1. Oktober 2008

Es wird weitergearbeitet : -Der Stein - die Form- entsteht
















Obwohl einige noch lieber ein wenig draussen bleiben um neue Inspirationen zu sammeln, sind die " Neuen " vom 2. Jahr schon eifrig bei ihrer neuen Aufgabe: der klassische FUSS...

Werner gibt gute Ratschläge, worauf man achten muss!













Sonja ist dabei, Ideen fûr eine neue Arbeit auf Papier zu setzen, mit Hilfe von Drahtmodellen und Skizzen. Es soll dieses mal wieder was 'grosses' werden.

























Ich habe unterdessen den STEIN in TON nachgebildet und bin dabei,
Formen zu suchen. Das geht gar nicht so einfach!






Ich probiere viel hin und her Ich möchte die groben Bruchstellen, die jetzt schon vorhanden sind so gut wie möglich behalten und verwenden.

So langsam aber entwickelt sich etwas, was ich akzeptieren kann.
Dann werden die gefundenen Linien auf den Stein gezeichnet
Die "ARBEIT" kann beginnenn.



















Ich merke sofort: Am Stein arbeiten gibt Wärme!
Nun versteh ich, dass diejenigen die draussen Steinarbeiten erledigen nicht frieren!

27. September 2008

Michaels-Zeit mehrsprachig

Oh Michael
In Deinen Schutz befehle ich mich
Mit Deiner Führung verbinde ich mich
Aus ganzer Herzenskraft,
auf dass dieser Tag
Abbild werde
Deines Schicksal-ordnenden Willens.

O Michaël,
à ta protection
je me confie
A ta direction
je me lie
Avec toute la force du cœur,
Afin que ce jour
devienne image
de ta volonté ordonnant le destin

O Michael,
onder uw hoede
beveel ik mij
Met U leiding
verbind ik mij
Uit alle kracht van van t' hart
Opdat deze dag
Beeltenis worde
Van uw lots-ordende wil

13. September 2008

DER STEIN

September- der Wiederanfang nach der Sommerpause
Schulen, und der Kurse ,und alles was es so gibt hat wieder angefangen. So auch der Bildhauerkursus.
In diesem Jahr habe ich mir den STEIN vorgenommen. Eine neue Materie, die ich interessant finde gleichzeitig aber auch eine Art Angst davor habe. Der Stein duldet keine Fehler, alles was „weg“ ist kann man nicht mehr „dranmachen“. Man kann ihn nicht wieder „zusammen kneten“ und neu formen. Der Unterschied zu dem was ich früher schon mal so gemacht hatte, besteht darin, dass ich hier von einem Entwurf in Ton ausgehen werde. (man kann auch von anderen Matereialentwürfen ausgehen).

Früher ging das nach dem Motto: Man „wählt“ einen STEIN, „schaut“ ihn sich an, „nimmt ihn in die Hand“, dreht und werndet ihn , und lässt dann aus den „Eindrücken“ etwas „entstehen“... der Stein weist sozusagen den Weg.... Es kommen immer irgendwelche Formen hervor, oft sind es sehr interessante Zufallsprodukte.
So kamen bei mir kleine Objekte aus Speckstein hervor, die meistens beim - oder nach dem Kartoffelschälen - weiter bearbeitet wurden. Mit dem Küchenmesser ging das prima, kleine Feilen und was rauhes zum schmirgeln lagen nie weit weg. Und der Wasserkran war nahe, mit der rauhen Seite eines Topfkartzer -Schwammes wurde alles gleich „schön glatt poliert“... Mein ersten „Kunstwerk“ war eine in sich verknotete Schlange...ganz nett geworden, mehr gab der Stein nicht her; gefolgt von einem wirklich „entsetzlich kunstvoll kitschigen Schwan“.....( ich wat stolz, dass der Hals mit dem Kopf nicht kaputt gegangen war) ... dann kam ein ziemlich plattes aber schönes Stück rosa Speckstein , er ergab eine Art Basrelief von ineinader verschlungenen verschiedenen Labyrinth-Formen . Irgendwie fand ich das aber „langweilig“, ich wusste ja jetzt, dass man den Stein in gewisser Weise einfach „formen“ konnte.

