other people play other things –


ja, warum? weil es schon immer so war???
Versuch einer Antwort
(“Lasst andere Leute anderes spielen – König aller Spiele ist immer noch das Spiel der Könige” )
aus:
IRANISCHE SPORTARTEN

GESCHICHTE DES CHOGÂN (POLO)
Von Shapour Suren-Pahlav 1998
Das ist die Inschrift einer Steintafel neben einem Polofeld in Gilgit, zwischen dem Karakorum Hochgebirge und dem Hindukusch nördlich von Kaschmir gelegen, in der Nähe der sagenumwobenen Seidenstraße, die von China aus gen Westen führt. Dieser eine Vers aus der Antike verkörpert auch heute noch das Empfinden von allen, die dieses Spiel spielen.

Polo, dessen genauer Ursprung nicht bekannt und unbelegt ist, ist wohl eines der vielschichtigsten Spiele der Welt. In der Geschichte Asiens gibt es jedoch reichlich Hinweise auf seinen königlichen Status. Niemand weiß, wann oder wo Stick und Ball zum ersten Mal aufeinander trafen, aber es muss einige Zeit nach der Domestizierung des Pferdes durch die iranischen Volksstämme Zentralasiens gewesen sein, und vermutlich noch vor deren Migration in die iranische Hochebene.

Wahrscheinlich wurde das Spiel durch den Einsatz leichter Kavallerie im gesamten Raum des eigentlichen Irans vebreitet. Viele Gelehrte glauben, dass die iranischen Volksstämme bereits vor der Herrschaft von Darius dem Großen (521-485 vor Christus) Polo spielten und dass es seine durch Polo trainierte Kavallerie war, die das zweite persische Großreich, das Achämenidenreich, zusammenschmiedete. Andere behaupten jedoch, dass die Chinesen oder sogar die Mongolen die ersten Polospieler waren. Wie dem auch sei, es ist nachweislich die Kunst und Literatur des antiken Persiens, die am ausführlichsten über das Spiel berichtet.
Quelle:

Camel_Polo Mongolia



Heutzutage....immer noch so....

Royal game of Elephant Polo at a wedding
A leisurely game of Elephant Polo is in progress on a sunny winter morning at a destination near Udaipur in Rajasthan. Weddings can't get any more grand!


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ein anderer Beitrag:
© Österreichische Campagnereiter Gesellschaft, Hofburg, 1010 Wien
Die Geschichte des eigentlichen Ursprungs des Polosports liegt im Dunkeln. Es heißt, dass vor über 2600 Jahren persische Reiter Polo spielten. Aus anderen Theorien geht hervor, dass das Spiel aus Tibet stammt. Welche Ursprünge auch immer der Polosport haben mag, fest steht, dass die Perser Polo im Norden Indiens einführten, wo diese Sportart noch heute geschätzt und verehrt wird.
                                                  
Die Briten kamen erstmals in Ostindien, in Manipur mit dem damals so genannten „Pulu“ in Kontakt, wo die Stammesangehörigen dieses Spiel spielten. Die Briten waren so begeistert, dass fortan englische Soldaten regelmäßig Wettkämpfe gegen Indien durchführten. Die Popularität des Polosports führte 1859 zur Gründung des ersten englischen Poloclubs in Silchar, gefolgt vom Calcutta Polo Club, welcher im Jahr 1862 gegründet wurde und heute der älteste Poloclub ist. 1873 gründeten die Engländer den ersten Club auf ihrer Heimatinsel, den Hurlingham Polo Club, zugleich der erste Club mit festen Regeln. 1876 erreichte die Sportart Amerika, wo James Gordon-Bennet den Westchester Polo Club in Newport gründete. Die Amerikaner fanden Gefallen an diesem Spiel und forderten die Engländer auf, sowohl die Vorschriften wie auch die Hurlingham Club Regeln festzulegen. Später entschlossen sie sich dazu, für Spieler die Handicap Regelung einzuführen, worauf 1910 dieses amerikanische System von den Engländern und Indern anerkannt wurde. Englische Ranger brachten Polo nach Südamerika, wo die neue Sportart vor allem in der Gegend um Buenos Aires auf großes Interesse stieß. Durch eine Kreuzung südamerikanischer und englischer Pferde wurde eine Pferderasse gezüchtet, die sich als am besten für den Polosport geeignet erwies und noch heute als ideales Polopferd gilt. In den Kriegsjahren wurde es in Europa ruhig um den Polosport. In  Argentinien indessen verbesserte man sein Wissen und Können in dieser Zeit und erreichte so eine weltweite und auch heute noch unangefochtene Dominanz in der Poloszene.
© Österreichische Campagnereiter Gesellschaft, Hofburg, 1010 Wien


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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen  können,
solange fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken können.









12. Juli 2011

Polopferde im tägl. Leben-(fast) hautnah

Ein klassisches Gemälde gibt ein impressionistisches Bild vom Polosport.
Das tägliche Leben sieht anders aus.
Der Trainer nimmt meist "Handpferde" mit auf die Weide. Die Tiere sind es gewöhnt, sich dicht in Gruppen zu bewegen. Es sieht sehr schön aus, wenn sie so im Trab oder Galopp alle zusammen ankommen oder wegreiten.Typisch ist die Kopfbedeckung der Trainer: sie ähnelt einer grossen Baskenmütze, entw. schwarz oder rot. Normalerweise hätte der Groom ein weisses Hemd oder Shirt mit blauen Streifen tragen können.
Polopferde werden (meist) täglich getraint: ca.15. min im Schritt, 15 min. im Trab und 15 min im Galopp trainiert.(von langsam bis sehr schnell).
Wenn sie bei einem Match auf dem Polofeld sind, werden sie auch nach 15 min ausgewechselt.* Jeder Polospieler hat mindestens 2 Pferde für ein Spiel.
*Ein Spielfeld darf nicht länger als 300 yards (274,30m ) und nicht breiter als 200 yards (182,80m) sein. !!!
Zum Vergleich:
Fussballfeld:  Breite: 45 bis 90 m   -  Länge: 90 bis 120 m
Und während dieser 15 min. da wird wie wild herumgaloppiert, je schneller, desto besser!!! Und das meist in Gruppen und nicht gradlienig, sondern kreuz und quer hin und her, so wie eben ein Ball durch Schläge hin und hersaust...
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Eines Morgens sah ich die Pferde  mit seltsamen "Blumentöpfen"  "dekoriert"  auf der Weide stehen: Ich traute meinen Augen nicht: Es waren Maulkörbe, auch "Futterbremse" genannt, die sie daran hindern, sich mit gröseren Mengen Gras voll zu fressen. Ja ja, "Sportler" müssen fit und nicht fett sein. Logisch ist es ja, aber wenn man eine Herde so stehen sieht, dann macht man sich so seine Gedanken...

  Die Pferde tragen selbst bei warmem Wetter Stalldecken. Den genauen Grund dafür habe ich noch nicht erfahren können.

Diese Mauklörbe haben unten 3-5  kleine Löcher, durch die eventuell ein paar Garshalme durchkommen ...das Gras war eh schon so kurz, daran konnten die Pferde sicher nicht überfressen!
Es sieht auf jeden Fall sehr seltsam aus, ich bemerke das an Spaziergängern, die im vorbeigehen stehen bleiben und sich alles genau anschauen.








 Bei der Hitze und dann noch mit einer Stalldecke..da macht man am besten ein Mittagsschläfchen und träumt von grünen Weiden!

um ein wenig mehr zu sehen und zu hören , kann untenstehender Link angeklikkt werden ( neues Fenster angeben: ist von Youtube)Polo in Wort und Bild 


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