26. Juni 2008

Expo 08 - Eröffung und Ausstelung

Die Muse der Künste empfängt die Besucher
Natürlich wird auch eine Rede gehalten, dann werden die Namen derer genannt, die das Jahr bestanden haben ..wir waren natürlich dabei!!

sogar der Himmel weint vor Freude...


Werner empfängt die Besucher, gross und klein...--------------------------------------------------------------------------------------------
nun folgen die Arbeiten in Kategorien, so wie sie als Jahres-Aufgaben gegeben waren:
Portrait nach Modell (ist Hannelore zu erkennen?)

"die Galerie"
Portrait Vorstudie , nach Zeitungsartikel mit Abbildung: der hässliche alte Mann


Vorstudie frei nach Abbildungen, Gemälde, Foto oder Zeichnung
hier:

Detail aus Kreuzabnahme, Maria Magdalena, von Hieronimus BOSCH

Ein Grüppchen beieinander!

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2. Aufgabe: eine Installation mit dem Thema:

"SCULPTURALES SCENARIO" Thema: "SCHUHWERK - SCHATTEN"
alles wird grade installiert, ...

wohin ? in alle Richtungen! wie? Gipsabdrücke positiv-negatiev
"Sprünge nach oben"







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Thema von Sonja : Schuhwerk Pferd-Reiter: Sporen (Spuren-von... )





von Bieke: Thema: Fusss - Haut


von Dirk: Schuh-Komposition auf Ton-Erde
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wie im vergangenen Jahr wurden auch Bas-Reliefs gemacht



und Vorstudien von Portrait - abstahiert -

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AUFGABE
1. Die Venus von MILO - Unübertroffen: Erstellen einer Aemulatio der Venus von Milo. Materialwahl : steht frei. Ausführungarten: Skizze, Malerei, grafisches Medium, Bildhauerei, Relief, Foto, Film, bei mir wurde es zum Motto:

"Schau in Den Spiegel - und fühle Dich als Venus"
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verschiedene Arbeiten :
Drapage


19. Juni 2008

Vorschau auf die EXPO_2008


Nun, es hat gedauert, es war sehr sehr intens, bis stressig, diese Vorbereitungen, bis alles fertiggestellt, begutachtet, aufgeräumt, geputzt, aufgestellt war , aber bald ist es nur noch "hinter_sich_abgelegtes".." wieder ein Jahr vorbei....das "Portrait" ist "erarbeitet" worden, dann, nach den Ferien, kommt der STEIN dran.... mal sehen...
wietere Details folgen dann...

4. Juni 2008

Zwischendurch und Mittendrin..Kirmes und Anthroposophie

So war es angekündigt:
30. Mai 2008 in Antwerpen:
Vortrag von S. Prokofieff :

Thema: "Das Mysterium von Golgatha und das Wesen der Geistigen Kommunion"
Ort: Wereldcultuurcenturm Zuiderpershuis
Timmerwerfstraat 40 Antwerpen

Der Vortrag wird in Deutscher Sprache gehalten und ins flämische und französische übersetzt.
Schön!

Einige Verdeutlichungen zum Ort des Vortrags: Das Zuiderpershuis,liegt nah an den "KAAIEN" also dicht am Ufer und Hafen der Schelde. Das Zuiderpershuis ist ein hydraulisches Kraftwerk aus dem neunzehnten Jahrhundert, 1883 von E. Diltiens entworfen. Diese Kraft-Zentrale war mit 159 Kränen versehen, 6 Schleusentüren, 3 Drehbrücken, 3 Abwasserschleusen und noch einigem mehr. Der in den Türmen erzeugte Wasserdruck trieb Schleusentore, Kräne und Zugbrücken an den inzwischen zugeschütteten Süddocks an, aber auch noch weiter entfernte Anlagen. Dies diente als Schutz vor Hochwasser und Springfluten, von der Schelde her kommend.

Heutzutage ist das Zuiderpershuis ist eine Art Kulturzentrum ganz im Süden der Antwerpener Innenstadt. Genau davor liegt der "VLAAMSE KAAI " ein riesengrosser rechteckiger Paltz, der früher als Stapelort der Schiffsgüter verwendet wurde. Auf der einen Seite heisst die Durchgangsstrasse "de waalse kaai" , auf der anderen Seite heisst sie "vlaamse kaai".