Eines Tages „fand“ ich einen ziemlich grossen Speckstein, dunkel und hell „durchwachsen“, der wahrscheinlich schon von jemandem kurz „bearbeitet“ worden war, aber dann eben als Rohling verkauft wurde. Diesen Stein fand ich „toll“ ich sah da viel interessantes drin, legte ihn erwartungsvoll beiseite und wartete auf den richtigen Moment. Verschiedene Male hatte ich ihn schon hervorgeholt, um „das rauszuholen“ was ich drin „sah“...aber es ging nicht..ich kam nicht vorwärts. So vergingen +/-7 Jahre. Der Stein lag noch immer da, oft schaute ich ihn an, er mich sicher auch, aber er blieb liegen .... manchmal lag er mir im Magen.....

Nun, mit diesem Stein fange ich an. Speckstein ist ein „weicher“ Stein. Werner, allwissend, hatte meine Geschichte angehört und meinte nur; dass ich das alles vergessen sollte. Und einfach einen andern Weg wählen:
Wir drehten und wendeten den Stein, stellten ihn auf- und suchten eine Position, die natürlich
und logisch wirkte und fixierten ihn auf eine Betoneisenstange. Parallel dazu baue ich dann eine exakte Tonform auf einem anderen Ständer auf. Dann kann ich beginnen, aus diesem Tonmodell die neu FORM zu suchen.


Das klingt ...einfach, ....logisch...
na, hmm...abwarten...ich bin gespannt.

Beim Bohren des Loches für den Betoneisenstab stellte sich heraus, dass die weissen Teile des Steins sehr hart sind ,... da werde ich auf Schwierigkeiten stossen, da wird es interessant...

8. September 2008

nochmal zu den: Jahreszeiten Imaginationen

Beim Duchblättern einer alten Bildermappe..(aus den besagten Kartons kommend)...grade passend zur Jahreszeit, fand ich viele schöne Abbildungen von Vincent Van Gogh..

Herrliche Farben, meisterhafte Pinselstriche, angedeutete Details, alles passt!
Je mehr ich diese Blätter anschaute umso deutlicher erinnerten sie mich an schon Gelesenes..woanders...

Bilder ohne Worte, und wenn Worte, dann vielleicht diese:

......".es kann bildhaft ausgedrückt werden was ausser den physisch-sinnlichen Vorgängen in der Welt hinter dem Schleier der Sinnenwelt fortdauern geschieht. Man muss sich über diese Dinge bildhaft aussprechen aber das bildhafte aussprechen entspricht durchaus der Wirklichkeit"...

"Es it ja so, das, wenn der Mensch mit seinem physischen Auge hineineschaut , seine anderen Sinne in Regsamkeit hat und aufmerksam wird auf dasjenige, was in seiner Wahrnehmung ist, er da wahrnimmt die physischse Atmosphäre der Erde, in ihr eingebettet die Wesenheiten der verschiedenen Reiche, innerhalb dieses ganzen Milieus sich zutragend alles dasjenige, was in wind und Wetter im Laufe der Jahres erschienungen vor sich geht."

"Dass also der Mensch das alles vor sich hat, das ist der äussere Tatsachenbestand, wenn der Mensch seine Sinne der Aussenwelt exponiert".


Herunter von den sommerlichen Höhen hinab in die Erde...



Michael Eggert hat interessante Schwarz-Weiss Bilder ins Netz gestellt, es sind Fotos, ich finde sie könnten hier ebenfalls stehen : Haus am See http://www.flickr.com/photos/egoisten/2836931603/
und Idylle nr.2
http://www.flickr.com/photos/egoisten/2837704426/
und
http://www.flickr.com/photos/egoisten/2833414990/

wirklich sehenswert!

31. August 2008

Nur so ...mal eben aufnotiert

Gedanken –Fäden -Spinneweben Sommer-Wende Wende morgens, draussen, beim Wäsche-Aufhängen . Eine banale alltägliche persönliche Routine-Beschäftugung. Ich denke nicht, dass Männer dies tun. Sie tun eben andere Dinge. Vielleicht ganz anders. Schon alleine die Bewegung als interessante Beobachtung:
-bücken nach dem Wäschekorb, rausnehmen eines Wäschestückes-hochheben bis zur Leine, Wäscheklammern befestigen, -und wieder runter zum Wäschekorb-
Dabei geht der Blick unvermeidlich nach oben , vorbei an den Fingern die die Wäscheklammern befestigen, zum Himmel. Dann bückt man sich wieder nach unten, um ein neuse Wäschestück zu nehmen, es nach oben zu heben, zu befestegen, (eben innezuhalten) um wieder die Bewegung nach abwärts zu machen...
Ein kleines Stückchen Jahreslauf im kleinen...am täglichen Leben ?
nicht dass man genau hinschaut, es kommt ein Eindruck von OBEN.
Etwas Neues ist da. Ist wieder da. Herbst. Man spürt es durch den Wind,der anders anpackt, das Blau des Himmels, er ist „weiter weg und kühler..
Es ist wie ein kurzes Innehlaten , ein kurzer Stillstand, dann geht die Bewegung wieder abwärts, -um wieder aufwärts zu gehen.