Rund um diezen Platz gibt es viele nette Restaurants und Cafés. Hier treffen sich auch belgische Ausländer und kulturell Interessierte auf einen Kaffee oder kleinen IMBISS (bei FARINA z.b.) Öfters finden im zuiderpershuis wunderbare, kleine, kulturelle Veranstaltungen aller Art statt wie zum Beispiel eine mehrstündige Aufführung von traditionellem indischem Tanz und vielem vielem anderen. (s. unten: schematische Darstellung der Gebäude heutzutage, mit vielen Sälen , Café und Ausstellungsräumen...) Nun fiel die Zeit des Vortrags grade mit dem alljährlichen Evenement der "SINKSEFOOR"

( Pfingstkirmes) zusammen, die fast einen Monat dauert und eine Art Riesen- Kirmes mit allen nur erdenklichen Attreaktionen auf diesem Platz stattfindet!!
Es gab demzufolge viel Trubel, Musik, Gehupe, Stau, es roch nach Hot-Dogs, Fritten,zuckrigen Bonbons, eine kunterbunt gemischte Menschenmenge drängte sich überall durch, Parkplatz war nirgens mehr zu finden. Genau gegenüber des Eingangs und auch vom Saal aus sichtbar stand u.A. eine Geisterbahn;---ah.. aha.. .ah...aus der in regelmässigen Abständen ein Geist heruaskam und schauerlich 'huhu-u-u-u-te heulte..( lauter als bei Amelie Poulain) und dazu hämisch lachte..

Der Saal, in dem der Vortrag stattfand, war der Textilkunst aus NIGER ("WAX-PRINTS" -Stoffe , in Knüpftechnik oder Schablonendruck hergestellte indigofarbene Stoffe ) geweiht.
An den Wänden hingen Entwürfe für Kleider und Knüpf-Muster. Sehr dekorativ!
Die Fensterseite gab die Sicht auf die Geisterbahn und die Kirmes frei... die Aussenwelt drang in den Saal ein!...

Der Saal füllte sich, -ein gutes Zeichen. Man konnte einigen Besuchern ansehen, dass ihnen diese Umgebung ein wenig ungewohnt vorkam, leicht befremdete Blicke in die Runde, Stirnrunzeln, ( unausgesprochene Frage:-'Vortrag über Mysterium von Golgotha...hier, in so einer Umbebung'..??? (man musste sich ja schliesslich erst durch den Kirmesrummel, dann durch ein animiertes Foyer über eine Wendeltreppe nach "oben zum Saal.....(es roch gut nachf rischem Café , aber auch nach anderen Getränken und knackigen Salaten, Grillfleisch...Knoblauch) Dann wurde alles heimeliger: Man erkannte Gesichter und Personen, am Saaleingang lagen anthroposophische Bücher aus, "man kannte sich..traf diesen oder jenen Bekannten...der Anblick eines Rednerpultes beruhigte vollkommen. Die Besucher fanden schnell ihre "Sitzgruppen": die "allgemeine Ecke", (diejenigen die keine Übersetzung brauchten) die deutschsprachige Ecke (mit Übersetzung ins flämische)und die französische Ecke (mit Überzetzung ins französische).
Der Vortrag konnte beginnen. Kaum waren die Begrüssungsworte verklungen und Prokoffieff das Thema angeschnitten hatte, so war es auch schon so als wenn ein aderer Strom den Raum ergriffen hätte; der Lärm und das Getöse von draussen waren wie ausgewischt. Prokoffieff sprach jedesmal wenige in kurzen Satzabschnitten: man wartete die Übersetzungen in die anderen Sprachen ab und tauchte wieder ins Thema ein. Absatz nach Absatz. Sprachbild nach Sprachbild. Die Übersetzungzpausen konnten auch zum Nachsinnen des Gesagten dienen, und diejenigen die alle Sprachen verstanden konnten bei den jeweiligen Überseztungen nochmal das Gesagte der anderen Sprache in sich aufnehmen, was eine Bereicherung bedeutet!! Es wurde intens und man merkte die grosse Konzentration aller... Der Bogen spannte sich , das Thema wurde breit und dann wieder zur Essenz geführt..und zum Ausklang geführt. Die anderthalb Stunde war im Nu vergangen. Grosser und langer Applaus. Auch viel Applaus für die enorme und gute Arbeit der Übersetzer! Prima Arbeit! S. Prokoffief hatte nicht viel Zeit, noch am selben Abend musste er nach Holland, dort gab es am fogenden Tag einen anderen Vortrag..in einer total andern Umgebung, nehme ich an.... Es blieben hinterher einige Gruppen und Grüppchen zusammen und besprachen des Gehörte. die Aussenwelt drang langsam in den Saal...Man hörte von draussen eine Art dumpfes Getöse, ' der GEIST "huhu-u-u-u-te".. wieder....aber das war jetz sooo-sehr zweitrangig --- dies alles fand keine Beachtung mehr!
Mich hat diese Art, an einem total "(anthroposophisch) weltfremden Ort einen Vortrag über ein so anspruchsvolles Thema zu besuchen, beeindruckt. ( ich glaube, mit diesem Eindruck nicht alleine gewesen zu sein ).
Natürlich hat der Redner auch das Seine dazu beigetragen.
Man sollte öfter an Orte gehen, die 'furchtbar' anmuten!
@Cornelius, falls er das liest..ich zitiere Deinen Leitsatz: "gehe an Orte die Du fürchtest"...(oder so ähnlich) ("Pema Chödrön" "Geh an die Orte, die du fürchtest." Buddhas Weg zu Furchtlosigkeit in schwierigen Zeiten.)
Beim Nach-hause-gehen" "bemerkte" ich diese Kirmes gar nicht mehr....