25. August 2008

Ernte-Felder-Freuden

So schönes gelbes Stroh gibt es nur in Südfrankreich, hier sind die Halme viel dunkler, bräunlicher; wahrscheinlich vom vielen Regen.Hier sind die Halme viel kürzer und bräunlicher ( es hatte zu oft geregnet). So ähnlich wie auf dem unten stehenden Bild der Ährensamlerinnen.."les glaneuses" ein sehr schönes Bild!

Die Stoppelfelder sind eine Freude für jeden Reiter....


Hier ein kleiner Video-Versuch. RED und DIAMOLENA, beides "Quarter Horses". Von der Weide ging es dem Pferdetransporter 7 km weiter dorthin, wo es noch grosse Stoppelfelder gibt. Eine LIFE Reportage -sehr sehr hoppelig -, da man reiten und filmen muss. Der Ritt dauerte 4 Stunden, 2 Stunden hin...ausruhen...dann 2 Stunden bei untergehender Abendsonne zurück....dann wohlverdiente glückliche Ruhe für Reiter und Pferd.

16. August 2008

Die Vergangenheit liegt an der Ausfahrt 7

In letzter Zeit fahre ich diese Strecke wieder öfter. Es ist die Schnellstrasse Brüssel-Boom-Antwerpen. Eine praktische Verbindung. Eine doppelspurige Strasse, die im 1 Drittel noch "schön" ist, da man rechts und links Felder, Wiesen und Waldpartien sieht. Später verändert sich das Bild drastisch und es wird eine Schnellstrasse die beidseiteig mit grossen Industrie-und Einkaufskomplexen , Auto-und Handelsnierdelassungen flankiert ist. Alles im grosen Stil. Fast wie in Amerika. Ich nehme oft die Ausfahrt 7 Willebroek - N 16 Mechelen- und komme direkt nach der Ausfahrtskurve am Schild Fort Breendonck vorbei.
Man kann es nicht übersehen, der Parkplatz steht immer voll mit Autobussen aus aller Herren Länder, vorwiegend aber aus Deutschland, England, Luxemburg , (ich habe nicht drauf geachtet ob auch holländische Busse dabei waren).
Nun, vor einigen Monaten, (es war April ) fuhr ich wieder dort vorbei. das Wetter war so richtig "aprillig-grillig, d.h.interessante dunkle Wolkenbildungen, abgewechselt durch Platzregen, dann wieder Sonne, - stahlhelles Gegenlicht...

Seltsam, der Schatten der Gedenkstatue scheint sich in den Wolken zu spiegeln...




Grade nach der Ausfahrtskurve war am Eingang des Parkplatzes alles frei, -heute standen nur en paar kleine Busse da. Ich machte mich also ans fotografieren, achtete mehr auf ide Lichtkontraste und erst in 2. Linie auf den "Inhalt" der Fotos.


Bei einigen Aufnahmen stellte ich fest, da das Gegenlicht so stark wa, dass die Bilder recht dunkel wurden. Und das ergab sich mir , durch den Sucher gesehen, eine Gedanken- Assoziation; ich hatte grade auf den Eingang eingezoomt, wo , wie es mir schien, Besucher warteten.
Und für eine Moment war die Zeit stehen geblieben, es war als ob es ich ein Bild von "damals "vor mir hätte , als ob sich gleich das Tor auftun würde um den "Gefangenen" den Weg zum "Eingang "frei" zu machen ....

* * *
Die Lichtverhältnisse änderten sich wieder und die "Vision" war vorbei!


Ich ging zum Ende des Weges bis zum Tor, vor dem auch ich HALT machen musste.
Untenstehender Link fürht auf die Homepage des Fort Breendonck. Man sollte sie sich ansehen!