23. Mai 2008

En MAI, fais ce qu'il te plaît...tu was Du willst...

Die Zeit fliegt.... Bald ist ein Monat vorbei...Der Mais ist (wie fast jedes Jahr) gesät und spriesst auch schon schön geordnet in Reih und Glied...

das Gras wächst und wächst, am liebsten und am schnellsten unter dem Draht des Elekrozauns...kaum ist man mit dem Freischneider ganz rumgekommen, kann man wieder anfangen....mit "BOB", so heisst ER, geht das natürlich viel viel flotter, ...nur eben nicht unter dem Elektrodraht Die Clematis-Sterne sind weit geöffnet und strahlen lila, rosa weiss zwischen den “pfirsichbütenen“ Rosenknospen...
Der grosse Erdhaufen, (2 Lastwagenfuhren) ist seit dem Winter unbearbeitet liegen geblieben


und hat sich im handumdrehen in ein „Naturparadies für Wildblumen „ verwandelt...,es summt und brummt in jeder Blüte, erquickend...




das war der ideale Fleck um einige Tütchen Bienenschmaus daswischen zu säen...ich bin gespannt....wie das MENU ankommen wird!

Dieser Erdhaufen ist eine wahre Wonne! Meine Minou und die anderen Katzen der Umbebung sitzen dort stundenlang und starren ins Gras. (dort, wo die Mäuse vorbeikommen)..Eine Familie Kaninchen hat sich im Erdhaufen eingerichtet, die Jungen spielen früh morgens und spät abends „Fangen“ auf der Weide, sehr lustig anzusehen...

Der zweijährige Misthaufen musste natürtlich auch entsorgt werden..(was auf diesem Bild schon getan worden ist!)


da braucht man grosse Maschinen, die das mit viel Getöse sehr schnell erledigen,


und dann breite plattewalzte Reifenspuren in der so schönen Weide hinterlassen. Doch gottseidank richtet sich alles schnell wieder auf. Die Reifen eines Traktors sind ja furchtbar gross, wenn man so daneben steht merkt man das erst richtig.-Und ein Blick vom Kabinenfenster lässt die Welt noch anders aussehen als wenn man „nur“ auf dem Pferderücken sitzt...