13. August 2008

August-Mitte

.... man merkt es am fahler gewordenen GRÜN, den schon deutlich kürzeren Tagen, am Lichteinfall , am Wind, der anders klingt, vor-herbstlich daherkommt und die Spinnenweben auseinanderzupfend, kurz und gut, man merkt es deutlich: der Sommer hat seinen Höhepunkt erreicht. Doch bleibt noch eine kurze Zeit, bevor der September mit Schulanfang , dem Berufsleben und der "Routine" wieder anfängt.
Die folgende kleine Geschichte schreibe ich für
LIESEL (die vom Förster), da sie gerne wissen wollte, ob es hier "auf dem Land" noch typische Bräuche oder Gepflogenheiten gibt..
Ja, die gibt es. Es gibt etwas ein , Evenement, das zur Tradition geworden ist. Sie stammt nicht aus dem Mittelalter, geht aber auf eine wahre historische Begebenheit zurück von der man nicht mehr gerne spricht, und der nur die "TAT"(*Fusnote) zu einem internationalen EVENT geworden ist.

Also, vor einigen Tagen begann ich mich zu wundern, denn,- bald war ja schon wieder der 15. August, -dass ich noch keine gelben Kleber auf der Strasse gesehen hatte ...

Und hier beginnt , genau wie bei der Geschichte von den Kühen, eine Erinnerung an meinen ersten Sonntagmorgen, grade als ich hier aufs Land gezogen war.
Ich stand am besagten Fenster, (es roch nach frischem café) schaute morgens früh nach draussen , sah aber nicht auf die Kühe, sondern auf ein ungewöhnliches Getreibe vor dem Fenster; Menschen, Wanderer, einnzeln , in kleineren und grösseren Gruppen (Männer, Frauen , alt und jung, marschierten flott vorbei, und das schon um 7.00 Uhr morgens. !! Einige mit Rucksack, andere wiederum fast ohne irgend ein Gepäck. Es kamen Behinderte in spezialen Fahrradkonstrutionen vorbei, , selbst Rollstuhlfahrer begleitet von einem Helfer auf dem Fahrrad .














Nach dem Frühstück hatte ich den Eindruck dass der Strom der vorbeiwandernden zugenommen hatte!.
Es wurde pittoresk. Ich sah "verkleidete" Leute, lustige Mützen, oder auch strenge Uniformen. Und immer wieder kehrte ein Totenkopf auf Flaggen oder als Aufdruck auf einem Hemd oder Jacke vor. Seltsam! und gleichzeitig gruselig.

































Man sang, unterhielt sich laut, oder schaute schweigend verbissen ach vorn.
Mittags kamen grosse Scharen vorbei, sie marschierten langsamer, einige humpelten mehr












oder weniger stark, es gab müde Minen, dann kam wieder ein Trupp Parakommando Soldaten in Reih und Glied fesch vorbeimarschiert. Man hörte , ausser dem flämischen, Englisch, Amerikanisch, Französich, Deutsch, Dänisch und andere Sprachen.


Dieser Mann links ist ein berühmter TV SChauspieler!!
So gegen 15.00 Uhr, (Nachmittags Café) sah man viele Menschen nur "gebückt und schleppend vorankommen, dann liessen sich einige vor dem Fenster ins Gras fallen, streckten sich lang aus ; sie sahen sehr müde und richtig "am Ende" aus,- sie massierten die Beine, -zogen Schuhe aus...nach einer Weile standen sie wieder auf und schleppten sich weiter.. (wie ein Leichenzug) .

















Seltsam, ....Mir kam das alles fast unheimlich vor. Gegen 17.00 Uhr schien es endlich vorbei zu sein, die Strasse blieb leer.. Ein Besenwagen kam vorbei, dann blieb die Strasse leer.
Inzwischen hatte ich mich erkundigt und erfuhr, was da los gewesen war: es handelte sich um : den DODENTOCHT.
Jedes Jahr wird um das Wochenende des 15. August der "DODENTOCHT" veranstaltet.



"Der Dodentocht, auch Totenkopfmarsch genannt,(*siehe Fusnote ) ist ein 100-km-Marsch, der in der belgischen Gemeinde Bornem und Umgebung veranstaltet wird. Der Parcours geht über kleinen Strassen und Feldwege, durch kleinere Dörfer. Ein grosser Teil führt am Ufer der Schelde auf dem erhöhten Deich vorbei.












Nach 50 km, auf halbem Weg, ist ein grosser Erholungsposten mit Schlafsaal und einem Rot- Kreuz-Stand eingerichtet.















Der Marsch findet jährlich im August statt.
Der Dodentocht wird in Bornem und Umgebung wie ein Volksfest gefeiert. Jährlich treten ca. 8000 bis 10.000 Wanderer und Läufer den Marsch an. Je nach Wetter liegt die Erfolgsrate bei 40 - 60 %.
Ziel ist es, 100 km innerhalb von 24 Stunden durchzuwandern. Eine Platzierung findet nicht statt, da die
Motivation des Dodentochts nicht das schnelle Erreichen des Ziels, sondern das Erreichen an sich ist.
Die Abstände zwischen den Stationen verringert sich zum Ziel hin.
Der Marsch beginnt um 21.00 Uhr in Bornem und endet offiziell 21.00 Uhr in Bornem
, jedoch endet inoffiziell der Marsch erst 21.30 Uhr, um den Nachzüglern eine letzte Chance zu geben.
Bei Erreichen des Ziels erhält man traditionell eine Ananas als Erfrischung. Im Organisationszelt wird dann die Urkunde, die u.a. Marschzeiten zwischen den einzelnen Stationen enthält, direkt ausgedruckt und mit der Medaille übergeben."

Das war es also gewesen!
Die Menschen, die da morgens früh um 7.00 Uhr vorbeikamen, hatten also schon 50 km hinter sich. Wir wohnen auf der Hälte des Parcours.
Von diesem Jahr an war es jedes mal das gleiche. Bei jedem Wetter. ES gab Jahre, da regnete es 2 Tage lang in Strömen, an anderen Jahren waren es Hitzewellen, die alles anstrengender machten.
Nur wurde ich neugiereig und versuchte zu ersehen, wann die ersten bei uns vorbeikamen. Tatsächlich kamen die ersten schon gegen 3.00 Uhr Nachts vorbei, es waren die Läufer, die die die Strecke im Rennen ablegen.

Mit den Jahren änderte sich die Kleidermode, das Schuhwerk, man sah jetzt fast jeden im Dialog mit seinem unsichtbarn Handy-Partner, es wurde fast nicht mehr gesungen, dafür hatten sie die Stöpsel der iPods in den Ohren. Auch die Rekord Zeiten wurden immer kürzer, in den letzten Jahren kamen die ersten Läufer schon gegen 1.00 Uhr vorbei. (Über Doping wurde nur gemunkelt).













Auch die Behinderten auf ihren Spezial-Rädern kamen mit immer "moderneren" Modellen .













Eine zeitlang stellt ich dann auch einen Tisch mit Café und kalten Getränken vors Haus..
Es gab die Gelegenheit en wenig zu plaudern und aufzumuntern.
In diesem Jahr hatte die Organisation des DODENTOCHT den Parcours wegen grosser Strassenbauarbeiten in der ganzen Region ändern müssen. (Bei uns werden Arbeiten zur Teilung und Absonderung von Grud-Regen-und Abfallwasser ausgeführt. Seit mehr als 1 Jahr dauern die Arbeiten nun schon,.
Deswegen habe ich den diesjährigen DODNTOCHT verpasst, er war schon vorbei als ich nach den gelben Klebern auf der Strasse suchte!
------------------------------------------------------------
* Fusnote:
Man sagt, dass der DODENTOCHT eine Huldigung für eine Gruppe von Kriegsgefangenen aus dem damaligen Konzentrationslager in BREENDONK ist. Sie hatten einen Fluchtplan ausgeführt und haben einen Marsch von 100 km in die Freiheit unternommen. Nur einige wenige sind wirklich in Deutschland angekommen.; viele sind in Belgien oder Frankreich untergetaucht und haben sich später eingegliedert.
-------------------

Ich habe vor einigen Monaten Aufnahmen von Fort Breendonk gemacht , ich werde sie später ins Netz stellen .

10. August 2008

Mal zur Abwechselung ....WIND 2. Teil

Zwischen Teil 1 und Teil 2 liegt ein Tag "Antwerpen-mal wie ein Tourist erleben"...
Es war herrlich! Das Wetter ebenfalls, die Stadt angenehm, und ich fand all das was ich eigentlich garnicht auf dem Einkaufszettel stehen hatte, was aber doch immer schön ist, wenn man es wieder hat...zum thema Wind gabs ein nettes Spiralen-Windspiel, und der nette kleine Nepal-Laden, wo man gleich nach dem "namaste" einen herrlichen Tee angeboten bekam, hatte auch die Gebetsflaggen am langen Band, genau das was ich brauchte, da mein letztes Exemplar nach 6 Jahren ununterbrochen im WIND total "abgeweht" war. Natürlich wurden einige schöne und ("unnütze" )Klingel-Dingsbums, farbenfrohe Schals etc , was leckeres zum Schnabulieren, und noch so einiges mitgenommen.