Das war die Seite der NATUR-IMPRESSIONEN....Die Vorbereitungen auf das Jahresende bei den Bildhauern ist noch voll im Gang und furchtbar stressig.......doch davon später.......
Diese Ruhe täuscht..es ist nur eine Verschnaufpause..angehemer Art, einverstanden!!


die Kühe tun es ja ebenfalls ......ausruhn und wiederkäuen..

2. Mai 2008

*Eigenlob* Cap Cod Evening und Nervende Musik

Ganz leise, kaum hörbar kam die Melodie. Genauer gesagt hörte man nur Trommeln. Leise - von ganz fern....
Mary und ihr Bruder Aron waren nach draussen gegangen, hier könnten sie vielleicht besser die begonnene Unterhaltung fortsetzen..Es gab Differenzen. Entscheidungen standen an...... Mit jeder Wiederholung der immergleichen Takte stieg die Lautstärke. Mary erinnerte sich : genau die selbe Melodie wie damals.
(pianissimo- - - )DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam…Ravel….Herrjeee, grade der noch! Wie damals als sie ihn abgeholt hatten...
(Einsatz von Querflöte und Klarinette.)
Mary und ihr Bruder Aron sahen sich fragend an. Mit tränenerstickter Stimme flüsterte sie: "Er war zehn Jahre lang unser bester Freund. Wir können ihn doch jetzt nicht so einfach abgeben!"

(...DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......piano- Fagott Klarinette )
Auch Aron sah man an, wie sehr ihn diese Sache bedrückte. Er wollte seine Schwester nicht verletzen, dennoch mußte endlich ein Schlußpunkt gesetzt werden.
(mezzoforte-forte) Oboe Querflöte, Trompete ) immer das gleiche Thema...die gleiche Melodie...
Aron erwiderte deshalb sanft: "Oh Gott, ich weiß doch, wie sehr du an Tommy hängst, aber er kostet einfach zu viel. Er frißt mehr als andere und der jüngste oder schönste ist er auch nicht gerade.
(forte)Tenorsaxophon Sopransaxophon dann Querflöte,(...DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam....... Pikkoloflöte, Oboen, Horn, Klarinetten, Tenorsaxophon…. nervende Musik !
Entsetzen spiegelte sich in Marys Augen wider. Wie konnte ihr eigener Bruder nur so hartherzig sein? Jetzt war es endgültig um ihre Fassung geschehen. Sie schluchzte laut auf: "Du widerwärtiges, gefühlloses Ekel! (Kann man diese Musik nicht abstellen? Dachte sie .
FORTE
(Querflöten, Pikkoloflöten , Querflöten, Pikkoloflöten,...DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.....(...DAAAAAM--da-da-da.....da-da...
Trompete, Violinen, Oboen, Englischhorn

grade noch zu ertragen).

Tommy nicht schön zu nennen. !!!

Gut, er ist schon zehn Jahre alt und sein Rotbraun entspricht vielleicht auch nicht deinem erlauchten Geschmack, aber nach zehn Jahren treuen Dienstes hielte ich es für angebracht, ihm auch die letzten drei oder vier Lebensjahre das Gnadenbrot zu gewähren!"
Aron begann, sich langsam selbst wie ein Schwerverbrecher vorzukommen. Als er Tommy anblickte, schien ihn dieser plötzlich traurig anzusehen. Er würde eben noch etwas auf eine eigene Studentenbude verzichten müssen, denn hatte seine Schwester nicht recht? FORTISSIMO --(...DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......(...DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......-Am Ende gibt es für das Orchester kein Halten Hämmernder Rythmus: Querflöten, Pikkoloflöten, Oboen, Klarinetten, DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......(...Violinen, Oboen, Englischhorn ,DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......(... Querflöten, Pikkoloflöten, Klarinetten, Tenorsaxophon, Oboen, Englischhorn, Violinen, Klarinetten....Extrem laute Musik, DAAAAAM--da-da-da da-da-da-DAM da-da-dam.......(...kaum noch zu ertragen….. Dann …endlich Stille..
Lächelnd sah er Mary an:

"Ich sehe es ein, sein erstes Auto kann man nicht so einfach verkaufen, oder auf den Schrottplatz bringen. Unser Tommy gehört einfach zur Familie. Ich werde ihn behalten!"