Zu Hause wurden die Fahnen, (die leider ein wenig kleiner und eher Touristenversion waren, (sie werden garantiert keine 6 Jahre dem Wind trotzen) an der Bambusstange befestigt. Da grade durch den Wind viele Äpfel vom Baum gefallen waren, wurden sie als "Statisten" , zusammen mit RED-WEH ( QuarterHorse) in den Script mitaufgenommen. Es flogen sogar einige Bienen im Gegenwind in die Hibiskuskelche, es sind auch finstere chinesische Schattenfiguren zu sehen, einige bunte Blätter, Blumenkelche, und Klingeling -Gebimmel ...und so weiter...

Hier also die Fortsetzung...

Mal zur Abwechselung... Wind 1. Teil

Viel interessantes ist schon zum Thema WIND dazugekommen: der WIND
(hier als Sammelbegriff für alle seine Namensbrüder)
bewegt Gedanken - Menschen- Blätter- Gefühle –Wolken-
er erfrischt, kühlt,
er treibt sein Spiel mit Gräsern, Ästen, Tautropfen,
er kräuselt das Wasser, er peitscht es auf,
er glättet Sanddünen
er weht Sandkorn nach Sandkorn vom Stein
er nervt, macht unruhig, wühlt auf
gibt Energie
er bläht die Segel
er ..flüstert, pfeift, säuselt, braust, heult, donnert, jammert
er trägt Botschaften, verbreitet Saat aller Arten,
er fällt und steht wieder auf,
er schweigt
und verstummt
er...rüttelt so manches gründlich durcheinander ...und so manches mehr..


auch auf dem PC, denn er nimmt viel Platz, seinen Platz...
und genau aus diesem Grund habe ich die Audiountermalung nicht so ausführen können, wie ich es gerne gemacht hätte, (d.h. eine andere Tonuntermalung), es sind "nur"die Originalsounds, und da die Camera keinen "Windschutz" hatten kommt der Wind oft "scheppernd-störend", leider.. trotzdem....
hier also TEIL 1


6. August 2008

Mal zur Abwechselung.......WIND

Schon bei Sonnenaufgang kann man ahnen dass ER kommt, der WIND! Eine frische Erholung nach einigen heissen und drückenden Tagen.

Nach dem theatralischen Sonnenaufgang (die Kühe waren grade woanders) wurde der Purpur Vorhang zugezogen und färbte sich der Himmel erst mal schön sommerblau, dann kabbelten viele mini-Schäfchenwolkentruppen kreuz und quer , verteilten sich und flossen auseinander zu weichen plauschigen Spitzengardinen. Diese ballten sich dann zu grossen Wolkengebilden zusammen die mal einzeln, mal als grosse Gruppen hin und her wanderten.

Den Wind, wenn er oben in den Wolken ist, bleibt unhörbar; man bemerkt ihn nicht am Geräusch, man sieht ihn "nur" an der Fortbewegung. Am Blattwerk der Sträucher, Bäume, Blumen und Gräser wird er im Garten und sonst wo sichtbar, und – wenn er stark ist, auch hörbar. Mich haben seit jeher die DIALOGE (Bewegungen) der Äste, Blätter, und Gräser fasziniert. Ich nenne sie Dialoge, denn so empfinde ich sie oft. Ich sehe Finger "zeigen"- "knippern"-, "weisen" , drohen, verneinend oder bejahend nicken, Hände "winken" oder Köpfe und Gestalten sich "schütteln" , als einzelne , oder auch als Gruppen.

jajaa, :-) es ist Hochsommer-Zeit!!!!


Ich habe das, was sich grade an den 2-3 Tagen "ereignete", einfach skizzenmässig schnell mal zusammen gesetzt..nur kann es im Moment noch nicht hier erscheinen..denn "Wind" in unbeweglichen Bildern darstellen, das fand ich nun zu leblos. Ich brauche noch ein wenig Zeit um etwas aus zu probieren. Bisdann also!